Hüft- und Knie-Begegnungen – in China, am Tegernsee und auf dem Golfplatz

Unsere Leserin, die garantiert am weitesten entfernt wohnt, ist Cory aus Hong Kong. Sie wohnt mit ihrem Mann aus beruflichen Gründen in China und hat sich in Hong Kong auch beide Hüften auf einmal operieren lassen (mit einer McMinn-Prothese). Ich habe in meinem Blog über unsere Begegnung auf dem Victoria Peak geschrieben – am 28. Mai noch mit Krücken.

Heidi und Peter treffen Cory, Mitte, am Tegernsee neben der Reha-Klinik St. Hubertus.

Heidi und Peter treffen Cory, Mitte, am Tegernsee neben der Reha-Klinik St. Hubertus.

Nun haben Peter Herrchen und ich sie im sommerlichen Oberbayern getroffen – inzwischen längst ohne Gehhilfen und bestens umsorgt in der Reha der Medical Park St. Hubertus-Klinik in Bad Wiessee.
Sie wollte nach der Lektüre unseres Buchs „Mut zur neuen Hüfte!“ unbedingt dorthin – und ist hochzufrieden. Es gab ja einige kritische Bewertungen im Internet zur Reha dort, und diese scheint man sich zu Herzen genommen zu haben. Chefarzt Dr. Thomas Wessinghage kümmert sich täglich um seine (Privat-)Patientin, alle Mitarbeiter grüßen freundlich, es gibt sogar eine per Video gestützte Ganganalyse, Osteopathie etc.
Einen Tag vorher habe ich mit einem Knie-Patienten ein Matchplay ausgetragen, der dreieinhalb Monate nach seiner Knie-TEP-OP wieder Golf gespielt hat. Respekt! Wie in unserem Buch „Mut zum neuen Knie!“ beschrieben, spielt er mit leicht nach außen gestelltem Fuß, um eine größere Rotation und damit eine unnötige Belastung zu vermeiden. Und er machte mir den knappen Sieg nicht leicht!

Nur das Spielen aus dem Bunker war für meinen Matchplay-Gegner mit Knie-TEP kein Vergnügen.

Nur das Spielen aus dem Bunker war für meinen Matchplay-Gegner mit Knie-TEP kein Vergnügen.

Übrigens lohnt sich der Weg in die Apotheke in diesem Monat besonders: Die Apotheken Umschau vom 15. Juli widmet sich ausführlich dem Thema Golf mit Hüft-TEP – mit unserem zuverlässigen Dr. Christian Fulghum, Chefarzt der endogap-Klinik in Garmisch-Partenkirchen (S. 22-26).
Außerdem wird Professor Volker Ewerbeck von der Uniklinik Heidelberg zitiert mit einem Satz, der vielen Menschen vielleicht weiterhilft, die nicht wissen, woher ihre vielfältigen Beschwerden kommen: „Kann das Gelenk die Drehbewegungen nicht mehr machen, müssen die Wirbelsäule, die Kreuzdarmbeinfuge oder das Knie sie ausgleichen.“ Deshalb treten bei einer Hüftarthrose nicht nur typische Schmerzen in der Leiste auf. Vielen Patienten tun dann beispielsweise der Rücken und die Knie weh, die mit der Zeit ebenfalls geschädigt werden. Schade nur, dass die Apotheken Umschau unser Buch nicht empfiehlt. Aber unsere Leser finden uns ja glücklicherweise auch so – über Internet-Recherchen und Empfehlungen. Danke dafür!

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