Archiv für Sport

Mut zur Revisions-OP – Herausforderung und Chance zugleich

Chefarzt Dr. Christian Fulghum (endogap) mit Peter (auch wieder stehend) eine Woche nach der OP

Wenn in unseren beiden Büchern von „Mut zur neuen Hüfte!“ und „Mut zum neuen Knie!“ die Rede ist, denken alle meist nur an eine Erstimplantation des neuen Gelenkes. Allerdings gewinnt das Thema „Austausch des Gelenkes“ (Fachbegriff Revision) immer mehr an Bedeutung angesichts der ca. 400.000 operativen Erstversorgungen mit einem Gelenkersatz Hüfte oder Knie pro Jahr. Und natürlich haben die Patienten, die vor einer Erstoperation stehen, Ängste und Fragen in Bezug auf die Haltbarkeit der Implantate. Die gute Nachricht ist, dass durch besseres Material und modernere OP-Methoden das künstliche Gelenk statistisch immer längere Standzeiten hat. Allerdings werden, nicht zuletzt aus diesem Grund, auch immer jüngeren Patienten künstliche Gelenke eingesetzt, die dann naturgemäß bei 40- bis 50-Jährigen intensiver beansprucht werden als bei Patienten jenseits der 70 Jahre. Somit werden die Revisions-Eingriffe jedes Jahr weiter ansteigen.

Diese stellen eine besondere Herausforderung für Ärzte wie Betroffene dar, je nach Art der notwendigen Revision. Haben sich „nur“ die Gleitpaarungen über die Jahre abgenutzt und Schaft sowie Pfanne sind noch perfekt verankert, so werden auch nur die Gleitpaarungen gewechselt. Salopp wird hier oft von einem „Reifenwechsel“ gesprochen, was natürlich der Schwere des Eingriffs nicht gerecht wird. Haben sich dagegen der Hüft-Schaft und/oder die Pfanne gelockert, muss alles ausgetauscht werden. Sind dabei die Komponenten noch einzementiert, wie das vor ca. 20 Jahren bei Hüft-TEPs noch die Regel war, wird es ungleich schwieriger. Beim Schaft ist es meist notwendig, den Oberschenkel-Knochen seitlich aufzuschneiden, um den alten Zement komplett entfernen zu können. Mein „unfreiwilliger Selbstversuch“ von der OP bis zur vollständigen Wiederherstellung ist als Tagebuch, aus dem ein sehr persönliches „Jahresbuch“ geworden ist, hier nachzulesen.
Noch wichtiger, als bei einer Erst-OP sind die Erfahrung und Kompetenzen der Klinik bzw. des OP-Teams. Nur mit einem Operateur, der viele komplizierte Wechsel-OPs erfolgreich durchgeführt hat, hat der Betroffene eine sehr hohe Chance, dass die OP perfekt gelingt und die Genesung optimal verläuft. Eine echte Alternative zur Wechsel-OP gibt es ohnehin nicht. Nicht operieren heißt für die Betroffenen: dauerhafte Schmerzen, mittelfristig Komplettversagen des Implantats und langfristig Rollstuhl.
„Mut zur Revision“ bedeutet zwingend, sich vorher gut zu informieren und vorzubereiten und nach der OP hart, aber mit Augenmaß an sich zu arbeiten – ohne dabei die Ratschläge von erfahrenen Ärzten und Physiotherapeuten zu missachten. Viel hilft in diesem Fall nicht immer viel.

Peter mit Markus Roßmann vor dessen neuen Räumlichkeiten in Bad Wiessee am Tegernsee

Eine sehr gute Möglichkeit neben Reha, Physiotherapie und eigenem Training wieder schnell auf die Beine zu kommen und Dysbalancen, wie sie durch den operativen Eingriff entstanden sind, auszugleichen, sind Rolfing und Faszientraining bzw. Faszienbehandlungen – auch Gangschule gehört dazu. Anfang April hatte ich die Gelegenheit, den Dipl.-Sportl.Univ., Fazienexperten und Certified Rolfer TM Markus Roßmann in seiner neuen und meiner Zweit-Heimat am Tegernsee zu besuchen und unter dem Slogan „TEPFIT trifft Faszie“ zu o. g. Themen ein knapp 10-minütiges Interview mit ihm zu führen. Zu sehen und zu hören ist es natürlich auf unserem eigenen YouTube-Kanal. Wer diesen noch nicht abonniert hat, sollte das am besten gleich nachholen, um keine neuen Beiträge zu verpassen.

 

 

Unsere Highlights im 1. Halbjahr 2019

TEPFIT und jede Menge Spaß – Hagen 2018

Auch 2019 haben wir wieder einiges für Sie in der Pipeline: Einer der Höhepunkte im ersten Halbjahr ist dabei das inzwischen 3. TEPFIT-Treffen (Gesundheits-Workshop).
Als Austragungsort haben wir uns nach Erding im Süden (2016) und Hagen in der Mitte (2018) dieses Mal die Bundeshauptstadt Berlin ausgesucht. Freuen Sie sich auf volles und fachliches Programm vom 5.4 – 7.4.2019. Der Hauptveranstaltungstag ist dabei der Samstag. Am Vormittag erwarten Sie drei hochkarätige Fachärzte-Vorträge zu den Themen ‚Knie, Infektiologie und Stammzelltherapie‘ in der Charité Berlin Mitte und nach dem Lunch ein Aktiv-Programm im Dock 11 Tanzstudio unter fachlicher Anleitung mit Yoga und Zumba für TEP-Träger.
Einige Plätze sind noch frei.
Am besten schnell hier anmelden. Alle weiteren Details sind dort ebenfalls zu finden. 

Darüberhinaus setzen wir unsere lose Reihe der TEPFIT-Video-Clips auf unserem YouTube-Kanal fort, in denen wir kleine aber effektive Übungen zeigen, die Sie nach einer Operation schnell wieder auf die ‚muskulären‘ Beine bringen. Am besten den Kanal gleich abonnieren, um kein neues Video zu verpassen. Der nächste Clip folgt noch in diesem Monat!

Eine weitere sehr interessante Veranstaltung findet dann vom 3.5 – 5.5.2019 in Bonn statt. Unter dem Titel ‚endofit – beweglich und fit mit Endoprothese‘, veranstaltet das GK-Bonn unter der Leitung des Chefarztes für Allgemeine Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin, Dr. Holger Haas, ein Wochenende, dass Betroffenen, begleitet von Ärzten und Physiotherapeuten, ein bewegtes und sportliches Leben nach einem Gelenkersatz aufzeigt. Wir begleiten diese Veranstaltung natürlich sehr gerne. Weitere Details und das Programm zum Download finden Sie hier. 

Drei hochkarätige Impuls-Vorträge beim 3. TEPFIT-Workshop 6. April 2019 in Berlin

Nach einem Ausflug nach Salzburg zum 1. Arthrosetag, den unsere Tiroler Blogger-Freundin Barbara Egger mitorganisiert hat, nun wieder Berlin, um die Planung für unseren 3. TEPFIT-Gesundheitsworkshop vom 5. bis 7. April 2019 abzuschließen.

Heidi Rauch übergibt Dr. Tobias Winkler in der Berliner Charité unsere beiden Mutmach-Ratgeber.

Heidi Rauch übergibt Dr. Tobias Winkler in der Berliner Charité unsere beiden Mutmach-Ratgeber.

Das persönliche Gespräch mit Dr. Tobias Winkler am Julius Wolff Institut für Biomechanik und Muskuloskeletale Regeneration im Campus Virchow-Klinikum der Charité hat ergeben, dass die Teilnehmer sich am Samstagvormittag, 6. April 2019, auf drei hochkarätige, 20-minütige Impuls-Vorträge mit anschließender Diskussion freuen können.

Probesitzen im Seminarraum 2, Virchowweg 9, Charité-Campus Mitte

Probesitzen im Seminarraum 2, Virchowweg 9, Charité-Campus Mitte

1. Vortrag zum Thema Knie: Dr. Clemens Gwinner, Facharzt am Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie der Charité, referiert über Kniechirurgie und Sporttraumatologie.

2. Vortrag zum Thema Infektiologie: Dr. Donara Margaryan, Fachärztin für Innere Medizin an der Charité, über das wichtige Thema Verhütung und Behandlung bakterieller Infektionen bei TEP-OPs.

3. Vortrag zur Zukunft: Dr. Tobias Winkler, Oberarzt an der Charité, berichtet von seinen Studien zur Stammzelltherapie, die bei der Muskelregeneration vor allem nach Revisions-OPs eingesetzt werden soll. In drei bis vier Jahren könnte es so weit sein….

Das alles findet auf dem Gelände der Charité-Mitte, Virchowweg 9, im hell-luftigen Seminarraum 2 im 1. Stock statt – unterbrochen von einer 45-minütigen Kaffee-Snack-Pause im gegenüberliegenden Café Luise, das in wenigen Wochen komplett umgebaut wird. Frische für die TEPler!

Nach den Fachvorträgen stärken wir uns gemeinsam mit einem leichten Mittagessen, voraussichtlich im nahen vietnamesischen Restaurant Minh San. Anschließend kleine Sightseeing-Tour per Trambahn, u. a. über die Hackeschen Höfe, um nachmittags im Dock 11-Tanzstudio in der Kastanienallee 79 in Prenzlauer Berg sportlich durchzustarten – mit Yoga und Zumba. Abends schließlich Erholung und Austausch in der Schöneberger „Sardinenbar“.

ZUR VERBINDLICHEN ANMELDUNG EINFACH HIER KLICKEN
Die Hotel-Buchungen muss bitte jeder selbst übernehmen. Wir empfehlen das Motel One am Hauptbahnhof, von dem aus man zu Fuß auf das Charité-Gelände laufen kann. Aber natürlich gibt es in Berlin Hotel-Auswahl genug…. Wir freuen uns auf Euch!

TEPFIT Treffen 2019 – EPRD Jahresbericht 2017 – Physiotherapie ohne ärztliches Rezept?

Heidi hat schon mal ‚angedockt‘

TEPFIT-Gesundheitsworkshop vom 5.4 – 7.4.2019 in Berlin

Nach unseren sehr erfolgreichen TEPFIT-Meetings in den Jahren 2016 und 2018, findet nun das dritte Treffen in der Bundeshauptstadt Berlin statt – und zwar vom 5.4. – 7.4.2019. Alle Programmpunkte sind bereits in groben Zügen gefixt. Im Laufe des November wird alles finalisiert und die offizielle Anmeldung freigeschaltet.

Die bisher geplanten Highlights
Der Raum, den wir für unseren „bewegten“ Programmteil gebucht haben, ist denn auch typisch Berlin: Das Ballettstudio Dock 11 liegt im Bezirk Prenzlauer Berg, Kastanienallee 79, im 2. Hinterhof eines mit Graffiti verschönerten und noch nicht gentrifizierten Backstein-Altbaus. „Coole Location“ also. Hier wird am Samstag, 6. April, für die Teilnehmer nachmittags gelenkfreundliches Yoga und Zumba angeboten.

Ulrike und Heidi vor den Sardinenbüchsen der Sardinenbar

Den ärztlichen Fachvortrag wird es in der Berliner Charité geben. Davor steht ein Besuch im Medizinhistorischen Museum der Charité auf dem Programm: Hier sind zum Thema „Arthrose“ natürlich auch Hüft- und Knie-Endoprothesen in Vitrinen ausgestellt.

Für Samstagabend haben wir uns eine weitere „coole Location“ ausgesucht, nämlich die originelle Sardinenbar in Berlin-Schöneberg. Und Sonntag, vor der Abreise, wird es optional noch eine kleine Stadtführung per Leih-Fahrrad geben. Denn es geht ja schließlich um sportliche Bewegung mit unseren künstlichen Gelenken, um sie möglichst lange „in Schuss“ zu halten.

Am Freitagabend, dem Vorabend des Hauptprogramm-Tages, können die Teilnehmer ebenfalls optional ein kulinarisches Highlight buchen: Olivenölschule in privatem Rahmen mit Heidi Rauch und ihrem Mann Michael. Es wird gemeinsam gekocht, getrunken und gegessen. Nebenbei lernt man so einiges über gesunde Ernährung und über „ehrliches Olivenöl“, wie es die beiden unter der Marke Olio Piceno aus den mittelitalienischen Marken importieren.


Deutsches Endoprothesenregister (EPRD) veröffentlicht seinen Jahresbericht 2017

Nachdem, längst überfällig, 2012 endlich der Startschuss für das deutsche Endoprothesenregister gefallen war, hat es sich nach holprigem Start trotz der Freiwilligkeit zur Datenübermittlung recht gut entwickelt. Immerhin gab es lt. Bericht im Jahre 2017 eine Abdeckungsquote von 63% und Ende 2018 wird das Register ca. eine Million erfasste Fälle dokumentiert haben.

Anm.: Bei geschätzten 400.000 Hüft- und Knie-Endoprothesen pro Jahr müssten eigentlich seit 2012 knapp drei Millionen Fälle dokumentiert sein. Andere Länder sind da wesentlich weiter.

Übrigens – für uns nicht verwunderlich – wird in der Pressemitteilung u.a. darauf hingewiesen, dass die Komplikationsraten umso geringer sind, je mehr Eingriffe das jeweilige Krankenhaus macht.
Die vollständige Pressemitteilung gibt es hier. Der komplette 80-seitige Bericht als PDF-Datei kann ebenfalls hier abgerufen werden. Viele der im Bericht veröffentlichten Zahlen und Fakten sind auf jeden Fall für Betroffene interessant.

 

Physiotherapie am See: Oben, einer der großzügigen Therapie-Räume, links das Team mit Robin, Julia und Uwe, rechts dürfen natürlich unsere Buch-Flyer auf dem Tresen nicht fehlen

Physiotherapie ohne ärztliches Rezept?

Es scheint gerade eine Diskussion in Gang zu kommen, die wir sehr begrüßen.
Die Therapeuten fordern eine Regelung für Deutschland, nach der Patienten physiotherapeutische Behandlungen ohne ein ärztliches Rezept erhalten können. Doch Ärzte sehen den Direktzugang kritisch und fürchten Behandlungsfehler und steigende Kosten, obwohl auch das in anderen Ländern bereits erfolgreich praktiziert wird. Den kompletten Artikel vom 17.10.2018 von Nina Himmer zu diesem sehr interessanten Vorstoß können Sie in hier der Apotheken-Umschau nachlesen!

Apropos Physiotherapie:
Zum Mut zur neuen Hüfte! und Mut zum neuen Knie! gehört bei jüngeren Patienten auch meist viele Jahre später der Mut zur Revision, auch wenn diese bei den heute verbauten Implantaten meist weniger aufwendig ist.
Welchen großen Anteil an dem Genesungsfortschritt unseres Autors Peter Herrchen die Physiotherapeuten, neben vielen anderen Bausteinen, nach seiner Komplett-Revision hatten, ist in seinem Blog „Endoprothese und Sport“ unter der Rubrik „Revision“ in bisher insgesamt 10 Kapiteln nachzulesen!

Persönliche Tipps in unseren TEPFIT-YouTube-Filmen

Wer uns Mutmach-Autoren einmal leib- und lebhaft in „Doppel-Moderation“ erleben möchte, der hat dazu auf unserem YouTube-Kanal gute Gelegenheit. In jüngster Zeit haben wir uns drei Mal anlässlich Peters Revisions-Reha am schönen Tegernsee getroffen und je ein Video zur Revision, eines zum Hüft-OP-Zeitpunkt und eines zum Thema Knie gedreht.

Heidi Rauch und Peter Herrchen in der Medical Park-Klinik St. Hubertus in Bad Wiessee am Tegernsee: kurz vor dem Video-Dreh

Heidi Rauch und Peter Herrchen in der Medical Park-Klinik St. Hubertus in Bad Wiessee am Tegernsee: kurz vor dem Video-Dreh.

Der Siebenminüter zur Hüfte – wir haben ja beide selbst je zwei Titanhüften, Peter inzwischen sogar seine dritte – behandelt das Thema „Es gibt kein `zu jung` für eine künstliche Hüfte“. Den Orthopäden, die das sagen, sollte man mit Misstrauen begegnen. Warum? Das sagen wir Ihnen in unserem Beitrag.

Einen Fünfminüter zum Knie werden wir in Kürze ebenfalls online stellen. Im „Kniefall“ sind wir beide ja nicht selbst betroffen, haben aber inzwischen auch hier viele Erfahrungen von Betroffenen gesammelt, u. a. in der geschlossenen Facebook-TEPFIT-Gruppe. Positive Beispiele, bei denen eine Knie-TEP wieder zu sportlicher Aktivität führt – etwa bei TV-Bergsteiger Michael Pause – sind in unserem Buch „Mut zum neuen Knie!“ nachzulesen.

Durch das Abonnieren unseres TEPFIT-YouTube-Kanals wird kein neues Video mehr verpasst!

Und nach dem Dreh sind wird das Smartphone gezückt - zur Verabredung mit unseren Ehepartnern zum Abendessen!

Und nach dem Dreh wird das Smartphone gezückt – zur Verabredung mit unseren Ehepartnern zum Abendessen!

Auch in unserer Neuauflage von „Mut zur neuen Hüfte!!“ kommt ein prominenter Betroffener zu Wort: Fußball-Legende Klaus Augenthaler.

Wir freuen uns übrigens über amazon-Rezensionen. Die Erstauflage hat 49 Rezensionen, die Neuauflage erst 2. Schreibfreudige vor!

An dieser Stelle wünschen wir allen Lesern einen bewegungsfreudigen Sommer 2018!

Wechsel-OP-Video und Dr. TEP rät – nicht zu AMIS!

Drei Wochen nach der Wechsel-OP: Peter Herrchen im Interview mit Heidi Rauch

Drei Wochen nach der Wechsel-OP: Peter Herrchen im Interview mit Heidi Rauch

Dritte Hüfte für Buchautor Peter Herrchen – 21 Jahre nach der ersten und 10 Jahre nach der zweiten Hüft-OP:

Er hat sich am 25. April 2018 einer Wechsel-OP seiner „Hamburger Hüfte“ unterziehen müssen und hat nun links und rechts „Garmischer Hüften“. Über seine Erfahrungen schreibt Peter in seinem Blog und in der geschlossenen Facebook-TEPFIT-Gruppe.
Wer nicht so viel lesen mag, der kann sich das neue nachfolgende Video anschauen:

Die beiden Autoren der Mutmach-Ratgeber „Mut zur neuen Hüfte!!“ und „Mut zum neuen Knie!“ sprechen am Tegernsee über Polyethylen-Abrieb, Zement-Entfernung und Sportverrücktheit.

Inzwischen ist Dr. Raimund Völker auch mit einem "Mut zur neuen Hüfte!"-Polo ausgestattet.

Inzwischen ist Dr. Raimund Völker auch mit einem „Mut zur neuen Hüfte!“-Polo ausgestattet. Zu bestellen in unserem Online-Shop!

Beim 2. TEPFIT-Golfturnier im GC Karwendel war der Münchner Hüft-Spezialist Dr. Raimund Völker dabei. Er ist ein Kritiker des in den Medien sehr gepushten AMIS-Zugangs und sagt hier auf unserer Website, warum. In der Rubrik „Dr. TEP rät ergänzt er die Ausführungen von Dr. Christian Fulghum, Chefarzt der endogap-Klinik in Garmisch-Partenkirchen.

Übrigens hatten wir viel Spaß bei dem Turnier, das nebenbei dem grenzübergreifenden Erfahrungsaustausch über künstliche Hüften und Knie diente. Denn mit dabei war auch die Tiroler Bloggerin Barbara Egger mit ihrem Mann, dem Fotografen Erich Spiess: Sie ist zwar „nur“ von Rhizarthrose betroffen, aber ihr Mann spielt mit einer Knie-TEP wieder schmerzfrei Golf – und fährt als Tiroler natürlicher auch wieder Ski damit.

2. TEPFIT-Golfturnier am 5. Mai im GC Karwendel bei Garmisch-Partenkirchen

Mit künstlicher Hüfte oder künstlichem Knie wieder Golf spielen? Aber sicher doch! Drei Monate nach der OP steht dem Vergnügen nichts mehr im Weg, sagt Dr. Björn Michel, Oberarzt an der endogap-Klinik für Gelenkersatz in Garmisch-Partenkirchen.

Frühlingsgolf: Heidi Rauch am Abschlag

Frühlingsgolf: Heidi Rauch am Abschlag

Wie das geht, beweisen Tausende von Golfern mit TEPs, Totalendoprothesen, darunter auch Heidi Rauch, Autorin der Mutmach-Ratgeber „Mut zur neuen Hüfte!!“ und „Mut zum neuen Knie!“. Sie selber spielt seit 2012 mit zwei Titanhüften wieder schmerzfrei Golf.

Deshalb veranstalten die Edition Rauchzeichen von Heidi Rauch und die endogap-Klinik gemeinsam das 2. TEPFIT-9-Loch-Turnier im Golfclub Karwendel, Wallgau, und zwar zum Abschluss des endofit-Golfkurses am Samstag, 5. Mai 2018. Alle fitten TEP-Träger, Hüfte und/oder Knie, nicht nur die Kursteilnehmer, sind aufgerufen, dabei zu sein, wenn es ab 14 Uhr losgeht über den offenen, weitgehend flachen Platz mit den herrlichen Ausblicken zu Karwendel, Wetterstein und Zugspitze.

Für Noch nicht-Golfer mit Gelenkproblemen oder auch schon künstlichen Gelenken ist die Möglichkeit geboten, von 10 bis 12 Uhr den sogenannten „Healthy Swing“ mit Pro Jody Morris kennenzulernen und bei Interesse mit ihm eine individuelle Stunde auszumachen – jody.morris@t-online.de.

Die Startgebühr für das 9-Loch-Turnier inklusive Tee-Geschenk, Abendessen und Preisen beträgt 48 Euro bzw. 20 Euro für Mitglieder. Golfer ohne künstliche Gelenke können gern außer Konkurrenz teilnehmen.

Hauptpreis: ein individuell handgefertigter Golf- und Freizeitschuh aus Bella Italia

Hauptpreis: ein individuell handgefertigter Golf- und Freizeitschuh aus Bella Italia

Preise: Dem Hauptgewinner winkt ein handgefertigtes Paar Golfschuhe im Wunschdesign aus Bella Italia mit stabilisierender Sohle: Schuhmacher Enrico Belleggia aus Fermo in den Marken, selbst Handicap 9-Golfer mit Fußproblemen, macht es möglich! Außerdem zu gewinnen: Die Anfang 2018 erschienene Neuauflage von „Mut zur neuen Hüfte!!“ oder das Mutmach-Buch „Mut zum neuen Knie!“, beide geschrieben von Heidi Rauch und Peter Herrchen, der leider nicht Golf spielt!

Anmeldungen entweder über Veranstalterin Heidi Rauch pr@heidi-rauch.de oder direkt im Golfclub.

Turnier-Adresse: Golfclub Karwendel, Risser Str. 14, 82499 Wallgau, info@golfclub-karwendel.de; Turnierleiter: Peter Köhne

Unterkunft: Boutique-Hotel WERDENFELSEREI, Alleestr. 28, 82467 Garmisch-Partenkirchen, 30 Minuten vom Golfclub entfernt. Das Hotel feiert just am 4. Mai seine Eröffnung.

TEPFIT YouTube-Kanal, Gelenkverschleiß durch X- und O-Beine und Yoga mit Gelenkersatz

TEPFIT YouTube-Kanal
Das zweite Video unseres TEPFIT Gesundheitsworkshops vom Februar 2018 in Hagen ist online. Auf unserem YouTube-Kanal sind 30 Minuten des insgesamt 60 Minuten langen Trainings mit dem Bellicon-Trampolin unter fachlicher Leitung von Nadine Abel zu sehen. Dabei kommen die Erklärungen zum Trainingsgerät und natürlich auch zu den Übungen nicht zu kurz. Fast alle Teilnehmer haben ein oder zwei künstliche Hüftgelenke.

Am besten gleich unseren YouTube-Kanal direkt abonnieren, damit Sie alle noch folgenden Videos keinesfalls verpassen.

Gelenkverschleiß durch X- und O-Beine
Ein großer Anteil der Bevölkerung hat von Geburt an X- oder O-Beine. Dabei können die Achsenabweichungen unterschiedlich ausgeprägt sein. In jedem Fall rät die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e. V. (DGOU) dazu, besonders jungen Erwachsenen, die Beschwerden beim Gehen oder Joggen haben, mögliche Achsenabweichungen vom Orthopäden oder Unfallchirurgen abklären zu lassen, um Schädigungen der Gelenke, besonders der Kniegelenke, zu vermeiden. Den kompletten Artikel finden sie hier.

Yoga mit Gelenkersatz
Laut Ärztezeitung ist nach der Implantation einer künstlichen Hüfte Yoga danach mit Vorsicht zu genießen: Wie eine US-Studie mit gesunden Yogis gezeigt hat, stellen bestimmte Asanas eine starke Belastung für das Hüftgelenk dar. Den vollständigen Artikel lesen Sie hier.

2. TEPFIT-Gesundheitsworkshop in Hagen – ein voller Erfolg

2. TEPFIT-Gesundheitsworkshop in Hagen – ein voller Erfolg
Heidi Rauch, Peter Herrchen, 03.03.2018

Bewegende Momente mit künstlichen Hüften
25 fröhliche Hüft-TEPler trafen sich Ende Februar 2018 in Hagen und erlebten im wahrsten Sinne des Wortes bewegende Momente voller Schwung: schwingend auf dem Bellicon-Trampolin, swingend mit den grünen Gute Laune-Smovey-Ringen und schwungvoll gehend mit Faszien-Unterstützung.

Das Orga-Team Peter, Doris, Heidi und Ulrike (v.l.n.r)

Der von den Buchautoren Heidi Rauch und Peter Herrchen in Zusammenarbeit mit Doris Brauckmann und Ulrike Steyer organisierte 2. TEPFIT-Gesundheitsworkshop im top-ausgestatteten Arcadeon-Tagungshotel war ein voller Erfolg. Den Auftakt machte ein sehr informativer Vortrag von Prof. Dr. Bernd-Dietrich Katthagen, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hüft- und Knie-Endoprothetik aus Dortmund.

Prof. Dr. med. Bernd-Dietrich Katthagen

Er weckte das Interesse der Teilnehmer vor allem mit den Aussichten auf das digitale Zeitalter in der Endoprothetik, das mit passgenauen 3 D-Endoprothesen sowohl für Hüften als auch für Knie gerade erst angefangen hat. Er sprach ganz im Sinne des Mutmach-Ratgebers „Mut zur neuen Hüfte!!“ der beiden Organisatoren, die selbst sportlich mit je zwei Titanhüften sind: „Bei keiner OP ist die Lebensqualität bei den Patienten so angestiegen wie bei der Hüft-OP. Wir sprechen hier auch von einer Verlängerung der Lebenserwartung.“

Sportlich aktiv auf dem Trampolin
Der großzügige Tagungsraum verwandelte sich flugs in ein Fitness-Studio, als Trainerin Nadine Abel mit 15 bunten Bellicon-Trampolins anrückte. Alle Teilnehmer schwangen fröhlich im Takt und fühlten sich im wahrsten Sinne des Wortes

Die Drei auf dem Bellicon

beschwingt. Das Auf und Ab des Körpers auf der weichen Matte, die an gelenkschonenden Gummiringen aufgehängt ist, sorgt abwechselnd für An- und Entspannung der Muskeln. Verkrampfungen lösen sich, die Bandscheiben freuen sich, der Stoffwechsel wird angeregt. Was will man mehr?

In die gleiche Richtung zielt auch der „Vibroswing“ der grünen Smoveys-Ringe, die Trainerin Riitta Skorzewski mitgebracht hatte. Der österreichische Erfinder der Spiralschläuche, in denen vier Stahlkugeln rollen, hat seine Parkinson-Krankheit damit aufhalten können. Die TEPFITten Teilnehmer, übrigens fast alle Mitglied in der geschlossenen TEPFIT-Facebook-Gruppe mit weit über 2.000 Mitgliedern, schwangen die Arme voller Enthusiasmus und mussten dazu in die Knie gehen oder die Beine vor und zurück schwingen. Super für die Koordination und die Balance.

Trainer-Team: Riitta Skorzewski, Nadine Abel, Robert Gantke, Franziska Nufer (hinten v.l.n.r), Peter und Heidi (vorne)

Um die richtige Körperbalance ging es dann auch bei der Faszienarbeit, die der zertifizierte Rolfer™ Robert Gantke erklärte und an „Model“ Franziska demonstrierte. Der Inhaber der Dortmunder Schule für Körperarbeit zeigte humorvoll und kompetent, was man mit der richtigen Faszien-Behandlung für die Körperstruktur erreichen kann.

Alle vier Referenten bzw. Trainer einte die Bejahung zur Bewegung und damit zur Pflege des „Muskel- und Faszienkorsetts“, das die künstliche Hüfte stützt und schützt. Buchautorin Heidi Rauch mahnte die Teilnehmer zu täglicher Morgengymnastik, während ihr Mitautor Peter Herrchen auf mehrmals Sport mit unterschiedlichen Sportarten pro Woche setzt. Beides zusammen wäre natürlich ideal!

Robert bei der Arbeit mit Karin

Reger Austausch und Ausblick auf Berlin 2019
Wichtig in diesem Zusammenhang war auch der Austausch der teilweise weit angereisten Titanhüften-Träger untereinander. Der begann schon am Vorabend des Workshop-Tags bei der amüsanten Nachtwächterführung auf der Burg Hohenlimburg, die Vor-Ort-Organisatorin Doris Brauckmann angeregt hatte. Und er endete abends an der schicken Hotel-Bar, wo u. a. Facebook-Admin Ulrike Steyer die Lachmuskeln der Gruppe ordentlich kitzelte. Ihr Erfahrungsbericht voller Ängste vor der OP, der von Reiterin Wiebke Schüller und Handballtrainer Wolfgang Rommel, die ebenfalls in Hagen dabei waren, ist nachzulesen in der erst kürzlich erschienenen Neuauflage des Erfolgsratgebers „Mut zur neuen Hüfte!!“. Ein Muss für jeden Betroffenen.

Beim Frühstück wurde dann schon der 3. TEPFIT-Gesundheitsworkshop in Berlin am 6. April 2019 geplant. Vorschläge kamen vor allem aus dem Kreis der „Wiederholungstäter“, die nach dem anregenden Wochenende in Hagen sicher in Berlin noch zahlreicher werden. Wir freuen uns schon auf Yoga, Zumba & Co. in der Hauptstadt!

Jetzt vorbestellen – Neuauflage „Mut zur neuen Hüfte!!“

Das Warten hat ein Ende!

Wir freuen uns, dass in Kürze die komplett überarbeitete und umfangreich erweiterte Neuauflage unseres erfolgreichen Mutmach-Ratgebers „Mut zur neuen Hüfte!!“ erscheint –  die 320 Seiten (!) werden voraussichtlich Ende Januar gedruckt vorliegen. Ein E-Book gibt es dann selbstverständlich auch.

Die Neuauflage bietet: neue Fachärzte-Interviews, neue Erfahrungsberichte und neue Erkenntnisse. Von den 15 Patienten, die über ihre Hüft-OP, ihre neue Lebensfreude danach mitsamt sportlichen Erfolgserlebnissen berichten, sind 10 komplett neu. Die fünf verbliebenen, darunter auch wir beiden Autoren, wurden ergänzt und aktualisiert. U. a. berichtet Alfred über seine Revisions-OP, ein wichtiges Thema.
Die „Neuen“ decken eine große Bandbreite ab: Von der bei der OP erst 21-jährigen Saskia, die mit ihrem Hund wieder fröhlich Agility-Training macht und gerade zum Neujahrs-Skifahren im Stubaital war, bis zu unserem sportlichen Jakobsweg-Geher Volker, der beide Hüften auf einmal operieren lassen hat. Dabei werden auch Komplikationen nicht verschwiegen – von der psychischen Blockade bis zum einsinkenden Schaft. Aber allen Berichten gemeinsam ist der Mut und der Wille zur Bewegung!

„Auge“ (Klaus) mit Peter in seinen Stammlokal

Wir sind auch ein wenig Stolz darauf, dass wir einen sehr prominenten Hüft-TEPler, den Fußball-Weltmeister Klaus Augenthaler, der erst kürzlich einen runden Geburtstag feierte, für unser Buch gewinnen konnten.

Wer also neugierig geworden ist: Ab sofort kann mann das Buch über unseren Online-Shop vorbestellen! Das über 70 Seiten dickere Buch als sein Vorgänger, das natürlich auch wieder reich bebildert ist, kostet EUR 24,90. Wenn Sie schon mal einen kleinen Blick hineinwerfen wollen – Bitteschön!

Als kleines Dankeschön erhalten die ersten 20 Vorbesteller eine persönliche Widmung von Heidi Rauch oder Peter Herrchen!

Die offizielle Buchpremiere findet übrigens im Rahmen unseres 2. TEPFIT-Gesundheitsworkshops in Hagen vom 23. bis 25. Februar 2018 statt. Wer noch dabei sein will, der muss sich sputen. Wir sind eigentlich schon vollbesetzt, nehmen aber gern noch ein paar wenige „Last minute“-Bucher an. Übrigens sind außer uns Autoren auch drei Mitwirkende aus dem neuen Buch dabei!
Hier der Link zur direkten Anmeldung mit allen Infos zur Veranstaltung: https://pages.teggee.com/de/TEPFIT-Gesundheitsworkshop-2018