Tag Archiv für TEPFIT

Unsere Highlights im 1. Halbjahr 2019

TEPFIT und jede Menge Spaß – Hagen 2018

Auch 2019 haben wir wieder einiges für Sie in der Pipeline: Einer der Höhepunkte im ersten Halbjahr ist dabei das inzwischen 3. TEPFIT-Treffen (Gesundheits-Workshop).
Als Austragungsort haben wir uns nach Erding im Süden (2016) und Hagen in der Mitte (2018) dieses Mal die Bundeshauptstadt Berlin ausgesucht. Freuen Sie sich auf volles und fachliches Programm vom 5.4 – 7.4.2019. Der Hauptveranstaltungstag ist dabei der Samstag. Am Vormittag erwarten Sie drei hochkarätige Fachärzte-Vorträge zu den Themen ‘Knie, Infektiologie und Stammzelltherapie’ in der Charité Berlin Mitte und nach dem Lunch ein Aktiv-Programm im Dock 11 Tanzstudio unter fachlicher Anleitung mit Yoga und Zumba für TEP-Träger.
Einige Plätze sind noch frei.
Am besten schnell hier anmelden. Alle weiteren Details sind dort ebenfalls zu finden. 

Darüberhinaus setzen wir unsere lose Reihe der TEPFIT-Video-Clips auf unserem YouTube-Kanal fort, in denen wir kleine aber effektive Übungen zeigen, die Sie nach einer Operation schnell wieder auf die ‘muskulären’ Beine bringen. Am besten den Kanal gleich abonnieren, um kein neues Video zu verpassen. Der nächste Clip folgt noch in diesem Monat!

Eine weitere sehr interessante Veranstaltung findet dann vom 3.5 – 5.5.2019 in Bonn statt. Unter dem Titel ‘endofit – beweglich und fit mit Endoprothese’, veranstaltet das GK-Bonn unter der Leitung des Chefarztes für Allgemeine Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin, Dr. Holger Haas, ein Wochenende, dass Betroffenen, begleitet von Ärzten und Physiotherapeuten, ein bewegtes und sportliches Leben nach einem Gelenkersatz aufzeigt. Wir begleiten diese Veranstaltung natürlich sehr gerne. Weitere Details und das Programm zum Download finden Sie hier. 

2018 – Kleiner Jahresrückblick

Heidi Rauch und Peter Herrchen in der Medical Park-Klinik St. Hubertus in Bad Wiessee am Tegernsee: kurz vor dem Video-Dreh

Heidi Rauch und Peter Herrchen in der Medical Park-Klinik St. Hubertus in Bad Wiessee am Tegernsee: kurz vor dem Video-Dreh

Der Jahresanfang stand ganz im Zeichen der Veröffentlichung unserer komplett überarbeiteten und erweiterten Neuauflage ‘Mut zur neuen Hüfte!!’. Am 1.2.2018 war es dann endlich so weit.

Direkt am 23.2 ging es aktiv weiter bei unserem 2. TEPFIT-Workshop in Hagen. Die filmische Aufbereitung folge direkt im Anschluss und ist auf unserem Youtube-Kanal natürlich online. Heidi und ich hatten uns vorgenommen, mehr Video-Beiträge für unsere Leser zu erstellen. Am Ende sind immerhin fünf Videobeiträge von und mit Heidi und mir, sowie vier Videos vom TEPFIT-Treffen in diesem Jahr entstanden.

Im Mai hat Heidi, zusammen mit der endogap – Klinik für Gelenkersatz, ein TEPFIT-Golftunier veranstaltet, während ich mich von April bis Juli hauptsächlich mit meiner Wiederherstellung nach einer notwendigen Hüft-Komplett-Revision beschäftigt und dies in bisher 10 Kapiteln in meinem Blog auch ausführlich dokumentiert habe.

In Juni haben wir uns entschieden, ab sofort zu Gunsten der Aktion PIT-Togohilfe e.V. zwei EUR pro verkauftem Buch, bzw. 3 EUR je verkauftem Shirt über unseren Online-Shop zu spenden. Dies ist auch als kleiner Anreiz gedacht, statt bei Amazon die Bücher direkt bei uns zu bestellen!

Die zweite Jahreshälfte war neben einigen Videoproduktionen hauptsächlich von den Vorbereitungen und der Organisation für unseren vom 5.4 – 7.4.2019 stattfindenden 3. TEPFIT-Workshop in Berlin geprägt. Alle Details zum Programm und zur Anmeldung gibt es hier.

Drei Wochen nach der Wechsel-OP: Peter Herrchen im Interview mit Heidi Rauch

Drei Wochen nach der Wechsel-OP: Peter Herrchen im Interview mit Heidi Rauch

Ansonsten haben Heidi und ich natürlich unsere eigenen Blogs (Titanhüfte und Endoprothese und Sport) mit Beiträgen gefüttert und ich habe zusammen mit meinen Admin-Kolleginnen Ulrike und Therese unsere inzwischen fast 2700 Mitglieder starke geschlossene Facebook Gruppe TEPFIT – Fit mit künstlichen Gelenken (Hüfte und Knie) intensiv betreut.
Ach ja, beinahe hätte ich es vergessen: Nebenbei arbeiten wie beide auch Vollzeit in unseren eigentlichen Berufen.

Wir wünschen allen unseren Lesern ein gutes und vor allen Dingen gesundes Jahr 2019. Mögen Sie möglichst aktiv und beschwerdefrei sein, bleiben oder wieder werden. Vielleicht sehen wir uns im April 2019 ja in Berlin.

Eure beiden “Mutmach-Autoren” Heidi und Peter.

TEPFIT Treffen 2019 – EPRD Jahresbericht 2017 – Physiotherapie ohne ärztliches Rezept?

Heidi hat schon mal ‘angedockt’

TEPFIT-Gesundheitsworkshop vom 5.4 – 7.4.2019 in Berlin

Nach unseren sehr erfolgreichen TEPFIT-Meetings in den Jahren 2016 und 2018, findet nun das dritte Treffen in der Bundeshauptstadt Berlin statt – und zwar vom 5.4. – 7.4.2019. Alle Programmpunkte sind bereits in groben Zügen gefixt. Im Laufe des November wird alles finalisiert und die offizielle Anmeldung freigeschaltet.

Die bisher geplanten Highlights
Der Raum, den wir für unseren “bewegten” Programmteil gebucht haben, ist denn auch typisch Berlin: Das Ballettstudio Dock 11 liegt im Bezirk Prenzlauer Berg, Kastanienallee 79, im 2. Hinterhof eines mit Graffiti verschönerten und noch nicht gentrifizierten Backstein-Altbaus. „Coole Location“ also. Hier wird am Samstag, 6. April, für die Teilnehmer nachmittags gelenkfreundliches Yoga und Zumba angeboten.

Ulrike und Heidi vor den Sardinenbüchsen der Sardinenbar

Den ärztlichen Fachvortrag wird es in der Berliner Charité geben. Davor steht ein Besuch im Medizinhistorischen Museum der Charité auf dem Programm: Hier sind zum Thema „Arthrose“ natürlich auch Hüft- und Knie-Endoprothesen in Vitrinen ausgestellt.

Für Samstagabend haben wir uns eine weitere „coole Location“ ausgesucht, nämlich die originelle Sardinenbar in Berlin-Schöneberg. Und Sonntag, vor der Abreise, wird es optional noch eine kleine Stadtführung per Leih-Fahrrad geben. Denn es geht ja schließlich um sportliche Bewegung mit unseren künstlichen Gelenken, um sie möglichst lange „in Schuss“ zu halten.

Am Freitagabend, dem Vorabend des Hauptprogramm-Tages, können die Teilnehmer ebenfalls optional ein kulinarisches Highlight buchen: Olivenölschule in privatem Rahmen mit Heidi Rauch und ihrem Mann Michael. Es wird gemeinsam gekocht, getrunken und gegessen. Nebenbei lernt man so einiges über gesunde Ernährung und über „ehrliches Olivenöl“, wie es die beiden unter der Marke Olio Piceno aus den mittelitalienischen Marken importieren.


Deutsches Endoprothesenregister (EPRD) veröffentlicht seinen Jahresbericht 2017

Nachdem, längst überfällig, 2012 endlich der Startschuss für das deutsche Endoprothesenregister gefallen war, hat es sich nach holprigem Start trotz der Freiwilligkeit zur Datenübermittlung recht gut entwickelt. Immerhin gab es lt. Bericht im Jahre 2017 eine Abdeckungsquote von 63% und Ende 2018 wird das Register ca. eine Million erfasste Fälle dokumentiert haben.

Anm.: Bei geschätzten 400.000 Hüft- und Knie-Endoprothesen pro Jahr müssten eigentlich seit 2012 knapp drei Millionen Fälle dokumentiert sein. Andere Länder sind da wesentlich weiter.

Übrigens – für uns nicht verwunderlich – wird in der Pressemitteilung u.a. darauf hingewiesen, dass die Komplikationsraten umso geringer sind, je mehr Eingriffe das jeweilige Krankenhaus macht.
Die vollständige Pressemitteilung gibt es hier. Der komplette 80-seitige Bericht als PDF-Datei kann ebenfalls hier abgerufen werden. Viele der im Bericht veröffentlichten Zahlen und Fakten sind auf jeden Fall für Betroffene interessant.

 

Physiotherapie am See: Oben, einer der großzügigen Therapie-Räume, links das Team mit Robin, Julia und Uwe, rechts dürfen natürlich unsere Buch-Flyer auf dem Tresen nicht fehlen

Physiotherapie ohne ärztliches Rezept?

Es scheint gerade eine Diskussion in Gang zu kommen, die wir sehr begrüßen.
Die Therapeuten fordern eine Regelung für Deutschland, nach der Patienten physiotherapeutische Behandlungen ohne ein ärztliches Rezept erhalten können. Doch Ärzte sehen den Direktzugang kritisch und fürchten Behandlungsfehler und steigende Kosten, obwohl auch das in anderen Ländern bereits erfolgreich praktiziert wird. Den kompletten Artikel vom 17.10.2018 von Nina Himmer zu diesem sehr interessanten Vorstoß können Sie in hier der Apotheken-Umschau nachlesen!

Apropos Physiotherapie:
Zum Mut zur neuen Hüfte! und Mut zum neuen Knie! gehört bei jüngeren Patienten auch meist viele Jahre später der Mut zur Revision, auch wenn diese bei den heute verbauten Implantaten meist weniger aufwendig ist.
Welchen großen Anteil an dem Genesungsfortschritt unseres Autors Peter Herrchen die Physiotherapeuten, neben vielen anderen Bausteinen, nach seiner Komplett-Revision hatten, ist in seinem Blog “Endoprothese und Sport” unter der Rubrik “Revision” in bisher insgesamt 10 Kapiteln nachzulesen!

TEPFIT YouTube-Kanal, Gelenkverschleiß durch X- und O-Beine und Yoga mit Gelenkersatz

TEPFIT YouTube-Kanal
Das zweite Video unseres TEPFIT Gesundheitsworkshops vom Februar 2018 in Hagen ist online. Auf unserem YouTube-Kanal sind 30 Minuten des insgesamt 60 Minuten langen Trainings mit dem Bellicon-Trampolin unter fachlicher Leitung von Nadine Abel zu sehen. Dabei kommen die Erklärungen zum Trainingsgerät und natürlich auch zu den Übungen nicht zu kurz. Fast alle Teilnehmer haben ein oder zwei künstliche Hüftgelenke.

Am besten gleich unseren YouTube-Kanal direkt abonnieren, damit Sie alle noch folgenden Videos keinesfalls verpassen.

Gelenkverschleiß durch X- und O-Beine
Ein großer Anteil der Bevölkerung hat von Geburt an X- oder O-Beine. Dabei können die Achsenabweichungen unterschiedlich ausgeprägt sein. In jedem Fall rät die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e. V. (DGOU) dazu, besonders jungen Erwachsenen, die Beschwerden beim Gehen oder Joggen haben, mögliche Achsenabweichungen vom Orthopäden oder Unfallchirurgen abklären zu lassen, um Schädigungen der Gelenke, besonders der Kniegelenke, zu vermeiden. Den kompletten Artikel finden sie hier.

Yoga mit Gelenkersatz
Laut Ärztezeitung ist nach der Implantation einer künstlichen Hüfte Yoga danach mit Vorsicht zu genießen: Wie eine US-Studie mit gesunden Yogis gezeigt hat, stellen bestimmte Asanas eine starke Belastung für das Hüftgelenk dar. Den vollständigen Artikel lesen Sie hier.

2. TEPFIT-Gesundheitsworkshop in Hagen – ein voller Erfolg

2. TEPFIT-Gesundheitsworkshop in Hagen – ein voller Erfolg
Heidi Rauch, Peter Herrchen, 03.03.2018

Bewegende Momente mit künstlichen Hüften
25 fröhliche Hüft-TEPler trafen sich Ende Februar 2018 in Hagen und erlebten im wahrsten Sinne des Wortes bewegende Momente voller Schwung: schwingend auf dem Bellicon-Trampolin, swingend mit den grünen Gute Laune-Smovey-Ringen und schwungvoll gehend mit Faszien-Unterstützung.

Das Orga-Team Peter, Doris, Heidi und Ulrike (v.l.n.r)

Der von den Buchautoren Heidi Rauch und Peter Herrchen in Zusammenarbeit mit Doris Brauckmann und Ulrike Steyer organisierte 2. TEPFIT-Gesundheitsworkshop im top-ausgestatteten Arcadeon-Tagungshotel war ein voller Erfolg. Den Auftakt machte ein sehr informativer Vortrag von Prof. Dr. Bernd-Dietrich Katthagen, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hüft- und Knie-Endoprothetik aus Dortmund.

Prof. Dr. med. Bernd-Dietrich Katthagen

Er weckte das Interesse der Teilnehmer vor allem mit den Aussichten auf das digitale Zeitalter in der Endoprothetik, das mit passgenauen 3 D-Endoprothesen sowohl für Hüften als auch für Knie gerade erst angefangen hat. Er sprach ganz im Sinne des Mutmach-Ratgebers „Mut zur neuen Hüfte!!“ der beiden Organisatoren, die selbst sportlich mit je zwei Titanhüften sind: „Bei keiner OP ist die Lebensqualität bei den Patienten so angestiegen wie bei der Hüft-OP. Wir sprechen hier auch von einer Verlängerung der Lebenserwartung.“

Sportlich aktiv auf dem Trampolin
Der großzügige Tagungsraum verwandelte sich flugs in ein Fitness-Studio, als Trainerin Nadine Abel mit 15 bunten Bellicon-Trampolins anrückte. Alle Teilnehmer schwangen fröhlich im Takt und fühlten sich im wahrsten Sinne des Wortes

Die Drei auf dem Bellicon

beschwingt. Das Auf und Ab des Körpers auf der weichen Matte, die an gelenkschonenden Gummiringen aufgehängt ist, sorgt abwechselnd für An- und Entspannung der Muskeln. Verkrampfungen lösen sich, die Bandscheiben freuen sich, der Stoffwechsel wird angeregt. Was will man mehr?

In die gleiche Richtung zielt auch der „Vibroswing“ der grünen Smoveys-Ringe, die Trainerin Riitta Skorzewski mitgebracht hatte. Der österreichische Erfinder der Spiralschläuche, in denen vier Stahlkugeln rollen, hat seine Parkinson-Krankheit damit aufhalten können. Die TEPFITten Teilnehmer, übrigens fast alle Mitglied in der geschlossenen TEPFIT-Facebook-Gruppe mit weit über 2.000 Mitgliedern, schwangen die Arme voller Enthusiasmus und mussten dazu in die Knie gehen oder die Beine vor und zurück schwingen. Super für die Koordination und die Balance.

Trainer-Team: Riitta Skorzewski, Nadine Abel, Robert Gantke, Franziska Nufer (hinten v.l.n.r), Peter und Heidi (vorne)

Um die richtige Körperbalance ging es dann auch bei der Faszienarbeit, die der zertifizierte Rolfer™ Robert Gantke erklärte und an „Model“ Franziska demonstrierte. Der Inhaber der Dortmunder Schule für Körperarbeit zeigte humorvoll und kompetent, was man mit der richtigen Faszien-Behandlung für die Körperstruktur erreichen kann.

Alle vier Referenten bzw. Trainer einte die Bejahung zur Bewegung und damit zur Pflege des „Muskel- und Faszienkorsetts“, das die künstliche Hüfte stützt und schützt. Buchautorin Heidi Rauch mahnte die Teilnehmer zu täglicher Morgengymnastik, während ihr Mitautor Peter Herrchen auf mehrmals Sport mit unterschiedlichen Sportarten pro Woche setzt. Beides zusammen wäre natürlich ideal!

Robert bei der Arbeit mit Karin

Reger Austausch und Ausblick auf Berlin 2019
Wichtig in diesem Zusammenhang war auch der Austausch der teilweise weit angereisten Titanhüften-Träger untereinander. Der begann schon am Vorabend des Workshop-Tags bei der amüsanten Nachtwächterführung auf der Burg Hohenlimburg, die Vor-Ort-Organisatorin Doris Brauckmann angeregt hatte. Und er endete abends an der schicken Hotel-Bar, wo u. a. Facebook-Admin Ulrike Steyer die Lachmuskeln der Gruppe ordentlich kitzelte. Ihr Erfahrungsbericht voller Ängste vor der OP, der von Reiterin Wiebke Schüller und Handballtrainer Wolfgang Rommel, die ebenfalls in Hagen dabei waren, ist nachzulesen in der erst kürzlich erschienenen Neuauflage des Erfolgsratgebers „Mut zur neuen Hüfte!!“. Ein Muss für jeden Betroffenen.

Beim Frühstück wurde dann schon der 3. TEPFIT-Gesundheitsworkshop in Berlin am 6. April 2019 geplant. Vorschläge kamen vor allem aus dem Kreis der „Wiederholungstäter“, die nach dem anregenden Wochenende in Hagen sicher in Berlin noch zahlreicher werden. Wir freuen uns schon auf Yoga, Zumba & Co. in der Hauptstadt!

Autoren live und zum Anfassen – mit ‘Mut zur neuen Hüfte!!’

Heidi und Peter

Heidi und Peter mit Ihren neuen ‘Mut zur neuen Hüfte!’ – Polo-Shirts und handgefertigten und gelenkschonenden italienischen Sport- und Golfschuhen

Wir freuen uns, zwei Termine bekannt geben zu können, bei denen die komplett überarbeitete und erweiterte Neuauflage unseres Buches ‘Mut zur neuen Hüfte!!’ von uns beiden persönlich vorgestellt und auf Wunsch auch gemeinsam individuell signiert wird. Dies wird zum einen am 23.2.2018 in Hagen abends an der Hotelbar des Arcadeons anlässlich unseres 2. TEPFIT-Gesundheitsworkshops (Programm siehe hier) und zum anderen am 18.4.2018 im Vivea Gesundheitshotel Umhausen im Ötztal (Tirol) im Rahmen der Arthrosewochen abends bei einem Kamingespräch erfolgen.
Barbara Egger, mit der wir über Facebook und unsere sich gegenseitig ergänzenden Blogs sehr eng vernetzt sind, hat hier eine (ent)spannende Woche in einer landschaftlich reizvollen Umgebung organisiert. Das komplette Programm vom 15.4. – 22.4.2018 finden Sie hier. Für die Arthrose-Wochen sind noch Anmeldungen möglich!
Unser TEPFIT-Gesundheitsworkshop in Hagen ist leider ausgebucht, aber an der Hotelbar am Abend des 23.2.2018 ab ca. 22:00 Uhr ist bestimmt noch ein (Steh)Platz frei!


Nachdem die Print-Ausgabe unseres Buches seit 1.2.2018 erfolgreich im Verkauf und überall – natürlich auch in unserem eigenen Online-Shop – erhältlich ist, wird das eBook in allen gängigen Formaten etwas später verfügbar sein. Wer bei uns direkt bestellt und bei der Online-Bestellung entsprechend vermerkt, kann auf Wunsch auch eine persönliche Widmung von Heidi oder mir erhalten.

Wir sehen uns!
Entweder in Südwestfalen, in Tirol oder spätestens beim 3. TEPFIT-Treffen 2019 irgendwo in Deutschland!

Die Orthopäden-Lüge – R&H

Die Orthopäden-Lüge – mit Arthroskopie viel Geld verdienen und mit Unwissenheit Menschen um ihre Lebensfreude betrügen!

Heidi Rauch, 09.12.2017 - Titanhüften-Blog

Bislang haben mein Mitautor Peter Herrchen und ich uns eigentlich immer vornehm zurückgehalten und sachlich informiert. Aber jetzt platzt mir doch langsam der Kragen und ich mache es an dieser Stelle mal wie L & B, die “Lieblingsfeinde” von Peter mit ihren Allerweltstipps, die sich exorbitant verbreiten: Wir werden reißerisch! Also heißt dieser Beitrag “Die Orthopäden-Lüge – wie gierige Ärzte mit Arthroskopie viel Geld verdienen auf Kosten der Patienten, und wie unwissende Ärzte ihren Patienten zum Aushalten von Schmerzen raten und sie um jede Lebensfreude bringen“. … zum kompletten Artikel geht es hier

2. TEPFIT-Gesundheitsworkshop 23.-25.2.2018 – Save the Date

SAVE THE DATE

Nach der sehr erfolgreichen ersten TEPFIT-Veranstaltung November 2016 in Erding bei München, sind die finalen Planungen für den zweiten TEPFIT-Gesundheitsworkshop fast abgeschlossen. Die Veranstaltung findet in Hagen statt. Auch diese Mal wird es einen Fachvortrag eines anerkannten Professors für Orthopädie und Unfallchirurgie (Knie- und Hüft-Endoprothetik) geben – und damit alle möglichst schwungvoll mit ihren künstlichen Gelenken wieder durchstarten können – sind natürlich auch ‘Action’-Programmpunkte unter fachlicher Anleitung enthalten wie z.B. Smovey-Training und das Bellicon-Minitrampolin.
Als Veranstaltungsort ist das Tagungshotel Arcadeon bereits fest gebucht. Für ein attraktives Rahmenprogramm ist ebenfalls gesorgt.

Wir organisieren den TEPFIT-Gesundheitsworkschop selbstverständlich als ‘Non Profit-Veranstaltung’! Mit möglichen Überschüssen möchten wir die Deutsche Kinderrheuma-Stiftung unterstützen. Schirmherrin ist Rosi Mittermaier, ehemalige Skirennläuferin mit insgesamt fünf Olympia-Gold-Medaillen. Zahlreiche Sportveranstaltungen wie Marathonläufe oder Golfturniere finden alljährlich zum Spendensammeln für die Stiftung statt.

Das komplette Programm mit allen Details, Preisen und Zimmeroptionen steht ab sofort zur Verfügung!

Hier geht es zur Anmeldung.

Wir sehen uns spätestens im Februar 2018!

Gelenkersatz: Extrem erfolgreich aber nicht ohne Risiken

Schwerpunkt der thematisch durchaus ungewöhnlichen Patientenveranstaltung mit knapp 100 Besuchern am 8.2.2017 in Bonn mit dem Titel „Der schmerzhafte Gelenkersatz war, die Risiken bei endoprothetischen Eingriffen und die damit einhergehenden unerwünschten Ergebnisse danach zu beleuchten.

Dr. Holger Haas

Dr. Holger Haas

Dr. Holger Haas, Chefarzt Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie am GK in Bonn, erläuterte ausführlich neben dem Infektionsrisiko, auf das später detailliert eingegangen wird, eine Reihe von Risiken bei einem Gelenkersatz, die nach der OP dafür verantwortlich sein können, dass der Patient nicht ganz beschwerdefrei ist. Dabei ist ein deutlicher Unterschied zwischen Hüft- und Knie-Totalendoprothesen zu verzeichnen. Während 90 – 95 % aller Patienten nach einer Hüft-TEP absolut beschwerdefrei sind, sind es bei einer Knie-TEP nur ca. 20 %. 60 % spüren ihr Knie nach Belastungen, oder haben gelegentlich leichte Beschwerden und wiederum 20 % haben deutliche dauerhafte Beschwerden. Das Kniegelenk ist eben ein wesentlich komplexeres Gelenk als das Hüftgelenk. Außerdem gibt es beim Knie z. B. häufiger das Problem einer Arthrofibrose (überschiessende Narbenbildung) ohne dass bis heute die genaue Ursache dafür geklärt wäre. Bei der Hüfte tritt dieses Problem praktisch nicht auf.
Dr. Haas betonte aber ausdrücklich, dass sich Patienten mit Beschwerden nicht damit abfinden, sondern unbedingt zunächst bei ihrem Operateur wieder vorstellig werden sollten. Erst wenn dieser die Beschwerden nicht ernst nimmt – oder aus Sicht des Patienten Fragen offen bleiben – sollte eine Zweitmeinung eingeholt werden. Der Grund ist einleuchtend: Erstens weiß der Operateur am besten, was und wie er operiert hat und sollte zweitens die Chance erhalten, ein bestehendes Problem zu beheben.

Allgemeine OP-Risiken wie Blutungen, Gefäß- und Nervenverletzungen, Thrombose oder Wundheilungsstörungen können bei jeder OP auftreten und sind nicht auf den Gelenkersatz allein beschränkt. Prothesenspezifische Risiken sind Knochenbruch, Luxation, Früh-Lockerungen und Infektionen.

Neben diesen unerwünschten Behandlungsergebnissen und Komplikationen sind lt. Dr. Haas noch die Falschbehandlungen (der „Behandlungsfehler“) zu nennen. Hier hat der Patient zumindest bei Vorliegen eines Behandlungsfehlers die Möglichkeit Schadensersatz zu erhalten. Die Kliniken sind für solche, insgesamt selten auftretenden Fälle versichert.

Dr. Holger Haas

Dr. Holger Haas

Dr. Haas wies außerdem darauf hin, wie wichtig es ist, in einem zertifizierten Endoprothetikzentrum einer großen Klinik operiert zu werden, da alle strukturellen und logistischen Voraussetzungen für die Beherrschung möglicher Komplikationen vorgehalten werden und im Problemfall z.B. direkt auf einen Gefäßchirurgen oder Kardiologen zurückgegriffen werden kann.

Laut aktueller Umfragen haben allerdings 60 % der Patienten Angst vor Infektionen und Keinem und nicht vor den vorstehend beschriebenen Risiken.

Auf die Frage an Dr. Holger Haas wie Keime und Infektionen bei OPs komplett vermieden werden könnten, antwortete er augenzwinkernd: ‚Wenn der Patient 30 lang Minuten auf 130 °C erhitzt wird, ist er absolut steril, hat dann aber eher wenig von seinem neuen Gelenk!‘.

Dr. Haas erläuterte, dass das immer mehr in den Vordergrund rückende Problem – auch in der Presse oft entsprechend prominent dargestellt – der sog. multiresistenten Keime eigentlich ein Problem der Massentierhaltung und der damit verbundenen präventiven Antibiotikagabe ist. Daneben führt auch die ungezielte Behandlung mit Antibiotika im medizinischen Bereich zur Entstehung dieser Problemkeime. Jeder Mensch hat auf seiner Haut Keime. Personen, die z. B. in Schlachtbetrieben oder in der Massentierhaltung arbeiten, haben fast zu einem viertel multiresistente Keime auf der Haut bzw. in der Nase; bei Personengruppen, die in der Regel nicht mit Schlachtvieh in Berührung kommen, sind es nur knapp 1,5 %. Das Krankenhaus selbst kann das Problem bestenfalls durch besondere Hygienemaßnahmen reduzieren aber niemals ganz eliminieren. Das GK-Bonn hat dazu eigens ein Hygienemanagement etabliert. Als Besonderheit werden am GK-Bonn seit neuestem vor einem endoprothetischen Eingriff Reinigungssets an Patienten verteilt, mit deren Hilfe diese vor einer OP selbst für die Reduzierung von Keimen sorgen können.

Beim Thema Implantat und Implantatauswahl sorgte Dr. Holger Haas für Verwunderung und Kopfschütteln im Saal mit seiner Erklärung zu dem Vergütungskonzept der Krankenkassen. So erhalten alle Kliniken exakt die gleiche Pauschale für eine OP und zwar unabhängig davon, ob diese das beste und damit meist teurere Implantat verwenden oder das günstigste. Da sich die Unterschiede fast immer erst in der Langzeitbetrachtung (z. B. durch höheren Abrieb) nach 10 oder mehr Jahren bemerkbar machen, kann eine Klinik ihren Gewinn so maximieren. Die dafür Verantwortlichen sind dann, wenn es zu Problemen kommt, ggf. schon in Rente. Hier hat die Politik eindeutig versagt. Kliniken, die verantwortungsvoll handeln, werden mit diesem System praktisch bestraft. Dazu kommt, dass der Patient, selbst wenn er wollte, besseres Material nicht durch eine Zuzahlung (wie z. B. beim Zahnarzt) erwirken kann. Das verhindert das Abrechnungssystem. Gleichwohl versicherte Dr. Haas, dass in seinem Verantwortungsbereich trotzdem das medizinisch sinnvollste und nicht zwingend das wirtschaftlich günstigste Material verwendet wird und betonte, dass dies auch die sonstigen anerkannten Versorgungseinrichtungen so praktizieren. Schließlich hat er auch in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Zertifizierungskommission der endocert hier entsprechenden Einblick!

Warum es zu diesem Abrechnungssystem allerdings keinen Aufschrei der Betroffenen und/oder der Ärztekammer gibt, erschließt sich mir persönlich nicht.

Nach dem knapp zweistündigen und trotzdem kurzweiligen Vortrag nahm sich Dr. Haas noch genügend Zeit, um weitere Fragen aus den Reihen der Besucher zu beantworten.

Mein Eindruck war, dass alle nach der Veranstaltung das Gefühl hatten, bei Dr. Haas und seinem Team gut aufgehoben zu sein und vor allen Dingen ernst genommen zu werden.

Als allgemeines Fazit bleibt, dass die endoprothetische Versorgung der Hüfte eine der erfolgreichsten Operationen in Deutschland ist. Beim Knie sind leichte Abstriche zu machen, dennoch sind bei 80 % der Patienten die Beschwerden nach einer OP wesentlich geringer als vorher.

TEPFIT, optimistisch, sportlich und mit YouTube-Kanal ins Jahr 2017 starten

Ein weltpolitisch sehr bewegendes Jahr geht – man ist fast geneigt zu sagen: ‘endlich’ – zu Ende. Es bleibt die Hoffnung, dass es in USA, der Türkei, in Syrien, in Russland und auch bei uns 2017 besser wird oder zumindest nicht ganz so schlimm kommt, wie es einige Pessimisten in Bezug auf den weiteren Rechtsruck in Europa, den Terrorismus oder der politischen Luftnummer bei unseren amerikanischen ‘Noch-Freunden’ erwarten.

Unsere ‘Mut zur neuen Hüfte!’ und ‘Mit zum neuen Knie!’ Bilanz hat diesem Negativ-Trend allerdings bravourös entgegen gewirkt. Wir blicken sowohl was unsere Buch-Erfolge, als auch unsere permanent wachsende TEPFIT-Gruppe anbetrifft, auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück.

Begrüssung der TEPFIT-Teilnehmer und Referenten durch Heidi Rauch und Peter Herrchen – Foto: Barbara Egger – www.tirolturtle.at

Ein Höhepunkt war sicherlich unser TEPFIT-Treffen in November in Erding mit Teilnehmern aus ganz Deutschland, der Schweiz und Österreich, sowie hochkarätigen Referenten.

Heidi und mich haben auch 2016 wieder persönlich viele Mails, FB-Nachrichten und Anrufe von Betroffenen erreicht, die wir alle gerne, soweit es unsere Zeit erlaubt hat, beantwortet haben.
Neben den bereits bekannten Kommunikations-Kanälen wie Facebook, unseren Webseiten und unseren Blogs, haben wir jetzt noch einen eigenen YouTube-Kanal aus der Taufe gehoben. Als ‘Erstbestückung’ sind zunächst drei Videos des oben erwähnten TEPFIT-Treffens, darunter auch der sehr interessante und kurzweilige Vortrag von Dr. Christian Fulghum, Chefarzt der endogap – Klinik für Gelenkersatz in Garmisch-Partenkirchen, zu finden. Weitere Videos werden folgen. Am besten den Kanal einfach abonnieren, um nichts zu verpassen.

Für 2017 freuen wir uns darauf, unsere TEPFIT-, Hüft- und Knie-Gemeinde weiter sukzessive zu vergrößern und dem einen oder anderen Mut zu einer eventuell bevorstehenden OP zu machen. Unsere allmählich zur Neige gehende Erstauflage des Buches ‘Mut zur neuen Hüfte!’ verlangt nach Erneuerung. Dem werden wir uns im kommenden Jahr ebenfalls widmen.

Allen treuen Lesern unserer Bücher und unserer sonstigen medialen Artikel und Präsenzen danken wir recht herzlich und wünschen allen ein bewegtes und schmerzfreies Jahr 2017.