Tag Archiv für Knie

2. TEPFIT-Gesundheitsworkshop 23.-25.2.2018 – Save the Date

SAVE THE DATE

Nach der sehr erfolgreichen ersten TEPFIT-Veranstaltung November 2016 in Erding bei München, sind die finalen Planungen für den zweiten TEPFIT-Gesundheitsworkshop fast abgeschlossen. Die Veranstaltung findet in Hagen statt. Auch diese Mal wird es einen Fachvortrag eines anerkannten Professors für Orthopädie und Unfallchirurgie (Knie- und Hüft-Endoprothetik) geben – und damit alle möglichst schwungvoll mit ihren künstlichen Gelenken wieder durchstarten können – sind natürlich auch ‚Action‘-Programmpunkte unter fachlicher Anleitung enthalten wie z.B. Smovey-Training und das Bellicon-Minitrampolin.
Als Veranstaltungsort ist das Tagungshotel Arcadeon bereits fest gebucht. Für ein attraktives Rahmenprogramm ist ebenfalls gesorgt.

Wir organisieren den TEPFIT-Gesundheitsworkschop selbstverständlich als ‚Non Profit-Veranstaltung‘! Mit möglichen Überschüssen möchten wir die Deutsche Kinderrheuma-Stiftung unterstützen. Schirmherrin ist Rosi Mittermaier, ehemalige Skirennläuferin mit insgesamt fünf Olympia-Gold-Medaillen. Zahlreiche Sportveranstaltungen wie Marathonläufe oder Golfturniere finden alljährlich zum Spendensammeln für die Stiftung statt.

Das komplette Programm mit allen Details, Preisen und Zimmeroptionen steht ab sofort zur Verfügung!

Hier geht es zur Anmeldung.

Wir sehen uns spätestens im Februar 2018!

TEPFIT, optimistisch, sportlich und mit YouTube-Kanal ins Jahr 2017 starten

Ein weltpolitisch sehr bewegendes Jahr geht – man ist fast geneigt zu sagen: ‚endlich‘ – zu Ende. Es bleibt die Hoffnung, dass es in USA, der Türkei, in Syrien, in Russland und auch bei uns 2017 besser wird oder zumindest nicht ganz so schlimm kommt, wie es einige Pessimisten in Bezug auf den weiteren Rechtsruck in Europa, den Terrorismus oder der politischen Luftnummer bei unseren amerikanischen ‚Noch-Freunden‘ erwarten.

Unsere ‚Mut zur neuen Hüfte!‘ und ‚Mit zum neuen Knie!‘ Bilanz hat diesem Negativ-Trend allerdings bravourös entgegen gewirkt. Wir blicken sowohl was unsere Buch-Erfolge, als auch unsere permanent wachsende TEPFIT-Gruppe anbetrifft, auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück.

Begrüssung der TEPFIT-Teilnehmer und Referenten durch Heidi Rauch und Peter Herrchen – Foto: Barbara Egger – www.tirolturtle.at

Ein Höhepunkt war sicherlich unser TEPFIT-Treffen in November in Erding mit Teilnehmern aus ganz Deutschland, der Schweiz und Österreich, sowie hochkarätigen Referenten.

Heidi und mich haben auch 2016 wieder persönlich viele Mails, FB-Nachrichten und Anrufe von Betroffenen erreicht, die wir alle gerne, soweit es unsere Zeit erlaubt hat, beantwortet haben.
Neben den bereits bekannten Kommunikations-Kanälen wie Facebook, unseren Webseiten und unseren Blogs, haben wir jetzt noch einen eigenen YouTube-Kanal aus der Taufe gehoben. Als ‚Erstbestückung‘ sind zunächst drei Videos des oben erwähnten TEPFIT-Treffens, darunter auch der sehr interessante und kurzweilige Vortrag von Dr. Christian Fulghum, Chefarzt der endogap – Klinik für Gelenkersatz in Garmisch-Partenkirchen, zu finden. Weitere Videos werden folgen. Am besten den Kanal einfach abonnieren, um nichts zu verpassen.

Für 2017 freuen wir uns darauf, unsere TEPFIT-, Hüft- und Knie-Gemeinde weiter sukzessive zu vergrößern und dem einen oder anderen Mut zu einer eventuell bevorstehenden OP zu machen. Unsere allmählich zur Neige gehende Erstauflage des Buches ‚Mut zur neuen Hüfte!‘ verlangt nach Erneuerung. Dem werden wir uns im kommenden Jahr ebenfalls widmen.

Allen treuen Lesern unserer Bücher und unserer sonstigen medialen Artikel und Präsenzen danken wir recht herzlich und wünschen allen ein bewegtes und schmerzfreies Jahr 2017.

Augen auf beim TEP-Kauf!

So oder so ähnlich müsste der Slogan für Patienten lauten, die vor einer Knie- oder Hüft-TEP stehen. Im meinem Blog Endoprothese und Sport habe ich vor Kurzem auf einen Artikel aus der Ärztezeitung hingewiesen, indem berichtet wurde, dass bestimmte Qualitätsindikatoren gerade im Bereich Endoprothetik ‚als nicht zur Veröffentlichung empfohlen‘ aus den Qualitätsberichten heraus genommen wurden. Wer sich zusätzlich die Mühe macht, das ebenfalls im Artikel hinterlegte 508-seitige Dokument ‚Regelungen zum Qualitätsbericht der Krankenhäuser, Qb-R‘ zu durchforsten, findet dann ab Seite 486 die Qualitätsmerkmale, die der Öffentlichkeit und damit uns Betroffenen vorenthalten werden sollen. Darunter finden sich z.B. solch hochinteressante Indikatoren wie
– Gehunfähigkeit bei Entlassung
– Gefäßläsion / Nervenschaden
– Wundhämatome / Nachblutungen
– Fraktur
um nur einige der knapp 40 zu nennen, die nicht veröffentlicht werden sollen.

Dies fand nicht nur ich einigermaßen unverständlich, um nicht zu sagen skandalös im Sinne der Patienten, auch die Reaktionen auf meine Veröffentlichung waren entsprechend heftig. Da mir nicht klar war, ob diese Indikatoren überhaupt nicht mehr erfasst werden oder eben nur nicht mehr veröffentlicht werden müssen, habe ich den Chefarzt der endogap – Klinik für Gelenkersatz, Dr. Christian Fulghum angeschrieben und dazu befragt. Nachfolgend meine Frage und seine ungekürzte Antwort:

Lieber Herr Dr. Fulghum,
vielleicht haben Sie meinen beiliegenden Blog-Artikel gelesen, bzw. wussten das schon lange vor mir.
Mich würde dabei nur eines interessieren:
Bedeutet das Weglassen der Indikatoren für die Veröffentlichung nur, dass diese eben nicht mehr für uns ‚Normalos’ zugänglich sind, oder heißt das sogar, dass diese von den Kliniken nicht mehr erfasst werden müssen?
Und wenn diese weiterhin erfasst werden müssen, steht es den Kliniken dann frei, diese Qualitätskriterien trotzdem zu veröffentlichen oder ist das sogar verboten?
Danke für eine gelegentliche Aufklärung, die ich dann mit Ihrer Erlaubnis auch auf meinen öffentlichen Kanälen so weitergeben würde.

Lieber Herr Herrchen,
die angegebenen Indikatoren werden weiterhin erfasst, eine Veröffentlichung ist erlaubt, aber nicht vorgeschrieben. D.h. „gute“ Kliniken werden sie sicher weiter, wenn auch vielleicht nicht im Rahmen der genormten Qualitätsberichte, veröffentlichen. Gerade Gefäß/Nervenschaden, Fraktur und Hämatome/Nachblutung sind doch wirklich interessante Kriterien. Also am besten einfach auf den Webseiten nachschauen, was die Kliniken freiwillig veröffentlichen. Auch das sagt ja schon etwas aus ….
Beste Grüße
Dr. Christian Fulghum

Ich möchte alle Betroffenen intensiv ermuntern, genau nach diesen  ‚geheimen‘ Indikatoren zu fragen und bei unbefriedigenden oder ausbleibenden Antworten, die betreffenden Kliniken zu meiden. Bleiben Sie immer gut informiert und lassen Sie sich nicht von Ärzten bei für Sie (lebens)wichtigen Fragen abspeisen.

Bewegte Frühlings-/Ostergrüße zum 4. Buch-Geburtstag!

Ostergrüße„Mut zur neuen Hüfte!“ hat 4. Geburtstag! Ostern 2012: Unser Buchprojekt wurde geboren! Alles begann damit, dass Peter Herrchen am 10. Februar 2012 „Follower“ meines Titanhüften-Blogs wurde. Wir schickten uns e-mails, hatten ein erstes Telefonat – und trafen uns Ostern in Rottach-Egern am Tegernsee. Dank unserer vielen Gemeinsamkeiten – selber Jahrgang 1957, Doppel-TEP, Reha in St. Hubertus, Blog-Schreiber – war rasch die Idee eines gemeinsamen Buchprojekts beschlossene Sache. Voller Elan legten wir los!

In knapp fünf Monaten war es tatsächlich geschrieben, layoutet – und 247 Seiten waren fertig gedruckt, in der eigenen Edition Rauchzeichen. Das soll uns erst einmal ein Verlag nachmachen. Dank Peters IT-Kenntnissen hatten wir bald diese Homepage mit Online-Shop – und die erste Bestellung lag uns bereits am 29. August 2012 vor, einen Monat vor Erscheinen des Buchs. Das erblickte das Druck-Licht der Welt am 26. September 2012 – und sofort startete ich als PR-Frau die Pressearbeit.

Die bis heute ungebrochene Nachfrage bei Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, freut uns sehr. Denn ohne Sie würden wir immer noch auf Bergen von Büchern sitzen. Einen weiteren Bekanntheitsschub hat sicher die TEPFIT-Facebook-Gruppe und gebracht. Ich hätte das als langjährige Facebook-Verweigerin nie gedacht, aber nun bin ich selbst begeistert in diesem nützlichen Netzwerk aktiv.

„Aktiv“, gutes Stichwort: Wir wünschen Ihnen an dieser Stelle weiterhin viel Bewegung und Freude an Ihren TEPs. Und wenn Sie noch Mut fassen müssen: Hoffentlich hilft Ihnen die aufmunternde Lektüre unserer inzwischen zwei Mutmach-Ratgeber – wahlweise zur neuen Hüfte und oder zu neuem Knie.

Heidi Rauch, 24.03.2016

Facebook Experiment TEPFIT, junge Patienten und Haltbarkeit von Implantaten

Vor zwei Monaten wurde die geschlossene Facebook-Gruppe TEPFIT – Fit mit künstlichen Gelenken (Hüfte und Knie) ins Leben gerufen. Anders als in Blogs oder auf WEB-Seiten wie diese, wollten wir noch enger in den Dialog mit Betroffenen treten. Mit dem Wissen, dass es viele Vorbehalte gegen Facebook gibt und die Zielgruppe vermutlich eher jüngeren Alters ist, wurde dieses dennoch Experiment gestartet. Die Administratoren dieser Gruppe (Ulrike Steyer und Peter Herrchen) haben sich zudem zum Ziel gesetzt, diese Gruppe aktiv zu begleiten, zu moderieren und unseriöse oder unsinnige Beiträge ggf. zu löschen. Diese Praxis wird in der TEPFIT-Gruppenbeschreibung auch offen kommuniziert. Wirklich überrascht hat uns der große Zulauf in der kurzen Zeit. Die Gruppe hat jetzt fast 200 Mitglieder, darunter neben den Betroffenen auch Fachärzte und Physiotherapeuten, sowie Ernährungsexperten, Sportfachleute und Medizinjournalisten. Diese sorgen zusätzlich für die überwiegend gute Qualität der Beiträge. Sehr erstaunt hat uns die große Anzahl der sehr jungen Patienten, die ein künstliches Hüftgelenk erhalten haben oder kurz davor stehen. Es sind etwa 10 Personen unter 30 Jahren, davon sogar zwei unter 20! Hoffentlich ist dies kein Trend, sondern der oben erwähnten jüngeren Zielgruppe geschuldet.

Ebenfalls in dieser Gruppe ist eine ausführliche Diskussion um einen TV-Beitrag des NDR in der Sendung Visite. Darin wird behauptet, dass die Test- und Prüfkriterien für Implantate nicht mehr den heutigen Anforderungen genügen würden und in Anbetracht der heute aktiveren Patienten eigentlich nur wenige Jahre halten dürften.
Dazu haben wir wie schon so oft den Chefarzt der endogap – Klinik für Gelenkersatz Dr. Christian Fulghum befragt und folgende Antwort erhalten:
„Lieber Herr Herrchen,
bezüglich Ihrer Frage Prüfnormen/Belastungstests künstlicher Gelenke:
Es ist völlig korrekt, dass die derzeitigen offiziellen Prüfnormen unzureichend sind und den tatsächlichen Belastungsgrößen nicht entsprechen. Daher führen alle renommierten Hersteller wesentlich umfangreichere Tests und Belastungen durch, die weit über die bisherigen Prüfungen hinausgehen. Das tun sie allein schon aus Selbstschutz um sich vor eventuellen späteren Regressforderungen möglichst zu schützen, die heute zum Teil riesige Ausmaße annehmen können, besonders wenn die USA involviert sind. Trotzdem kommt es immer wieder einmal zu Problemen und Versagern. Allerdings sind diese viel seltener als früher geworden und stellen die absolute Ausnahme dar.
Heute wird von den renommierten Herstellern sehr aktiv an der Weiterentwicklung der Testnormen gearbeitet, sowohl was die Forschung auf diesem Gebiet angeht, als auch die Testmaschinen, die ja nicht den Laborzustand sondern möglichst die Bedingungen im Körper unter natürlichen Belastungen und in den verschiedensten Situationen simulieren sollen. Und das über viele, viele Jahre. Da ist man wirklich schon sehr weit und bei den „guten“ Firmen intensiv bemüht. Ich habe gerade wieder ein Testlabor bei der Firma Aesculap in Tuttlingen besucht, sowie Testeinrichtungen der Firmen DePuy und Zimmer in Leeds und Winterthur: Da wird intensiv und ernsthaft geforscht und entwickelt um die Implantate so haltbar wie möglich zu machen.
Ein zukünftiger Implantatträger sollte seinen Operateur fragen, wie lange es die geplante Prothese schon gibt, wie die Langzeiterfahrungen sind und, wenn es eine relative Neuentwicklung ist, ob sie sich auf bereits bewährte Prinzipien stützt und nur geringfügige Veränderungen zum bewährten Vormodell aufweist. Außerdem sollten die Firmen erfragt werden, die die Implantate herstellen. Diese sollten ja möglichst viele Jahre halten und wenn nach 20 Jahren ein eventueller Austausch ansteht, sollte es die Herstellerfirma auch noch geben …. das ist zwar nicht immer garantiert, aber die „Großen“ gibt’s dann hoffentlich wohl noch eher. So verfahren zumindest wir in der endogap bei der Implantatauswahl.
Bei aller gerechtfertigten Vorsicht nicht vergessen: Die Ergebnisse der Hüft- und Knieendoprothetik sind wirklich hervorragend und die weitaus meisten Patienten haben mit ihren Implantaten viele Jahre überhaupt keine Probleme.
Ich hoffe das hilft weiter.
Beste Grüße und schönes Wochenende aus Garmisch-Partenkirchen,
Christian Fulghum“

Hierzu passt übrigens auch die ebenfalls von der endogap mitinitiierte Kooperation endogroup. „Fünf auf dem Gebiet der Endoprothetik führenden Kliniken bilden endogroup. Durch die Kooperation soll ein Zugewinn in der Qualität und Sicherheit der Patientenversorgung, der Mitarbeiterzufriedenheit und der Organisation unserer Abteilungen erreicht werden.“, ist auf der Webseite zu lesen. Ein Besuch der Seite lohnt sich in jedem Fall, besonders die Rubrik Knowledge-Center. Dort werden Fachbegriffe von A-Z erklärt und Antworten zu den häufigsten Fragen liefert.

Fragen? Antwort hat Dr. TEP

Eigentlich denken wir als Autorenteam immer, dass wir in unseren beiden Büchern alle Fragen rund um Hüft- und Knie-TEP-OP ausreichend beantwortet haben. Aber dann belehren uns unsere Leser doch eines Besseren. Als wir das erkannten, haben wir unseren Menüpunkt „Dr. TEP rät“ ins Leben gerufen. Hier reagieren wir stets aktuell auf drängende Fragen bzw. holen uns Antworten von unseren Fachärzten. Seit unserem letzten Fall ist schon einige Zeit vergangen, aber nun hat uns ein Leser dringend auf das Problem der möglichen Infektionen hingewiesen. In Zeiten, in denen Krankenhaus-Keime für Schlagzeilen sorgen, keine unbegründete Sorge. Jenseits dieser Keime am Ort der Operation gibt es für TEP-Träger aber noch post-operative Risiken. Dazu haben wir Dr. Christian Fulghum, Chefarzt der endogap-Klinik in Garmisch-Partenkirchen befragt – und e-mail-wendend eine Antwort erhalten, die Sie hier lesen können.

Ein glückliches, gesundes und bewegtes Jahr 2015

Wir wünschen Ihnen, unseren treuen Buch- und Webseitenlesern ein glückliches, bewegtes, sportliches und vor allen Dingen gesundes Jahr 2015. Bleiben Sie uns auch 2015 gewogen. Seien Sie neugierig, stellen Sie uns Ihre Fragen, kritisieren Sie uns und bleiben Sie mit uns in Kontakt!
Herzlichst Ihr Autorenteam Heidi Rauch und Peter Herrchen vom Jahrestreffen am Tegernsee, Dezember 2014!

Viele dankbare Leser – und erstes Laufevent von Knie-Patientin Claudia

Claudia glücklich im Ziel nach 5 km Power Walking
Knie-Patientin Claudia am Start des Craft Women`s Run.

Knie-Patientin Claudia am Start des Craft Women`s Run.

Viele Berufstätige klagen über e-mail-Fluten, die ihnen das Leben angeblich schwer machen. Wir Autoren, Heidi Rauch und Peter Herrchen, lieben e-mails, vor allem, wenn sie von dankbaren Leserinnen und Lesern kommen. Wir freuen uns wirklich sehr, wenn wir lesen, dass unser Buch Mut gemacht hat, dass wir helfen konnten. Und wir antworten auch gern und sofort. Vielen Dank für diese durchweg positive Resonanz! Außergewöhnlich viele Leserbriefe kamen auch auf Heidi Rauchs Beitrag im Panorama-Magazin des Deutschen Alpenvereins.

Unter Leserstimmen veröffentlichen wir einige dieser lobenden Worte – nach Zustimmung natürlich -, und bleiben oft weiterhin mit vielen Betroffenen in Kontakt. Spezielle Fragen reichen wir an „unsere“ Fachärzte weiter, die sich, wie z. B. Dr. Christian Fulghum in der endogap in Garmisch-Partenkirchen, sehr intensiv auch mit komplizierten Fällen auseinandersetzen und ausführlich Stellung nehmen. Vielen Dank dafür an dieser Stelle!

Claudia glücklich im Ziel nach 5 km Power Walking

Claudia glücklich im Ziel nach 5 km Power Walking

Wunderbar finden wir auch die positive Einstellung „unserer“ Knie-Patientin Claudia Groppler (S. 95 ff in unserem Mutmach-Ratgeber „Mut zum neuen Knie!“). Nicht nur, dass sie mit einem konsequenten Bewegungsprogramm über 15 Kilo abgenommen hat, sie hat auch am 13. September 2014 an ihrem allerersten Laufevent teilgenommen: 5 Kilometer walken beim brombeer-rosa Frauenlauf „Craft Women`s Run“ in München. Stolz schickt sie uns zwei Fotos und schreibt dazu, dass sie mit dem PowerWalking erst am 1. Juni 2014 begonnen hat. Respekt und Gratulation, liebe Claudia!

Wieder Gipfelstürmer mit künstlichen Gelenken!

Artikel im DAV-Panaroma-Magazin 4/2014 – Heidi Rauch

DAV_4_2014„Klettern,Skifahren, Mountainbiken, Bergwandern – alles ist auch mit künstlichen Hüft-und Kniegelenken möglich.“ So beginnt ein dreiseitiger Artikel von Heidi Rauch im DAV-Panorama-Magazin 4/2014, August/September. Es handelt sich dabei um die Zeitschrift des Deutschen Alpenvereins mit 600.000 Auflage, die 6 mal jährlich erscheint! Entsprechend groß war dann auch die Resonanz auf diese Veröffentlichung mit drei Fotos aus unseren Büchern „Mut zur neuen Hüfte!“ und „Mut zum neuen Knie!“. Als Testimonials dienen unser Grafiker und Bergwachtler Hubert Hornsteiner mit einer künstlichen Hüfte (abgebildet beim Skifahren) und „Bergauf-bergab“-TV-Redakteur Michael Pause mit zwei künstlichen Knien (abgebildet als Gipfelstürmer mit zwei Stöcken).
Aufmacher-Foto ist eine Knie-Übung auf der Wiese vor der Kulisse des sommerlichen Chiemsees mit Autorin Heidi Rauch und Manualtherapeutin Birgit Ferber-Busse.

Heidi Rauch und Birgit Ferber-Busse

Heidi Rauch und Birgit Ferber-Busse

Die ersten beiden Reaktionen kamen von Lesern, die eine Großkopf-Metall-auf-Metall-Hüftprothese haben und beunruhigt waren über den Satz, dass diese inzwischen vom Markt genommen wurden, da sie durch den Abrieb gefährliche Kobalt-Konzentrationen verursacht haben. Wir konnten beide beruhigen, denn nicht alle Hersteller sind davon betroffen. Peter Herrchen etwa hat zwar keine Großkopf-Prothese aber ebenfalls eine der Firma Zimmer mit Metall-auf-Metall aus einer späteren, völlig einwandfreien Serie und ist absolut beschwerdefrei. Was wir im Artikel vermieden haben, die Nennung von Firmen, können wir hier nachholen:
Es handelt sich um das Durom Metasul Implantat der Firma Zimmer, gegen das unser Patient Hartmut Tiemann in seinem Erfahrungsbericht in „Mut zur neuen Hüfte!“ (S. 218-227) zusammen mit anderen Betroffenen zu Felde gezogen ist. Siehe auch Selbsthilfegruppe für schadhafte Hüftprothesen. Er selbst ist weiterhin zufrieden damit, auch wenn immer wieder schwankende Kobaltwerte in seinem Blut gemessen werden. Darüber berichtet er in unserem Buch „Mut zum neuen Knie!“ auf den Seiten 86-94. Nach einem Beitrag in der ARD-Sendung „Monitor“ am 2. April 2012 über die Durom-Hüftproblematik firmiert diese fälschlich zugelassene Prothese unter enttäuschten Betroffenen als „Durom-Schrottprothese“.

Michael Pause

„Bergauf-bergab“-TV-Redakteur Michael Pause

Eine zweite vom Markt genommene Großkopf-Prothese stammt vom amerikanischen Hersteller DePuy. Dazu gibt es auf Wikipedia aber folgenden Eintrag: „Im Oktober 2010 rief DePuy das ASR XL Hüftpfannen- und Hüft-Oberflächenersatzsystem zurück. Im März 2012 erschien bei The Lancet eine Studie, nach der die Revisionsrate von großen Metall-auf-Metall-Prothesen (52 mm Köpfe) nach fünf Jahren mit 5,1 % (bei 60-jährigen Männern) mehr als doppelt so hoch sei wie bei anderen Prothesen mit 2 % (40 mm Köpfe, 60-jährige Männer). Darin wird empfohlen, Metall-auf-Metall-Prothesen nicht zu verwenden. Auch im Jahr 2013 musste Depuy Synthes eine weitere Hüftendoprothese vom Markt nehmen, da es gehäuft zu vorzeitigen Revisionen gekommen ist. Zurückgerufen wird die Adept 12/14 Modular Head Komponente für einen Totalhüftgelenkersatz.“
Danach erreichte uns Lob von fachlicher Seite. Stellvertretend hier Auszüge aus Reaktionen von zwei Orthopäden: „Mit großem Interesse und großer Freude habe ich Ihren o.g. Artikel „Fit mit künstlichen Gelenken“ gelesen. Mein Kompliment für Ihre sehr kompetenten und treffenden Ausführungen und Ratschläge, die ich gerne meinen Patienten zum Lesen empfehle.“
Und Dr. med. Jürgen Eichhorn schrieb: „Als Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie möchte ich Sie für Ihren gelungenen Artikel loben. Er ist fachlich korrekt, stellt die heutigen medizinischen Möglichkeiten klar heraus ohne die – wenn auch seltenen – Komplikationsmöglichkeiten zu verschweigen. Solche Artikel sind notwendig (…) Anders als z. B. bei den Knie-stressenden Ballsportarten ist der Bergsport nach solchen Eingriffen nicht nur möglich sondern kann aus meiner Sicht ausdrücklich empfohlen werden.“ Den Original-Leserbrief können Sie mit freundlicher Genehmigung von Dr. Eichhorn hier einsehen.
Herzlichen Dank an dieser Stelle für diese Zuschriften!

Hubert Hornsteiner

Hubert Hornsteiner

Wer übrigens gerne in den Bergen unterwegs ist, egal ob zu Fuß, mit dem Mountainbike auf Skiern oder auf dem Wasser, egal ob im Sommer oder im Winter, dem ist eine Mitgliedschaft im Deutschen Alpenverein (DAV) sehr zu empfehlen. Peter Herrchen hat sich mit seiner Gattin auch vor Kurzem spontan für eine Mitgliedschaft in der Sektion Tegernsee entschieden. Der Jahresbeitrag ist mit 49,00 EUR für einen Erwachsenen und 76,00 EUR für ein Ehepaar wirklich gut angelegt. Neben der frei Haus Lieferung des Magazins Panorama mit schönen Tourenvorschlägen und wertvollen Tipps sechs mal pro Jahr bietet diese Mitgliedschaft eine zusätzliche Versicherung bei allen Aktivitäten in den Bergen, egal ob zu Wasser, zu Lande, im Sommer oder im Winter, sowie Vergünstigungen auf über 2000 Alpenvereinshütten. Außerdem werden in jeder Sektion organisierte Freizeit-Aktivitäten und Kurse in den Bergen angeboten. Ausführliche Informationen finden Sie auf den entsprechenden Seiten des DAV.

Sonntagsfrühaufsteher aufgepasst!

b5Aktuell-Studio: Heidi Rauch im Radio-Interview mit Fritz Häring

b5Aktuell-Studio: Heidi Rauch im Radio-Interview mit Fritz Häring

Am kommenden Sonntag, den 25.5.2014, steht Heidi Rauch im Fitnessmagazin des Radio-Senders B5aktuell dem leitenden Sportredakteur Fritz Häring Rede und Antwort, um Fragen zu Sport und Fitness mit künstlichem Knie- oder künstlichem Hüftgelenk zu beantworten und dabei auch unser neues Buch „Mut zum neuen Knie!“ vorzustellen – und zwar schon vor dem Aufstehen um 7:35 Uhr.

Die gute Nachricht: Um 17:05 Uhr gibt es eine Wiederholung der Sendung und im Anschluss ist die Sendung auch als Podcast verfügbar!
Für alle „Nicht“-Bayern ist der Sender auch Live über das Webradio zu empfangen!

Den Auszug des Interviews mit Heidi in einer Länge von 8:37 Minuten können Sie direkt hier hören:

Den Podcast der kompletten Sendung (gut 22 Minuten) gibt es hier: