Tag Archiv für Yoga

Unsere Highlights im 1. Halbjahr 2019

TEPFIT und jede Menge Spaß – Hagen 2018

Auch 2019 haben wir wieder einiges für Sie in der Pipeline: Einer der Höhepunkte im ersten Halbjahr ist dabei das inzwischen 3. TEPFIT-Treffen (Gesundheits-Workshop).
Als Austragungsort haben wir uns nach Erding im Süden (2016) und Hagen in der Mitte (2018) dieses Mal die Bundeshauptstadt Berlin ausgesucht. Freuen Sie sich auf volles und fachliches Programm vom 5.4 – 7.4.2019. Der Hauptveranstaltungstag ist dabei der Samstag. Am Vormittag erwarten Sie drei hochkarätige Fachärzte-Vorträge zu den Themen ‘Knie, Infektiologie und Stammzelltherapie’ in der Charité Berlin Mitte und nach dem Lunch ein Aktiv-Programm im Dock 11 Tanzstudio unter fachlicher Anleitung mit Yoga und Zumba für TEP-Träger.
Einige Plätze sind noch frei.
Am besten schnell hier anmelden. Alle weiteren Details sind dort ebenfalls zu finden. 

Darüberhinaus setzen wir unsere lose Reihe der TEPFIT-Video-Clips auf unserem YouTube-Kanal fort, in denen wir kleine aber effektive Übungen zeigen, die Sie nach einer Operation schnell wieder auf die ‘muskulären’ Beine bringen. Am besten den Kanal gleich abonnieren, um kein neues Video zu verpassen. Der nächste Clip folgt noch in diesem Monat!

Eine weitere sehr interessante Veranstaltung findet dann vom 3.5 – 5.5.2019 in Bonn statt. Unter dem Titel ‘endofit – beweglich und fit mit Endoprothese’, veranstaltet das GK-Bonn unter der Leitung des Chefarztes für Allgemeine Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin, Dr. Holger Haas, ein Wochenende, dass Betroffenen, begleitet von Ärzten und Physiotherapeuten, ein bewegtes und sportliches Leben nach einem Gelenkersatz aufzeigt. Wir begleiten diese Veranstaltung natürlich sehr gerne. Weitere Details und das Programm zum Download finden Sie hier. 

TEPFIT Treffen 2019 – EPRD Jahresbericht 2017 – Physiotherapie ohne ärztliches Rezept?

Heidi hat schon mal ‘angedockt’

TEPFIT-Gesundheitsworkshop vom 5.4 – 7.4.2019 in Berlin

Nach unseren sehr erfolgreichen TEPFIT-Meetings in den Jahren 2016 und 2018, findet nun das dritte Treffen in der Bundeshauptstadt Berlin statt – und zwar vom 5.4. – 7.4.2019. Alle Programmpunkte sind bereits in groben Zügen gefixt. Im Laufe des November wird alles finalisiert und die offizielle Anmeldung freigeschaltet.

Die bisher geplanten Highlights
Der Raum, den wir für unseren “bewegten” Programmteil gebucht haben, ist denn auch typisch Berlin: Das Ballettstudio Dock 11 liegt im Bezirk Prenzlauer Berg, Kastanienallee 79, im 2. Hinterhof eines mit Graffiti verschönerten und noch nicht gentrifizierten Backstein-Altbaus. „Coole Location“ also. Hier wird am Samstag, 6. April, für die Teilnehmer nachmittags gelenkfreundliches Yoga und Zumba angeboten.

Ulrike und Heidi vor den Sardinenbüchsen der Sardinenbar

Den ärztlichen Fachvortrag wird es in der Berliner Charité geben. Davor steht ein Besuch im Medizinhistorischen Museum der Charité auf dem Programm: Hier sind zum Thema „Arthrose“ natürlich auch Hüft- und Knie-Endoprothesen in Vitrinen ausgestellt.

Für Samstagabend haben wir uns eine weitere „coole Location“ ausgesucht, nämlich die originelle Sardinenbar in Berlin-Schöneberg. Und Sonntag, vor der Abreise, wird es optional noch eine kleine Stadtführung per Leih-Fahrrad geben. Denn es geht ja schließlich um sportliche Bewegung mit unseren künstlichen Gelenken, um sie möglichst lange „in Schuss“ zu halten.

Am Freitagabend, dem Vorabend des Hauptprogramm-Tages, können die Teilnehmer ebenfalls optional ein kulinarisches Highlight buchen: Olivenölschule in privatem Rahmen mit Heidi Rauch und ihrem Mann Michael. Es wird gemeinsam gekocht, getrunken und gegessen. Nebenbei lernt man so einiges über gesunde Ernährung und über „ehrliches Olivenöl“, wie es die beiden unter der Marke Olio Piceno aus den mittelitalienischen Marken importieren.


Deutsches Endoprothesenregister (EPRD) veröffentlicht seinen Jahresbericht 2017

Nachdem, längst überfällig, 2012 endlich der Startschuss für das deutsche Endoprothesenregister gefallen war, hat es sich nach holprigem Start trotz der Freiwilligkeit zur Datenübermittlung recht gut entwickelt. Immerhin gab es lt. Bericht im Jahre 2017 eine Abdeckungsquote von 63% und Ende 2018 wird das Register ca. eine Million erfasste Fälle dokumentiert haben.

Anm.: Bei geschätzten 400.000 Hüft- und Knie-Endoprothesen pro Jahr müssten eigentlich seit 2012 knapp drei Millionen Fälle dokumentiert sein. Andere Länder sind da wesentlich weiter.

Übrigens – für uns nicht verwunderlich – wird in der Pressemitteilung u.a. darauf hingewiesen, dass die Komplikationsraten umso geringer sind, je mehr Eingriffe das jeweilige Krankenhaus macht.
Die vollständige Pressemitteilung gibt es hier. Der komplette 80-seitige Bericht als PDF-Datei kann ebenfalls hier abgerufen werden. Viele der im Bericht veröffentlichten Zahlen und Fakten sind auf jeden Fall für Betroffene interessant.

 

Physiotherapie am See: Oben, einer der großzügigen Therapie-Räume, links das Team mit Robin, Julia und Uwe, rechts dürfen natürlich unsere Buch-Flyer auf dem Tresen nicht fehlen

Physiotherapie ohne ärztliches Rezept?

Es scheint gerade eine Diskussion in Gang zu kommen, die wir sehr begrüßen.
Die Therapeuten fordern eine Regelung für Deutschland, nach der Patienten physiotherapeutische Behandlungen ohne ein ärztliches Rezept erhalten können. Doch Ärzte sehen den Direktzugang kritisch und fürchten Behandlungsfehler und steigende Kosten, obwohl auch das in anderen Ländern bereits erfolgreich praktiziert wird. Den kompletten Artikel vom 17.10.2018 von Nina Himmer zu diesem sehr interessanten Vorstoß können Sie in hier der Apotheken-Umschau nachlesen!

Apropos Physiotherapie:
Zum Mut zur neuen Hüfte! und Mut zum neuen Knie! gehört bei jüngeren Patienten auch meist viele Jahre später der Mut zur Revision, auch wenn diese bei den heute verbauten Implantaten meist weniger aufwendig ist.
Welchen großen Anteil an dem Genesungsfortschritt unseres Autors Peter Herrchen die Physiotherapeuten, neben vielen anderen Bausteinen, nach seiner Komplett-Revision hatten, ist in seinem Blog “Endoprothese und Sport” unter der Rubrik “Revision” in bisher insgesamt 10 Kapiteln nachzulesen!

TEPFIT YouTube-Kanal, Gelenkverschleiß durch X- und O-Beine und Yoga mit Gelenkersatz

TEPFIT YouTube-Kanal
Das zweite Video unseres TEPFIT Gesundheitsworkshops vom Februar 2018 in Hagen ist online. Auf unserem YouTube-Kanal sind 30 Minuten des insgesamt 60 Minuten langen Trainings mit dem Bellicon-Trampolin unter fachlicher Leitung von Nadine Abel zu sehen. Dabei kommen die Erklärungen zum Trainingsgerät und natürlich auch zu den Übungen nicht zu kurz. Fast alle Teilnehmer haben ein oder zwei künstliche Hüftgelenke.

Am besten gleich unseren YouTube-Kanal direkt abonnieren, damit Sie alle noch folgenden Videos keinesfalls verpassen.

Gelenkverschleiß durch X- und O-Beine
Ein großer Anteil der Bevölkerung hat von Geburt an X- oder O-Beine. Dabei können die Achsenabweichungen unterschiedlich ausgeprägt sein. In jedem Fall rät die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e. V. (DGOU) dazu, besonders jungen Erwachsenen, die Beschwerden beim Gehen oder Joggen haben, mögliche Achsenabweichungen vom Orthopäden oder Unfallchirurgen abklären zu lassen, um Schädigungen der Gelenke, besonders der Kniegelenke, zu vermeiden. Den kompletten Artikel finden sie hier.

Yoga mit Gelenkersatz
Laut Ärztezeitung ist nach der Implantation einer künstlichen Hüfte Yoga danach mit Vorsicht zu genießen: Wie eine US-Studie mit gesunden Yogis gezeigt hat, stellen bestimmte Asanas eine starke Belastung für das Hüftgelenk dar. Den vollständigen Artikel lesen Sie hier.

Neuer “Dr. TEP rät”-Beitrag zu den verschiedenen Hüft-OP-Zugängen

In unseren beiden Büchern haben einige wenige Patienten tatsächlich sowohl ein künstliches Hüft- als auch ein künstliches Kniegelenk – und leben sportlich aktiv damit. Einem unserer Knie-Patienten steht nun tatsächlich auch eine Hüft-OP bevor – und er informiert sich dazu nicht nur in unseren Büchern, sondern auch im Internet. Er stieß bei der Suche nach dem richtigen OP-Zugang auf die AMIS-Methode und fragte bei uns nach – und wir fragten beim Facharzt unseres Vertrauens nach, Dr. Christian Fulghum, Chefarzt der endogap-Klinik in Garmisch-Partenkirchen. Lesen Sie seine Antwort in unserer Rubrik “Dr. TEP rät”.

Inzwischen hat uns auch eine Patientin, die sehr zufrieden mit dieser OP-Methode ist, angeboten, dass wir Interessenten gern an sie verweisen können. Wer also dieses Angebot nutzen möchte, schreibe uns einfach eine e-mail; wir geben die Mail-Adresse der Patientin gern weiter. Sechs Monate nach der OP spielt sie übrigens wieder Tennis, macht Fitness, Yoga und gönnt sich alle 14 Tage Alexandertechnik.

 

Frank Zander mit künstlicher Hüfte – und Knie-Patienten gesucht

Eine Hüft-OP macht man gern öffentlich. Das ist “nix Schlimmes”, wie Schlagersänger Frank Zander (“Hier kommt Kurt”) auf seiner Facebook-Seite verkündet. Am 12. Juni 2013 hat er in der Havelklinik Berlin-Spandau rechts ein neues Hüftgelenk bekommen. Zu seinen Schmerzen vor der OP sagte der 71-Jährige der Presse in seiner typischen Berliner Direktheit: “Das war wie ein Kolbenfresser und wurde täglich schlimmer. Bei jedem Aufstehen bin ich vor Schmerzen zusammengezuckt.” Zur Not wolle er die nächsten Lieder im Sitzen singen.

Aber das musste er nicht. Am Sonntag, 7. Juli, knapp vier Wochen nach seiner OP trat Zander erstmals mit seiner Titan-Hüfte plus Band auf einer Freilichtbühne in Berlin-Biesdorf als Stargast auf. Um wieder rocken zu können, hat er nach dem Krankenhausaufenthalt ein straffes Reha-Programm in der Medical Park-Klinik Humboldtmühle absolviert, die er erst Freitag verlassen hat. Der Berliner Zeitung B. Z. sagte er: “Die Zeit nach der OP war schmerzvoll. Ständig hatte ich Muskelkater. Aber das war gut so. Jetzt fühle ich mich wieder super.”

Auch Talkerin Bettina Böttinger hat in einem Interview mit der TV-Beilage der Süddeutschen Zeitung (Ausgabe 2.-8. Juli) ihre Hüftprobleme öffentlich gemacht. “Das Joggen habe ich meinen Hüftgelenken zuliebe runtergefahren – ich gehe noch zwei-, dreimal die Woche Laufen. Mein neues Wundermittel heißt: Yoga!”.

Unser Buch “Mut zur neuen Hüfte”!” ist ebenfalls in der Presse. Die Pferde-Zeitschrift Equitrends hat in ihrer Ausgabe 7/2013 darüber berichtet, dass auch eine Reiterin mit einem Erfahrungsbericht in unserem Mutmach-Ratgeber vertreten ist. Und das TOP Magazin München hat in der Juli-Ausgabe unter “Golf News” veröffentlicht, dass die PR-Frau des Golfclubs München Eichenried, Heidi Rauch, Golfern mit Hüftproblemen im inzwischen über 1.200 Mal verkauften Buch Mut macht. Erstaunlich, wie viele Golfer es mit künstlichen Hüften gibt!

Golfer mit künstlichen Knien sind da schon schwieriger zu finden. Wir suchen aber welche! Wie wir überhaupt noch zufriedene Knie-TEP-Patienten in anderen Bundesländern als Bayern suchen, die gern in unserem Buch “Mut zum neuen Knie!” über ihre positiven Erfahrungen berichten möchten. Wer Interesse hat: Bitte schreiben Sie uns.