Tag Archiv für Sport

2. TEPFIT-Gesundheitsworkshop 23.-25.2.2018 – Save the Date

SAVE THE DATE

Nach der sehr erfolgreichen ersten TEPFIT-Veranstaltung November 2016 in Erding bei München, sind die finalen Planungen für den zweiten TEPFIT-Gesundheitsworkshop fast abgeschlossen. Die Veranstaltung findet in Hagen statt. Auch diese Mal wird es einen Fachvortrag eines anerkannten Professors für Orthopädie und Unfallchirurgie (Knie- und Hüft-Endoprothetik) geben – und damit alle möglichst schwungvoll mit ihren künstlichen Gelenken wieder durchstarten können – sind natürlich auch ‚Action‘-Programmpunkte unter fachlicher Anleitung enthalten wie z.B. Smovey-Training und das Bellicon-Minitrampolin.
Als Veranstaltungsort ist das Tagungshotel Arcadeon bereits fest gebucht. Für ein attraktives Rahmenprogramm ist ebenfalls gesorgt.

Wir organisieren den TEPFIT-Gesundheitsworkschop selbstverständlich als ‚Non Profit-Veranstaltung‘! Mit möglichen Überschüssen möchten wir die Deutsche Kinderrheuma-Stiftung unterstützen. Schirmherrin ist Rosi Mittermaier, ehemalige Skirennläuferin mit insgesamt fünf Olympia-Gold-Medaillen. Zahlreiche Sportveranstaltungen wie Marathonläufe oder Golfturniere finden alljährlich zum Spendensammeln für die Stiftung statt.

Sobald alle Programmpunkte endgültig finalisiert sind, wird hier, sowie auf allen anderen Kanälen (Blogs, Facebook-Seiten, TEPFIT-Gruppe), das komplette Programm mit allen Details inkl. Anmeldeunterlagen, Preisen und Zimmeroptionen zur Verfügung stehen!

Wir sehen uns spätestens im Februar 2018!

Cross-Shaper – vergünstigt und nur begrenzte Stückzahl

Bei unserem Gesundheitsworkshop und TEPFIT-Treffen in Erding am 19.11.2016 haben wir unter anderem die Möglichkeit geboten, den Cross-Shaper nach kurzer Einweisung auszuprobieren. Dazu wurden uns 15 funkelnagelneue Geräte vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Fünf unserer Teilnehmer waren vom Trainingseffekt schon nach kurzer Zeit so überzeugt, dass sie ihr neues Sportgerät direkt mitgenommen haben.

Cross-Shaper

Cross-Shaper

Damit haben wir noch zehn Cross-Shaper im Angebot, die maximal für 15 Minuten benutzt wurden. Da es sich dabei allerdings um ein Outdoor-Sportgerät handelt und das Wetter es an diesem Tag nicht wirklich gut mit uns meinte, haben die Shaper an den Reifen Schmutzspuren. Diese sind allerdings völlig problemlos mit Wasser zu entfernen. Wir können daher 10 Geräte zu einem Stückpreis von EUR 169,00 inkl. MwSt und Versand innerhalb Deutschlands anbieten – und damit deutlich unter dem regulären Verkaufspreis. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann einfach über unseren Online-Shop bestellen.

Weitere Infos über den Cross-Shaper selbst gibt es auf der original Cross-Shaping Web-Seite und im aktuellen Cross-Shaper Magazin.

Das Training mit dem Cross-Shaper ist auch ganz besonders für Menschen mit Gelenkproblemen und/oder künstlichen Hüft- oder Knie-Gelenken geeignet. Auch für etwas ’schwerere‘ Personen ist der Sport zum Einstieg in das Ausdauertraining viel schonender als Nordic-Walking oder Joggen, da die Gelenke optimal entlastet werden.

Von der TEPFIT-Facebook-Gruppe zum realen Treffen

Gruppe von oben

Geschaffte aber zufriedene Teilnehmer im Rittersaal des Schoß Aufhausen nach ihrem Faszientraining

Nachbericht zum 1. TEPFIT-Gesundheitsworkshop mit 40 künstlichen Hüften auf Schloss Aufhausen bei Erding

Direkter und umfangreicher geht Patientenaustausch zum Thema künstliches Hüft- und Kniegelenk kaum: Die weit über 1.000 Mitglieder der geschlossenen TEPFIT-Facebook-Gruppe helfen sich als Direkt-Betroffene zu jeder Tages- und Nachtzeit gegenseitig. Mit ihren Tipps und Erfahrungen sind sie längst ein wichtiger Ratgeber-Faktor vor und nach der Hüft- oder Knie-OP geworden.

Dr. Christian Fulghum

Dr. Christian Fulghum lässt keine Fragen unbeantwortet!

Was liegt da näher, als dem Wunsch nach einem realen Treffen nachzukommen: 27 Teilnehmer mit geschätzten 40 künstlichen Hüften reisten dann auch zum 1. TEPFIT-Gesundheitsworkshop am 19. November 2016 auf Schloss Aufhausen bei Erding, wo ein abwechslungsreiches Programm ihnen viele nützliche Erkenntnisse lieferte.

Zwei Teilnehmern steht die Hüft-OP (möglicherweise) noch bevor, die anderen genießen längst ihre schmerzfreie Beweglichkeit und ihre wiedergewonnene Lebensqualität. Insgesamt sind alle achtsamer mit ihrem Körper geworden und lauschten dementsprechend fasziniert den Ausführungen von Dr. Christian Fulghum, Chefarzt der endogap-Klinik für Gelenkersatz in Garmisch-Partenkirchen, u. a. zur Haltbarkeit der verschiedenen Modelle (u. a. Kurz- und Langschaft) und zur Praktikabilität der unterschiedlichen OP-Techniken (Stichwort: Amis-Methode).

Geduldig beantwortete er Fragen und zollte der Facebook-Gruppe höchstes Lob: „Manchmal möchte ich gerade einen Kommentar zu einer Frage eingeben, da hat schon jemand kompetent geantwortet, so dass sich das von selbst erledigt. Vorbildlich!“

Cross Shaping, Alexander-Technik und Fascial Training

Dr. Kaupe und sein 'Alexander'

Dr. Kaupe und sein ‚Alexander‘

Der zweite Referent Dr. Georg Kaupe, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin aus Bonn, hielt ein leidenschaftliches Plädoyer für gesunde Ernährung und tägliche Bewegung. Nach dem Motto des Tages „Fit mit künstlichen Gelenken“ probierten die Teilnehmer denn auch gleich seine Erfindung, den Cross Shaper, aus – ein effektives und gelenkschonendes Ganzkörper-Outdoor-Training.

Etwas ruhiger ging es dann bei der Demonstration der leider eher
unbekannten Alexander-Technik zu, deren Ziel es ist, Achtsamkeit für die körperliche Balance bei Alltagsbewegungen zu schulen. Die Münchner Alexander Technik-Lehrerin Monika Krämer zeigte u. a. „richtiges“ Sitzen, Hinsetzen und Aufstehen. Verblüffende Erkenntnis: Man bemüht eigentlich immer zu viele und oft die falschen Muskeln!

Andreas Hiemeyer

Andreas Hiemeyer lagen alle zu Füßen

Zum Schluss forderte der 26-jährige Münchner Fascial Trainer Andreas Hiemeyer noch einmal die Beweglichkeit der Teilnehmer: Auf Yoga-Matten wurden die Muskeln und Faszien aktiviert und gedehnt – mit Hilfe von Blackroll, Mini-Roll, Rubber Band und/oder Golfball! Da waren etliche Ächz- und Stöhnlaute zu hören, und einige merkten, dass sie durchaus noch mehr tun können für ihre Beweglichkeit.

Fazit der Gruppe: Es war ein toller und erfrischender Austausch, der unbedingt wiederholt werden sollte! Beim Rahmenprogramm am Vorabend und bei den gemeinsamen Essen blieb auch jede Menge Zeit für einen ganz persönlichen Gedanken- und Erfahrungsaustausch.

TEPFIT-Admins

Admins der TEPFIT-Facebook-Gruppe: Therese Schreiber, Peter Herrchen und Ulrike Steyer (v.l.n.r)

Stellvertretend für alle hier das Lob von Susanne S.: „Es war sehr schön, informativ, nett, herzlich und noch gaaanz viel mehr. Ich möchte ja keinen unter Druck setzen, aber ich freu mich schon auf das nächste Treffen.“

Die Organisatoren des Treffens, Heidi Rauch und Peter Herrchen, Autoren der Mutmach-Ratgeber „Mut zur neuen Hüfte!“ und Mut zum neuen Knie!“ziehen zusammen mit den
engagierten Facebook-Administratoren Ulrike Steyer und Therese Schreiber aus der Schweiz ein durchweg positives Feedback: „Ein Operateur zum Anfassen wie Dr. Fulghum, ein kompetenter Sport-Orthopäde, eine einfühlsame Bewegungsspezialistin, ein mitreißender Personal Trainer und 27 zufriedene Teilnehmer – das beglückt und motiviert uns für weitere Aktivitäten!“

TEPFITte Heidi im Berliner Sender Radio-XY

Meine liebe Buchautoren-Partner- und ‚Neu-Facebookerin‘ Heidi Rauch, stand dem Golfjournalisten Rainer Löhr für den Berliner digitalen Radiosender ‚Radio XY‘ im Gesundheitsmagazin Rede und Antwort. Dabei ging Heidi ausführlich auf die Zeit vor und nach ihren eigenen Operationen – sie ist ja bekanntermaßen wie ich eine ‚Doppel-Hüft-TEP-Trägerin‘ – ein. Die Kurzbesprechung unserer beiden gemeinsamen ‚Mutmach‘-Bücher, sowie ihre neue Facebook-Leidenschaft und die mit uns eng verbundene geschlossene Facebook-Gruppe ‚TEPFIT – Fit mit künstlichen Gelenken (Hüfte und Knie)‘, die inzwischen fast 750 Mitglieder hat, kamen dabei ebenso zur Sprache, wie ihr Appell zu möglichst viel Bewegung mit künstlichen Gelenken. Wer das knapp 10-minütige, kurzweilige Interview hören möchte, hat hier die Gelegenheit dazu.

Facebook – Nützliches Hüft-Netzwerk oder Zeitfresser?

Facebook – Nützliches Hüft-Netzwerk oder Zeitfresser?
von Heidi Rauch, 23.10.2015

Wer unser Buch „Mut zur neuen Hüfte!“ gelesen hat, der weiß, dass Peter Herrchen und ich einiges gemeinsam haben: Wir sind derselbe Jahrgang, 1957, und sind beide mit zwei künstlichen Hüften sportlich wieder sehr aktiv. Der aufmerksame Leser merkt aber auch, dass wir grundverschieden sind: Ich bin alternativen Heilmethoden gegenüber sehr aufgeschlossen, er folgt doch mehrheitlich lieber der Schulmedizin; ich bin eher die Genuss-Sportlerin, er ist der Sportversessene, der seinen Körper schon auch gern schindet – äh, herausfordert.

Auch in puncto soziale Medien sind wir grundverschieden: Während ich den guten alten e-mails treu bleibe und schon beim Beantworten (müssen) von SMS-Nachrichten aufstöhne, (hass)liebt Peter vor allem Facebook sehr. Ich dagegen bin eine Facebook-Verweigerin. Aber ich muss zugeben: Peters Hüft-Facebook-Gruppe , die er zusammen mit Ulrike Steyer gegründet hat und betreibt und seit dieser Woche noch von Therese Schreiber, einer ehemaligen Hochleistungssportlerin, unterstützt wird, hat offensichtlich vielen Betroffenen sehr geholfen. Auch finden viele Facebook-Freunde nachweislich dadurch unser Buch eher. Das ist natürlich sehr erfreulich! Es lebe das virale Marketing!

Peter Herrchen und Heidi Rauch

Erinnerungen an ein Sommertreffen von Peter und Heidi

Andererseits hat sich Peter jüngst in seinem Blog das entschleunigte Leben einer Schnecke gewünscht und leise darüber gestöhnt, dass die Administration und Moderation der Seite doch sehr zeitaufwändig sei (die Mitgliederzahl hat sich diese Woche schon wieder um 20 erhöht). Ja, das ist es wohl. Aber ich möchte mich an dieser Stelle doch sehr dafür bedanken, dass er diese Zeit investiert – und das bei einem Fulltime-Job. Als freischaffende Autorin bin ich sicher näher an der Entschleunigung als er. Aber im Beantworten von e-mails unserer Leser oder Betroffener sind wir beide sicher gleich schnell!

Auf so ein MTB-Fully wie auf dem Foto würde sich Heidi Rauch nie schwingen, dafür schwingt sie lieber den Golfschläger.

Facebook Experiment TEPFIT, junge Patienten und Haltbarkeit von Implantaten

Vor zwei Monaten wurde die geschlossene Facebook-Gruppe TEPFIT – Fit mit künstlichen Gelenken (Hüfte und Knie) ins Leben gerufen. Anders als in Blogs oder auf WEB-Seiten wie diese, wollten wir noch enger in den Dialog mit Betroffenen treten. Mit dem Wissen, dass es viele Vorbehalte gegen Facebook gibt und die Zielgruppe vermutlich eher jüngeren Alters ist, wurde dieses dennoch Experiment gestartet. Die Administratoren dieser Gruppe (Ulrike Steyer und Peter Herrchen) haben sich zudem zum Ziel gesetzt, diese Gruppe aktiv zu begleiten, zu moderieren und unseriöse oder unsinnige Beiträge ggf. zu löschen. Diese Praxis wird in der TEPFIT-Gruppenbeschreibung auch offen kommuniziert. Wirklich überrascht hat uns der große Zulauf in der kurzen Zeit. Die Gruppe hat jetzt fast 200 Mitglieder, darunter neben den Betroffenen auch Fachärzte und Physiotherapeuten, sowie Ernährungsexperten, Sportfachleute und Medizinjournalisten. Diese sorgen zusätzlich für die überwiegend gute Qualität der Beiträge. Sehr erstaunt hat uns die große Anzahl der sehr jungen Patienten, die ein künstliches Hüftgelenk erhalten haben oder kurz davor stehen. Es sind etwa 10 Personen unter 30 Jahren, davon sogar zwei unter 20! Hoffentlich ist dies kein Trend, sondern der oben erwähnten jüngeren Zielgruppe geschuldet.

Ebenfalls in dieser Gruppe ist eine ausführliche Diskussion um einen TV-Beitrag des NDR in der Sendung Visite. Darin wird behauptet, dass die Test- und Prüfkriterien für Implantate nicht mehr den heutigen Anforderungen genügen würden und in Anbetracht der heute aktiveren Patienten eigentlich nur wenige Jahre halten dürften.
Dazu haben wir wie schon so oft den Chefarzt der endogap – Klinik für Gelenkersatz Dr. Christian Fulghum befragt und folgende Antwort erhalten:
„Lieber Herr Herrchen,
bezüglich Ihrer Frage Prüfnormen/Belastungstests künstlicher Gelenke:
Es ist völlig korrekt, dass die derzeitigen offiziellen Prüfnormen unzureichend sind und den tatsächlichen Belastungsgrößen nicht entsprechen. Daher führen alle renommierten Hersteller wesentlich umfangreichere Tests und Belastungen durch, die weit über die bisherigen Prüfungen hinausgehen. Das tun sie allein schon aus Selbstschutz um sich vor eventuellen späteren Regressforderungen möglichst zu schützen, die heute zum Teil riesige Ausmaße annehmen können, besonders wenn die USA involviert sind. Trotzdem kommt es immer wieder einmal zu Problemen und Versagern. Allerdings sind diese viel seltener als früher geworden und stellen die absolute Ausnahme dar.
Heute wird von den renommierten Herstellern sehr aktiv an der Weiterentwicklung der Testnormen gearbeitet, sowohl was die Forschung auf diesem Gebiet angeht, als auch die Testmaschinen, die ja nicht den Laborzustand sondern möglichst die Bedingungen im Körper unter natürlichen Belastungen und in den verschiedensten Situationen simulieren sollen. Und das über viele, viele Jahre. Da ist man wirklich schon sehr weit und bei den „guten“ Firmen intensiv bemüht. Ich habe gerade wieder ein Testlabor bei der Firma Aesculap in Tuttlingen besucht, sowie Testeinrichtungen der Firmen DePuy und Zimmer in Leeds und Winterthur: Da wird intensiv und ernsthaft geforscht und entwickelt um die Implantate so haltbar wie möglich zu machen.
Ein zukünftiger Implantatträger sollte seinen Operateur fragen, wie lange es die geplante Prothese schon gibt, wie die Langzeiterfahrungen sind und, wenn es eine relative Neuentwicklung ist, ob sie sich auf bereits bewährte Prinzipien stützt und nur geringfügige Veränderungen zum bewährten Vormodell aufweist. Außerdem sollten die Firmen erfragt werden, die die Implantate herstellen. Diese sollten ja möglichst viele Jahre halten und wenn nach 20 Jahren ein eventueller Austausch ansteht, sollte es die Herstellerfirma auch noch geben …. das ist zwar nicht immer garantiert, aber die „Großen“ gibt’s dann hoffentlich wohl noch eher. So verfahren zumindest wir in der endogap bei der Implantatauswahl.
Bei aller gerechtfertigten Vorsicht nicht vergessen: Die Ergebnisse der Hüft- und Knieendoprothetik sind wirklich hervorragend und die weitaus meisten Patienten haben mit ihren Implantaten viele Jahre überhaupt keine Probleme.
Ich hoffe das hilft weiter.
Beste Grüße und schönes Wochenende aus Garmisch-Partenkirchen,
Christian Fulghum“

Hierzu passt übrigens auch die ebenfalls von der endogap mitinitiierte Kooperation endogroup. „Fünf auf dem Gebiet der Endoprothetik führenden Kliniken bilden endogroup. Durch die Kooperation soll ein Zugewinn in der Qualität und Sicherheit der Patientenversorgung, der Mitarbeiterzufriedenheit und der Organisation unserer Abteilungen erreicht werden.“, ist auf der Webseite zu lesen. Ein Besuch der Seite lohnt sich in jedem Fall, besonders die Rubrik Knowledge-Center. Dort werden Fachbegriffe von A-Z erklärt und Antworten zu den häufigsten Fragen liefert.

Ein glückliches, gesundes und bewegtes Jahr 2015

Wir wünschen Ihnen, unseren treuen Buch- und Webseitenlesern ein glückliches, bewegtes, sportliches und vor allen Dingen gesundes Jahr 2015. Bleiben Sie uns auch 2015 gewogen. Seien Sie neugierig, stellen Sie uns Ihre Fragen, kritisieren Sie uns und bleiben Sie mit uns in Kontakt!
Herzlichst Ihr Autorenteam Heidi Rauch und Peter Herrchen vom Jahrestreffen am Tegernsee, Dezember 2014!

Viele dankbare Leser – und erstes Laufevent von Knie-Patientin Claudia

Claudia glücklich im Ziel nach 5 km Power Walking
Knie-Patientin Claudia am Start des Craft Women`s Run.

Knie-Patientin Claudia am Start des Craft Women`s Run.

Viele Berufstätige klagen über e-mail-Fluten, die ihnen das Leben angeblich schwer machen. Wir Autoren, Heidi Rauch und Peter Herrchen, lieben e-mails, vor allem, wenn sie von dankbaren Leserinnen und Lesern kommen. Wir freuen uns wirklich sehr, wenn wir lesen, dass unser Buch Mut gemacht hat, dass wir helfen konnten. Und wir antworten auch gern und sofort. Vielen Dank für diese durchweg positive Resonanz! Außergewöhnlich viele Leserbriefe kamen auch auf Heidi Rauchs Beitrag im Panorama-Magazin des Deutschen Alpenvereins.

Unter Leserstimmen veröffentlichen wir einige dieser lobenden Worte – nach Zustimmung natürlich -, und bleiben oft weiterhin mit vielen Betroffenen in Kontakt. Spezielle Fragen reichen wir an „unsere“ Fachärzte weiter, die sich, wie z. B. Dr. Christian Fulghum in der endogap in Garmisch-Partenkirchen, sehr intensiv auch mit komplizierten Fällen auseinandersetzen und ausführlich Stellung nehmen. Vielen Dank dafür an dieser Stelle!

Claudia glücklich im Ziel nach 5 km Power Walking

Claudia glücklich im Ziel nach 5 km Power Walking

Wunderbar finden wir auch die positive Einstellung „unserer“ Knie-Patientin Claudia Groppler (S. 95 ff in unserem Mutmach-Ratgeber „Mut zum neuen Knie!“). Nicht nur, dass sie mit einem konsequenten Bewegungsprogramm über 15 Kilo abgenommen hat, sie hat auch am 13. September 2014 an ihrem allerersten Laufevent teilgenommen: 5 Kilometer walken beim brombeer-rosa Frauenlauf „Craft Women`s Run“ in München. Stolz schickt sie uns zwei Fotos und schreibt dazu, dass sie mit dem PowerWalking erst am 1. Juni 2014 begonnen hat. Respekt und Gratulation, liebe Claudia!

Wieder Gipfelstürmer mit künstlichen Gelenken!

Artikel im DAV-Panaroma-Magazin 4/2014 – Heidi Rauch

DAV_4_2014„Klettern,Skifahren, Mountainbiken, Bergwandern – alles ist auch mit künstlichen Hüft-und Kniegelenken möglich.“ So beginnt ein dreiseitiger Artikel von Heidi Rauch im DAV-Panorama-Magazin 4/2014, August/September. Es handelt sich dabei um die Zeitschrift des Deutschen Alpenvereins mit 600.000 Auflage, die 6 mal jährlich erscheint! Entsprechend groß war dann auch die Resonanz auf diese Veröffentlichung mit drei Fotos aus unseren Büchern „Mut zur neuen Hüfte!“ und „Mut zum neuen Knie!“. Als Testimonials dienen unser Grafiker und Bergwachtler Hubert Hornsteiner mit einer künstlichen Hüfte (abgebildet beim Skifahren) und „Bergauf-bergab“-TV-Redakteur Michael Pause mit zwei künstlichen Knien (abgebildet als Gipfelstürmer mit zwei Stöcken).
Aufmacher-Foto ist eine Knie-Übung auf der Wiese vor der Kulisse des sommerlichen Chiemsees mit Autorin Heidi Rauch und Manualtherapeutin Birgit Ferber-Busse.

Heidi Rauch und Birgit Ferber-Busse

Heidi Rauch und Birgit Ferber-Busse

Die ersten beiden Reaktionen kamen von Lesern, die eine Großkopf-Metall-auf-Metall-Hüftprothese haben und beunruhigt waren über den Satz, dass diese inzwischen vom Markt genommen wurden, da sie durch den Abrieb gefährliche Kobalt-Konzentrationen verursacht haben. Wir konnten beide beruhigen, denn nicht alle Hersteller sind davon betroffen. Peter Herrchen etwa hat zwar keine Großkopf-Prothese aber ebenfalls eine der Firma Zimmer mit Metall-auf-Metall aus einer späteren, völlig einwandfreien Serie und ist absolut beschwerdefrei. Was wir im Artikel vermieden haben, die Nennung von Firmen, können wir hier nachholen:
Es handelt sich um das Durom Metasul Implantat der Firma Zimmer, gegen das unser Patient Hartmut Tiemann in seinem Erfahrungsbericht in „Mut zur neuen Hüfte!“ (S. 218-227) zusammen mit anderen Betroffenen zu Felde gezogen ist. Siehe auch Selbsthilfegruppe für schadhafte Hüftprothesen. Er selbst ist weiterhin zufrieden damit, auch wenn immer wieder schwankende Kobaltwerte in seinem Blut gemessen werden. Darüber berichtet er in unserem Buch „Mut zum neuen Knie!“ auf den Seiten 86-94. Nach einem Beitrag in der ARD-Sendung „Monitor“ am 2. April 2012 über die Durom-Hüftproblematik firmiert diese fälschlich zugelassene Prothese unter enttäuschten Betroffenen als „Durom-Schrottprothese“.

Michael Pause

„Bergauf-bergab“-TV-Redakteur Michael Pause

Eine zweite vom Markt genommene Großkopf-Prothese stammt vom amerikanischen Hersteller DePuy. Dazu gibt es auf Wikipedia aber folgenden Eintrag: „Im Oktober 2010 rief DePuy das ASR XL Hüftpfannen- und Hüft-Oberflächenersatzsystem zurück. Im März 2012 erschien bei The Lancet eine Studie, nach der die Revisionsrate von großen Metall-auf-Metall-Prothesen (52 mm Köpfe) nach fünf Jahren mit 5,1 % (bei 60-jährigen Männern) mehr als doppelt so hoch sei wie bei anderen Prothesen mit 2 % (40 mm Köpfe, 60-jährige Männer). Darin wird empfohlen, Metall-auf-Metall-Prothesen nicht zu verwenden. Auch im Jahr 2013 musste Depuy Synthes eine weitere Hüftendoprothese vom Markt nehmen, da es gehäuft zu vorzeitigen Revisionen gekommen ist. Zurückgerufen wird die Adept 12/14 Modular Head Komponente für einen Totalhüftgelenkersatz.“
Danach erreichte uns Lob von fachlicher Seite. Stellvertretend hier Auszüge aus Reaktionen von zwei Orthopäden: „Mit großem Interesse und großer Freude habe ich Ihren o.g. Artikel „Fit mit künstlichen Gelenken“ gelesen. Mein Kompliment für Ihre sehr kompetenten und treffenden Ausführungen und Ratschläge, die ich gerne meinen Patienten zum Lesen empfehle.“
Und Dr. med. Jürgen Eichhorn schrieb: „Als Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie möchte ich Sie für Ihren gelungenen Artikel loben. Er ist fachlich korrekt, stellt die heutigen medizinischen Möglichkeiten klar heraus ohne die – wenn auch seltenen – Komplikationsmöglichkeiten zu verschweigen. Solche Artikel sind notwendig (…) Anders als z. B. bei den Knie-stressenden Ballsportarten ist der Bergsport nach solchen Eingriffen nicht nur möglich sondern kann aus meiner Sicht ausdrücklich empfohlen werden.“ Den Original-Leserbrief können Sie mit freundlicher Genehmigung von Dr. Eichhorn hier einsehen.
Herzlichen Dank an dieser Stelle für diese Zuschriften!

Hubert Hornsteiner

Hubert Hornsteiner

Wer übrigens gerne in den Bergen unterwegs ist, egal ob zu Fuß, mit dem Mountainbike auf Skiern oder auf dem Wasser, egal ob im Sommer oder im Winter, dem ist eine Mitgliedschaft im Deutschen Alpenverein (DAV) sehr zu empfehlen. Peter Herrchen hat sich mit seiner Gattin auch vor Kurzem spontan für eine Mitgliedschaft in der Sektion Tegernsee entschieden. Der Jahresbeitrag ist mit 49,00 EUR für einen Erwachsenen und 76,00 EUR für ein Ehepaar wirklich gut angelegt. Neben der frei Haus Lieferung des Magazins Panorama mit schönen Tourenvorschlägen und wertvollen Tipps sechs mal pro Jahr bietet diese Mitgliedschaft eine zusätzliche Versicherung bei allen Aktivitäten in den Bergen, egal ob zu Wasser, zu Lande, im Sommer oder im Winter, sowie Vergünstigungen auf über 2000 Alpenvereinshütten. Außerdem werden in jeder Sektion organisierte Freizeit-Aktivitäten und Kurse in den Bergen angeboten. Ausführliche Informationen finden Sie auf den entsprechenden Seiten des DAV.

„Mut zur neuen Hüfte!“ erstmals im Fernsehen!

Autorin Heidi Rauch und ihr Operateur Dr. Jürgen Radke sind Live-Studiogäste in der „Abendschau Der Süden“ des Bayerischen Fernsehens am 3. Juli 2014, um 17:30 Uhr

Ein Golfturnier macht`s möglich: Buchautorin Heidi Rauch lernt BR-Redakteurin Carolin Mayer kennen. Diese lässt ihre Mutter, selbst Trägerin zweier künstlicher Hüften, das Buch „Mut zur neuen Hüfte!“ lesen und beschließt nach deren Begeisterung: das muss ins Fernsehen! Somit sind Heidi Rauch und ihr Operateur Dr. Jürgen Radke am Donnerstag, 3. Juli, um 17:30 Uhr Live-Studiogäste in der „Abendschau Der Süden“ des Bayerischen Fernsehens.

Gedreht wurde im Vorfeld bereits der so genannte „Einspieler“ im Golfclub München Eichenried, für den Heidi Rauch seit Jahren die PR-Arbeit macht. Kameramann Werner von Heybowitz drehte typische Szenen, die dank der beiden künstlichen Hüften, die Heidi Rauch 2011 bekam, nun wieder möglich sind: das schwere Golfbag aus dem Kofferraum heraushieven, Golfschuhe zubinden, zügig und rund gehen, auf der Driving Range schmerzfrei trainieren – mitsamt Hüftrotation. „Wahnsinn, man sieht gar nichts.“, wunderte sich das Drehteam. Heidi Rauchs Antwort: „Das war ja auch der Sinn der OP. Sie hätten mich mal vorher humpeln und ächzen sehen sollen!“

Dreharbeiten im Golfclub Eichenried mit Heidi Rauch für die BR Abendschau

Dreharbeiten im Golfclub Eichenried mit Heidi Rauch für die BR Abendschau

Das Interessante an dem Studiogespräch wird auch sein, dass Operateur Dr. Jürgen Radke im letzten Jahr selbst eine künstliche Hüfte implantiert bekommen hat, und zwar von seinem Sohn Dr. Stefan Radke im Münchner Rotkreuzklinikum. Hier hat Dr. Radke senior bis zu seiner Pensionierung 2012 rund 15.000 Hüft-OPs durchgeführt. Er war selbst erstaunt, wie zügig er wieder fit war: „Ich bin nach zwei Wochen schon wieder ohne Krücken gegangen. Die OP-Techniken sind tatsächlich inzwischen so weit, dass je nach Konstitution meine vorsichtige Herangehensweise mit der sechswöchigen Gehhilfen-Empfehlung überholt ist.“, gibt er zu. Heidi Rauch ist ihm trotzdem dankbar, dass er ihre Energie nach ihren beiden Hüft-OPs 2011 etwas eingebremst hat: „Mir hat es gut getan, langsam wieder meine Balance zu finden. Ich habe ja konsequent an meinem Muskelaufbau gearbeitet und habe nach drei Monaten wieder Golf gespielt und bin nach dreieinhalb Monaten wieder Ski gefahren.“

Auch Dr. Radke spielt längst wieder Golf. Einer gemeinsamen Partie in diesem Sommer steht also nichts im Weg! Aber vorher wollen beide den betroffenen Fernsehzuschauern am 3. Juli getreu dem Titel des Ratgebers „Mut zur neuen Hüfte!“ Mut machen, den notwendigen Schritt nicht zu lange hinauszuzögern und sich vertrauensvoll in erfahrene Hände zu begeben. Die neu gewonnene Beweglichkeit führt zu einer Lebensqualität und Lebensfreude, die keiner missen sollte!