Archiv für 24. August 2013

‚Mut zur neuen Hüfte!‘ – Ein echter Gewinn

Immerhin knapp 100 Personen wollten unser Buch ‚Mut zur neuen Hüfte!‘ bei einer Verlosung des Echo Rosenheim gewinnen. Am Ende gab es 3 glückliche Gewinnerinnen der Echo-Verlosung, die natürlich prompt unser Buch erhalten haben. Den drei Damen herzlichen Glückwunsch von dieser Stelle.

Wenn Sie sich neben den vielen Informationen aus unserem Buch über ein neues Hüftgelenk informieren möchten, so schauen Sie sich doch mal nachfolgendes Video des Leitenden Arztes der Aukamm-Klinik Prof. Dr. Schroeder-Boersch an:

Prof. Dr. med. Henrik Schroeder-Boersch im Gespräch mit Peter Herrchen

sb_portrait_grAm 23. August 2013 trafen sich der anerkannte Kniespezialist und leitende Arzt der Orthopädischen Gemeinschaftspraxis Aukamm-Klinik Prof. Schroeder-Boersch vor der malerischen Kulisse des Wiesbadener Bowling Green mit Buchautor Peter Herrchen zu einem entspannten Lunch.

Hierbei wurden vor allen Dingen die im Vorfeld bereits ausführlich beantworteten Interviewfragen für das neue Buch ‚Mut zum neuen Knie!‘ vertieft. Es gab aber darüber hinaus einige zumindest für mich neue Aspekte, z.B.: im Hinblick auf das Zusammenspiel und den Kostendruck von Krankenkassen, Klinik-Konzernen und deren Einkaufsgenossenschaften mit entsprechendem Einfluss auf das Prothesenmaterial.

Etwas überrascht hat mich auch, dass lt. Schroeder-Boersch, der ein vehementer Verfechter besserer und kontinuierlicher Ausbildung für Knie-Operateure ist und selbst ausbildet – Zitat:Besser ein guter Operateur mit einer einfachen Prothese, als ein schlechter Operateur mit dem vermeintlich besten Material!‘ – in Deutschland die veröffentlichten Zahlen der Komplikationsraten im internationalen Vergleich zwar sehr niedrig, aber auch mangels entsprechender Erhebungen, nicht ganz korrekt sind. ‚Hier lügen sich Kliniken, Krankenkassen und Politik etwas in die eigene Tasche‚, so Dr. Schroeder-Boersch. Der Grund dafür ist so einfach wie plausibel: Komplikations- und Infektionsraten werden nur für die Zeit des Krankenhausaufenthaltes direkt nach der OP ermittelt. Hat ein Patient eine schleichende Infektion, die sich erst nach Wochen, Monaten oder gar Jahren bemerkbar macht, werden diese nicht mehr erfasst. Dies wird international anders gehandhabt.

Die Aukamm-Klinik untersucht neue Knieprothesen über die Jahre selbst nach, um dieses Manko auszugleichen. Mit einer ‚echten‘ Revisonsrate bei Vollprothesen von 1,2 % wegen eines schleichenden Infektes steht die Klinik im internationalen Vergleich gut da.

Weitere interessante Aspekte, z.B.: im Hinblick auf die sog. Zwei-Klassenmedizin oder der neue Trend zu auf 3D-Basis gefertigten OP-Schablonen, sog. patienten-individuelle Schnittblöcke, werden dann in unserem Buch nachzulesen sein.

Nachfolgend finden Sie zwei kleine Filme von Dr. Stefan Gouder, Oberarzt in der Aukamm-Klinik, zur Knie-OP

und von Prof. Dr. Henrik Schroeder-Boersch zu Notwendigkeit von Knie- und Hüft-Prothesen

Namensvetter für „Mut zum neuen Knie!“ getroffen

Wie klein doch die (Medien-)Welt ist! Da haben wir eine schöne Veröffentlichung über unser Buch „Mut zur neuen Hüfte!“ im Magazin „Treffpunkt 55plus“, Münchens Stadtmagazin für das beste Alter, und die Herausgeberin Carola Ostler schreibt mir, als sie hört, dass wir am Ratgeber „Mut zum neuen Knie!“ arbeiten, von ihrem Schwager. Dieser heißt nun auch noch wie ich, nämlich Rudi Rauch, wohnt im schönen Mittenwald und kennt, natürlich, möchte man fast sagen, auch unseren dort wohnenden Grafiker und Titelfotografen Hubert Hornsteiner (seine Geschichte ist nachzulesen auf S. 136 ff in „Mut zur neuen Hüfte!“ – zu bestellen hier im Online Shop!).

Am sonnigen Montag, 5. August, habe ich nun meinen Namensvetter auf der Gröbl Alm oberhalb von Mittenwald getroffen – und gleich noch mehr Gemeinsamkeiten entdeckt. So war der sportliche, damals 70-Jährige, nur wenige Monate nach mir, nämlich Ende 2011, in der Reha in Bad Heilbrunn, wo ich auch Hubert Hornsteiner kennengelernt habe. Wir aktiven Hüft-Patienten hätten sicher mit dem nicht minder aktiven Knie-Patienten Rudi eine fröhliche Krücken-Gruppe abgegeben.

Er hat zwar ein künstliches Kniegelenk, freute sich aber doch über das Hüft-Buch von Autorin Heidi Rauch: ihr Namensvetter Rudi Rauch, den sie auf der Gröbl Alm in Mittenwald traf.

Er hat zwar ein künstliches Kniegelenk, freute sich aber doch über das Hüft-Buch von Autorin Heidi Rauch: ihr Namensvetter Rudi Rauch, den sie auf der Gröbl Alm in Mittenwald traf.

Operiert wurde Rudi in der endogap-Klinik in Garmisch-Partenkirchen vom Team um Dr. Christian Fulghum, von dem auch Peter Herrchen seine zweite Hüft-TEP bekommen hat und der uns auch im Knie-Buch sein Fachwissen zur Verfügung stellt. Und so viel kann man jetzt schon verraten: Rudi ist super zufrieden, fährt jeden Morgen mit dem Mountainbike hoch zum Luttensee und geht dort schwimmen. Natürlich wollen wir von diesen Aktivitäten Fotos haben. Und wer könnte das besser fotografieren als Hubert, der mit seiner Frau Gabi als Model (wie beim Hüft-Buch) schon die ersten Titelfotos für „Mut zum neuen Knie!“ gemacht hat. Wir freuen uns, über so viele nette Menschen, die wir über unsere Buchprojekte kennenlernen! Die ganze spannende Geschichte über Rudi Rauch, den Fackelläufer vom Schmalensee bei den Olympischen Spielen 1972 in München, können Sie dann in unserem neuen Buch lesen!

OECD-Bericht: Wird in Deutschland zu viel operiert?

Dr. Christian Fulghum

OECD-Bericht: Wird in Deutschland zu viel operiert? – Bayerisches Fernsehen – Katharina Kerzdoerfer – 17.04.2013

Nachfolgend ein interessanter TV-Beitrag des Bayerischen Fernsehen, in dem sehr differenziert zu dem Thema Stellung genommen wird. Wie wir in unserem Buch, weisen verantwortungsvolle Ärzte darauf hin, dass die Operation immer nur das letzte Mittel ist, wenn alle anderen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind. Dies sieht auch Dr. Christian Fulghum (s. Foto), Chefarzt der endogap – Klinik für Gelenkersatz im Garmisch-Partenkirchen, der in dem Beitrag ausführlich zu Wort kommt, genauso. Seine Ansichten rund um den Gelenkersatz können Sie auch in unserem Buch ‚Mut zur neuen Hüfte!‚, sowie in diesem Artikel nachlesen.

Der TV-Beitrag steht in der BR-Mediathek nach einem Jahr nicht mehr zur Verfügung!