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Spenden für Hüft-TEPs in Togo – pro Polo 3 Euro und pro Buch 2 Euro

Wir wissen es ja längst: Mit wenig Geld kann man in ärmeren Ländern viel Gutes tun.

Der Münchner Hüft-Spezialist Dr. Raimund Völker trägt das schön bestickte Polo-Hemd gern - und macht seinen Patienten damit "Mut zur neuen Hüfte".

Der Münchner Hüft-Spezialist Dr. Raimund Völker trägt das schön bestickte Polo-Hemd gern – und macht seinen Patienten damit „Mut zur neuen Hüfte“.

Deshalb wollen auch wir spenden, und zwar für Hüft-TEP-OPs im westafrikanischen Togo, genauer gesagt in der Hauptstadt Lomé, denn nur dort gibt es ein entsprechendes Krankenhaus. Pro verkauftem „Mut zur neuen Hüfte“ oder „TEPFIT“ Polo-Hemd gehen ab sofort 3 EUR an die Aktion PiT-Togohilfe e. V. mit Sitz in Maisach bei München. Die schönen blauen Polos aus Bio-Baumwolle gibt es in allen Größen für Damen und Herren.
Auch für jedes unserer aktuellen Mutmach-Bücher, dass wir über unseren ONLINE-Shop verkaufen, werden wir ab sofort 2 EUR spenden. Ein guter Grund, unseren Shop statt Amazon zu nutzen.

Die Vereinsvorsitzende Margret Kopp schreibt uns: „Vielen Dank für Ihr Angebot. Das wäre eine großartige Hilfe. Pro Hüft-OP benötigen wir in Togo ca. 750,- €. Das sind die reinen Sachkosten, die togoischen und die bayerischen Ärzte arbeiten ehrenamtlich, das bayerische Team reist auf eigene Kosten nach Togo. Der nächste Ärzteeinsatz mit Hüft-OP’s findet voraussichtlich im November 2018 statt.“

Die Abkürzung PiT steht übrigens für „Patenschaften in Togo“, denn so fing es bei der ehemaligen Gymnasiallehrerin für Deutsch und Französisch und Mutter von zwei Kindern einst an – mit Patenschaften für Kinder in Togo.

Dr. Joachim Deuble, links, implantiert die Hüft-TEPs in Togo; Margret Kopp, Vorsitzende der Aktion PiT-Togohilfe e. V. und Dr. Michel Kodom, Klinikleiter in Lomé freuen sich über diesen ehrenamtlichen Einsatz.

Dr. Joachim Deuble, links, implantiert die Hüft-TEPs in Togo; Margret Kopp, Vorsitzende der Aktion PiT-Togohilfe e. V., und Dr. Michel Kodom, Klinikleiter in Lomé, freuen sich über diesen ehrenamtlichen Einsatz.

Bei dem bayerischen Ärzteteam handelt es sich um die Chirurgen Dr. Stephanie und Joachim Deuble aus Trostberg, die zusammenarbeiten mit Dr. Michel Kodom, Internist und Klinikleiter in Lomé. Er ist auch Gründer der Hilfsorganisation „Aimes-Afrique“, deren Ziel „Santé pour tous –Gesundheit für alle“ ist.

Die Hilfe für Togo begann bereits 1980 mit einer Privatinitiative des Apothekers Gerhard Reichert im Gesundheitsbereich, aber schon bald auch im Bereich Schulen und Kinderhilfe und seit einigen Jahren im Brunnenbau. Dank der beständig wachsenden Unterstützung durch Spender und Förderer ist daraus der wohl größte Togo-Hilfsverein Deutschlands geworden: Aktion PiT – Togohilfe e. V., gemeinnützig anerkannt und Mitglied im Eine Welt-Netzwerk Bayern.

Selbstverständlich kann man auch unabhängig vom Kauf unserer Polos für den Verein spenden. Auch Sachspenden, z. B. Gehhilfen, sind willkommen!

Spendenkonto:

IBAN: DE34700530700031039910
BIC: BYLADEM1FFB
Sparkasse Fürstenfeldbruck

Hintergrund zur Gesundheitshilfe in Togo: Das Krankenhaus zu den Menschen bringen

In Togo wie in Gesamtafrika der Subsahara-Region sind die ländlichen Kommunen nahezu völlig von qualifizierter medizinischer Versorgung ausgeschlossen. Arztpraxen und Krankenstationen sind für die Bevölkerung auf dem Land unerreichbar, Krankenversicherungen existieren nicht, Medizin ist für die Familien unbezahlbar. Erschwerend kommt hinzu, dass es am notwendigen Wissen fehlt und die Menschen noch Vorstellungen von Hexerei und Fluch anhängen, denen sie ihre Leiden als unabänderlich zuschreiben.

Dr. Michel Kodom freut sich auch über Sachspenden wie Gehhilfen z. B.

Dr. Michel Kodom freut sich auch über Sachspenden wie Gehhilfen z. B.

Der Ansatz von Aimes-Afrique, gegründet 2005 von Dr. Michel Kodom, Internist mit Ausbildung an der Pierre-und-Marie-Curie-Universitätsklinik in Paris, trägt diesen Herausforderungen Rechnung. Es ist ein sehr niederschwelliges, für jeden zugängliches Angebot, wenn sich Dr. Kodom mit einem ganzen Team aus mindestens sieben verschiedenen Fachärzten, fast alle in Europa ausgebildet, auf den Weg in die Dörfer macht. Unter dem Motto „Das Krankenhaus zu den Menschen bringen“ werden pro einwöchigem Einsatz 2.500 Menschen erstmals von einem Arzt untersucht, sofort vom richtigen Facharzt behandelt, über Präventivmaßnahmen aufgeklärt und für die Bedeutung von Hygiene sensibilisiert, natürlich kostenlos. Bei diesen ärztlichen Erstuntersuchungen werden bis zu 250 Krankheitsbilder gefunden, die einen chirurgischen Eingriff erforderlich machen.

Wechsel-OP-Video und Dr. TEP rät – nicht zu AMIS!

Drei Wochen nach der Wechsel-OP: Peter Herrchen im Interview mit Heidi Rauch

Drei Wochen nach der Wechsel-OP: Peter Herrchen im Interview mit Heidi Rauch

Dritte Hüfte für Buchautor Peter Herrchen – 21 Jahre nach der ersten und 10 Jahre nach der zweiten Hüft-OP:

Er hat sich am 25. April 2018 einer Wechsel-OP seiner „Hamburger Hüfte“ unterziehen müssen und hat nun links und rechts „Garmischer Hüften“. Über seine Erfahrungen schreibt Peter in seinem Blog und in der geschlossenen Facebook-TEPFIT-Gruppe.
Wer nicht so viel lesen mag, der kann sich das neue nachfolgende Video anschauen:

Die beiden Autoren der Mutmach-Ratgeber „Mut zur neuen Hüfte!!“ und „Mut zum neuen Knie!“ sprechen am Tegernsee über Polyethylen-Abrieb, Zement-Entfernung und Sportverrücktheit.

Inzwischen ist Dr. Raimund Völker auch mit einem "Mut zur neuen Hüfte!"-Polo ausgestattet.

Inzwischen ist Dr. Raimund Völker auch mit einem „Mut zur neuen Hüfte!“-Polo ausgestattet. Zu bestellen in unserem Online-Shop!

Beim 2. TEPFIT-Golfturnier im GC Karwendel war der Münchner Hüft-Spezialist Dr. Raimund Völker dabei. Er ist ein Kritiker des in den Medien sehr gepushten AMIS-Zugangs und sagt hier auf unserer Website, warum. In der Rubrik „Dr. TEP rät ergänzt er die Ausführungen von Dr. Christian Fulghum, Chefarzt der endogap-Klinik in Garmisch-Partenkirchen.

Übrigens hatten wir viel Spaß bei dem Turnier, das nebenbei dem grenzübergreifenden Erfahrungsaustausch über künstliche Hüften und Knie diente. Denn mit dabei war auch die Tiroler Bloggerin Barbara Egger mit ihrem Mann, dem Fotografen Erich Spiess: Sie ist zwar „nur“ von Rhizarthrose betroffen, aber ihr Mann spielt mit einer Knie-TEP wieder schmerzfrei Golf – und fährt als Tiroler natürlicher auch wieder Ski damit.

2. TEPFIT-Golfturnier am 5. Mai im GC Karwendel bei Garmisch-Partenkirchen

Mit künstlicher Hüfte oder künstlichem Knie wieder Golf spielen? Aber sicher doch! Drei Monate nach der OP steht dem Vergnügen nichts mehr im Weg, sagt Dr. Björn Michel, Oberarzt an der endogap-Klinik für Gelenkersatz in Garmisch-Partenkirchen.

Frühlingsgolf: Heidi Rauch am Abschlag

Frühlingsgolf: Heidi Rauch am Abschlag

Wie das geht, beweisen Tausende von Golfern mit TEPs, Totalendoprothesen, darunter auch Heidi Rauch, Autorin der Mutmach-Ratgeber „Mut zur neuen Hüfte!!“ und „Mut zum neuen Knie!“. Sie selber spielt seit 2012 mit zwei Titanhüften wieder schmerzfrei Golf.

Deshalb veranstalten die Edition Rauchzeichen von Heidi Rauch und die endogap-Klinik gemeinsam das 2. TEPFIT-9-Loch-Turnier im Golfclub Karwendel, Wallgau, und zwar zum Abschluss des endofit-Golfkurses am Samstag, 5. Mai 2018. Alle fitten TEP-Träger, Hüfte und/oder Knie, nicht nur die Kursteilnehmer, sind aufgerufen, dabei zu sein, wenn es ab 14 Uhr losgeht über den offenen, weitgehend flachen Platz mit den herrlichen Ausblicken zu Karwendel, Wetterstein und Zugspitze.

Für Noch nicht-Golfer mit Gelenkproblemen oder auch schon künstlichen Gelenken ist die Möglichkeit geboten, von 10 bis 12 Uhr den sogenannten „Healthy Swing“ mit Pro Jody Morris kennenzulernen und bei Interesse mit ihm eine individuelle Stunde auszumachen – jody.morris@t-online.de.

Die Startgebühr für das 9-Loch-Turnier inklusive Tee-Geschenk, Abendessen und Preisen beträgt 48 Euro bzw. 20 Euro für Mitglieder. Golfer ohne künstliche Gelenke können gern außer Konkurrenz teilnehmen.

Hauptpreis: ein individuell handgefertigter Golf- und Freizeitschuh aus Bella Italia

Hauptpreis: ein individuell handgefertigter Golf- und Freizeitschuh aus Bella Italia

Preise: Dem Hauptgewinner winkt ein handgefertigtes Paar Golfschuhe im Wunschdesign aus Bella Italia mit stabilisierender Sohle: Schuhmacher Enrico Belleggia aus Fermo in den Marken, selbst Handicap 9-Golfer mit Fußproblemen, macht es möglich! Außerdem zu gewinnen: Die Anfang 2018 erschienene Neuauflage von „Mut zur neuen Hüfte!!“ oder das Mutmach-Buch „Mut zum neuen Knie!“, beide geschrieben von Heidi Rauch und Peter Herrchen, der leider nicht Golf spielt!

Anmeldungen entweder über Veranstalterin Heidi Rauch pr@heidi-rauch.de oder direkt im Golfclub.

Turnier-Adresse: Golfclub Karwendel, Risser Str. 14, 82499 Wallgau, info@golfclub-karwendel.de; Turnierleiter: Peter Köhne

Unterkunft: Boutique-Hotel WERDENFELSEREI, Alleestr. 28, 82467 Garmisch-Partenkirchen, 30 Minuten vom Golfclub entfernt. Das Hotel feiert just am 4. Mai seine Eröffnung.

Facebook – Nützliches Hüft-Netzwerk oder Zeitfresser?

Facebook – Nützliches Hüft-Netzwerk oder Zeitfresser?
von Heidi Rauch, 23.10.2015

Wer unser Buch „Mut zur neuen Hüfte!“ gelesen hat, der weiß, dass Peter Herrchen und ich einiges gemeinsam haben: Wir sind derselbe Jahrgang, 1957, und sind beide mit zwei künstlichen Hüften sportlich wieder sehr aktiv. Der aufmerksame Leser merkt aber auch, dass wir grundverschieden sind: Ich bin alternativen Heilmethoden gegenüber sehr aufgeschlossen, er folgt doch mehrheitlich lieber der Schulmedizin; ich bin eher die Genuss-Sportlerin, er ist der Sportversessene, der seinen Körper schon auch gern schindet – äh, herausfordert.

Auch in puncto soziale Medien sind wir grundverschieden: Während ich den guten alten e-mails treu bleibe und schon beim Beantworten (müssen) von SMS-Nachrichten aufstöhne, (hass)liebt Peter vor allem Facebook sehr. Ich dagegen bin eine Facebook-Verweigerin. Aber ich muss zugeben: Peters Hüft-Facebook-Gruppe , die er zusammen mit Ulrike Steyer gegründet hat und betreibt und seit dieser Woche noch von Therese Schreiber, einer ehemaligen Hochleistungssportlerin, unterstützt wird, hat offensichtlich vielen Betroffenen sehr geholfen. Auch finden viele Facebook-Freunde nachweislich dadurch unser Buch eher. Das ist natürlich sehr erfreulich! Es lebe das virale Marketing!

Peter Herrchen und Heidi Rauch

Erinnerungen an ein Sommertreffen von Peter und Heidi

Andererseits hat sich Peter jüngst in seinem Blog das entschleunigte Leben einer Schnecke gewünscht und leise darüber gestöhnt, dass die Administration und Moderation der Seite doch sehr zeitaufwändig sei (die Mitgliederzahl hat sich diese Woche schon wieder um 20 erhöht). Ja, das ist es wohl. Aber ich möchte mich an dieser Stelle doch sehr dafür bedanken, dass er diese Zeit investiert – und das bei einem Fulltime-Job. Als freischaffende Autorin bin ich sicher näher an der Entschleunigung als er. Aber im Beantworten von e-mails unserer Leser oder Betroffener sind wir beide sicher gleich schnell!

Auf so ein MTB-Fully wie auf dem Foto würde sich Heidi Rauch nie schwingen, dafür schwingt sie lieber den Golfschläger.

Weihnachtsgrüße an alle TEP-Träger und die, die es noch werden wollen/müssen

Weihnachts-Bundle

Weihnachts-Bundle

Kennen Sie Bundle-Preise? Nein, das hat nichts mit dem Bayerischen Anbandeln (= Flirten) zu tun, sondern mit dem Zusammenschnüren (to bundle) von zwei Dingen. In unserem Fall könnten wir zwei Bücher zusammenschnüren und zu einem attraktiveren Preis verkaufen. Aber ganz ehrlich: So viele Menschen, die sowohl eine Hüft- als auch eine Knie-Endoprothese brauchen oder haben, kennen wir nicht. In unseren Büchern kommt immerhin einer davon zu Wort. Sollten Sie aber doch Bedarf an beiden Büchern haben, machen wir Ihnen hier anlässlich des bevorstehenden Weihnachtsfests 2014 einen Hüft-Knie-Buch-Bundle-Preis von 40 Euro geradeheraus. Eine Mail an uns mit dem Stichwort:Bundle-Weihnachtsgeschenk genügt. Dieses Angebot endet mit dem 24. Dezember. Da sollten Sie ja auch schon alle Geschenke unter dem Christbaum haben.

Apropos Christbaum: Das Schmücken ist ein hervorragendes ADL-Training. Sie wissen nicht, was das ist? Ein Freund, der gerade in der Hüft-Reha in der Medical Park-Klinik St. Hubertus am Tegernsee war, hat das absolviert. Dahinter verbirgt sich: „Activities of daily living“, übersetzt „Aktivitäten des täglichen Lebens“. Man könnte auch ganz ohne Anglizismus „Alltagstraining“ sagen. Nun gut.

Zum Abschluss noch eine erfreuliche Nachricht: Das Endoprothesen-Register in Deutschland, dieses Jahr endlich eingeführt, wird hervorragend angenommen. Schon jetzt seien mehr als 50.000 Operationen dokumentiert, gab der Geschäftsführer des Registers (EPRD), Prof. Dr. Joachim Hassenpflug, erst kürzlich bekannt. Hassenpflug: „Inzwischen haben sich schon mehr als 400 Kliniken zur Teilnahme am Register angemeldet. Das ist immerhin ein Drittel aller infrage kommenden Krankenhäuser. Damit sind unsere Erwartungen für das erste Jahr des Echtbetriebs deutlich übertroffen.

Wir freuen uns mit ihm und allen Operierten, denn schließlich dient die Datensammlung zu OPs und Nachsorge dazu, in Zukunft mehr zu wissen über gewisse Produkte, die offensichtlich eher verschleißen. Auf der EPRD-Homepage heißt es: „Im Mittelpunkt steht dabei insbesondere, mehr über die Standzeit künstlicher Gelenke zu erfahren, also die Zeit, in der Implantate bis zu einer Wechseloperation im Körper funktionstüchtig sind.“ Bis man also in Zukunft beim EPRD nachfragen kann, empfehlen wir natürlich die Lektüre unserer Bücher, denn insgesamt kommen hier 33 Betroffene zu Wort, 8 Ärzte geben ihr Fachwissen kund, rund 50 Physio-Übungen werden gezeigt uvm.

Ach, und wenn Sie ein größeres Weihnachtsgeschenk brauchen, sei an dieser Stelle eine begeisterte Patientin zitiert, die das im Hüft-Buch empfohlene und von Heidi Rauch fast täglich genutzte Bellicon-Trampolin betrifft: „Es macht Spaß, es gibt endlich wieder ein schwungvolles Körpergefühl, die Hüfte schmerzt bei richtiger Dosierung nicht, und die Folgen der Schmerzen und des Ausweichens (die gesamte Rückenmuskulatur und bei mir speziell Schulter-/Nackenverspannungen) bis hin zu häufigen Kopfschmerzen werden völlig entspannt. Ein ganz anderes Wohlfühlgefühl im Körper. Vielen Dank auch für diesen Hinweis!

In diesem Sinne wünschen wir schwungvolle, bewegungsfreudige und gesunde Weihnachtstage! Ihre Heidi Rauch & Peter Herrchen

SkiReha Tegernsee-Schliersee: 15.-21. März, u. a. mit Buchautorin Heidi Rauch

Mit Hüft- oder Knie-TEP wieder auf den Pisten unterwegs

15.-21. März 2014 erstmals „SkiReha“ am Tegernsee-Schliersee

Hubert und Sieglinde tun es, Michael und Erika ebenfalls – das sind nur vier Betroffene aus den beiden Mutmach-Ratgebern „Mut zur neuen Hüfte!“ und „Mut zum neuen Knie!“, die mit ihren künstlichen Gelenken wieder Ski fahren. Damit auch andere TEP-Träger sich wieder auf die Pisten trauen, bietet die Alpenregion Tegernsee-Schliersee vom 15. bis 21. März 2014 erstmals eine professionell betreute Ski-Woche an.

Hubert Hornsteiner, Titelfotograf von "Mut zur neuen Hüfte!" und "Mut zum neuen Knie!" fährt mit Hüft-TEP längst wieder im Tiefschnee.

Hubert Hornsteiner, Titelfotograf von „Mut zur neuen Hüfte!“ und „Mut zum neuen Knie!“ fährt mit Hüft-TEP längst wieder im Tiefschnee.

Ein Expertenteam aus Ärzten, Physiotherapeuten und speziell geschulten Skilehrern betreut die kleine Gruppe, die nach einer Hüft- oder Knie-OP beim Wiedereinstieg in den Schnee auf Nummer Sicher gehen will. Mit dabei ist auch Buchautorin Heidi Rauch, die mit ihren beiden künstlichen Hüftgelenken längst wieder Ski fährt. Nach zwei Alpin-Tagen im Skigebiet Spitzingsee geht es auch auf die Loipe nach Kreuth ins Tegernseer Tal.

Check-up, Fitnesstraining und Schonskilauf

Ideengeber ist der leitende Verbandsarzt Ski Alpin des DSV (Deutscher Skiverband), Dr. med. Hubert Hörterer, der die Patienten einem ersten Check-up unterzieht. Zum Programm gehört eine theoretische Schulung zum Thema Schonskilauf ebenso wie Fitnesstraining in der Vitalwelt Schliersee. Zur Entspannung geht es in die Saunawelt der Vitaltherme oder zur Naturkäserei Tegernseer Land e.G.

Michael Pause, TV-Journalist, fährt mit seiner Knie-TEP sowohl Alpinski als auch Langlauf.

Michael Pause, TV-Journalist, fährt mit seiner Knie-TEP sowohl Alpinski als auch Langlauf.

 

Das 7-Tages-Paket „Zurück zum Sport – SkiReha“ kostet ab 799 Euro pro Person zuzüglich Übernachtung und Verpflegung. Es kann ab sofort gebucht werden über den Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V., Tel. 08022/9273890 oder unter www.tegernsee-schliersee.de.

 

 

 

Münchner Abendzeitung, weit über 1000 verkaufte Bücher und guter Amazon Rang

In der Abendzeitung München vom 1.6.2013 ist auf Seite 34 ein ausführliches Interview mit Heidi Rauch über Mut, künstliche Hüftgelenke und natürlich unser Buch erschienen. Das komplette Interview können Sie mit freundlicher Genehmigung der Abendzeitung München als PDF hier lesen.

Wir freuen uns auch, dass wir nur 6 Monaten nach Erscheinen unseres Buches bereits die 1000er-Verkaufsmarke der Print-Ausgabe locker erreicht haben. Unser eBook wurde bei Amazon zeitweise in der entsprechenden Kategorie sogar auf Rang 9 der Bestsellerliste geführt!

Wir danken allen Lesern und Käufern unseres Buches, die uns zu diesem Erfolg – nicht zuletzt durch durchweg positive Rezensionen – verholfen haben. Dies gibt es die nötige Motivation für unser aktuelles Buch-Projekt ‚Mut zum neuen Knie!‘, welches gegen Jahresende erscheinen wird.

 

Markus Wasmeier: 2. Hüft-TEP mit 49 Jahren

Als wir vor fast genau einem Jahr anfragten, ob Ex-Skistar Markus Wasmeier Zeit und Lust hätte, über seine positive Hüft-OP-Erfahrung in unserem Buch „Mut zur neuen Hüfte!“ zu berichten, bekamen wir von seiner Assistentin die Antwort, dass er terminlich wg. seines Museums zu sehr eingespannt sei. Schade, dachte ich mir, und sah mir sein Schlierseer Bauernhofmuseum an, ohne ihn zu sprechen.

Kurz darauf konnten wir als Prominenten den Olympiasieger im Speerwerfen, Klaus Wolfermann, für unser Buch gewinnen, der gern bereit war über seine zwei Hüft-OPs zu sprechen (S. 206 ff im Buch). Anfang dieser Woche zierte Markus Wasmeier gleich die Titelseite der Münchner tz, da sein Operateur Dr. Robert Hube von der Münchner OCM-Klinik, ausführlich zu Hüft-OPs befragt wurde, die ja in letzter Zeit in der Diskussion sind, weil angeblich in Deutschland zu viel operiert wird (200.000 Hüft-OPs im Jahr). Wenn ich dazu befragt werde, wie jüngst im BR-Interview, kann ich nur sagen: Meine Wahrnehmung ist eine ganze andere. So eine große Operation lässt niemand machen, der nicht vorher enormen Leidensdruck hatte. Kein Operateur wird jemanden zu diesem Schritt überreden können, wenn er nicht wirklich nötig ist. Durchweg alle Hüft-TEP-Träger in unserem Buch „Mut zur neuen Hüfte!“ haben hinterher übereinstimmend gesagt: „Warum habe ich nur so lange gewartet? Wenn ich gewusst hätte, wie gut es mir hinterher geht, hätte ich die Operation viel eher machen lassen.“

Markus Wasmeier hat seine erste künstliche Hüfte mit 46 Jahren, die zweite nun mit 49 Jahren bekommen. Die Ursache seiner Schmerzen, die ihn 17 Jahre lang (!) plagten, war ein Unfall auf der Skipiste. Zu Dr. Hube kam er übrigens wie unser Grafiker Hubert Hornsteiner, der auch seinen Erfahrungsbericht als extremer Skifahrer in „Mut zur neuen Hüfte!“ beisteuert, über Dr. Ernst-Otto Münch, den Verbandsarzt des Deutschen Skiverbands (DSV). Hubert hat sich von Dr. Hubes Kollegen Dr. Michael Dienst, ebenfalls in der OCM-Klinik, operieren lassen (nachzulesen S. 136 ff in unserem Buch). Und unser Triathlet Heinz Meixner (S. 170 ff) war bei Dr. Christian Carl, der ebenfalls in der Münchner OCM-Klinik operiert.

Hubert Kirchlekar-Karwendel Dezember 2011

Hubert Kirchlekar-Karwendel Dezember 2011, 6 Monate nach seiner Hüft-OP

Angesichts der Ski-Erfahrungen von Hubert, der in diesem Winter 60 Ski- oder Skitourentage, vor allem als Freerider im Gelände, absolviert hat und zudem als Bergwachtler seine künstliche Hüfte schmerzfrei relativ großen Belastungen aussetzt, mutet es merkwürdig vorsichtig an, wenn Dr. Hube, einem topfitten Ski-Ass wie Markus Wasmeier davon abrät, die Streif wieder herunterzufahren – wg. der Stauchungsgefahr. Andererseits freut er sich, wenn sein Patient wenige Tage nach der OP schon ohne Krücken „100 Meter sprintet“.

Wir, Peter Herrchen und ich, können dazu nur sagen (auch, weil wir von Lesern unseres Buchs immer wieder gefragt werden): Nach unserer Erfahrung bringt es gar nichts, zu früh wieder ohne Gehhilfen zu gehen. Was sollen diese übermütigen „Erfolgsmeldungen“? Wozu? Lieber etwas länger mit der Vollbelastung warten (in der Regel sechs Wochen), sich täglich bewegen, die Muskeln konsequent aufbauen, stetige Dehnübungen machen, dann kann man seine Hüft-TEP umso mehr und länger belasten. Denn schließlich wollen wir in unserem Alter noch mindestens 25-30 Jahre mit unseren Titanhüften leben. Und zwar ohne Wechsel-OPs.

Heidi Rauch, 1. Mai 2013

Geballtes PR-Wochenende und interessante Menschen

Geballtes PR-Wochenende und interessante Menschen

Nachdem nun Heidi am Freitag einen sehr erfüllten PR-Tag hatte (siehe hier), habe ich ebenfalls gestern ein knapp 4-seitiges Interview für das Magazin MedicalSportsNetwork freigegeben. Erscheinungstermin ist Ende Januar. Selbstverständlich wird dieser dann auch hier zu lesen sein.

Apropos interessante ‚Hüftmenschen‘: Bei einer privaten Feier Anfang Dezember in Rottach-Egern stand ich ca. 2 Stunden neben einem sehr netten und zumindest im Tegernseer Tal bekannten Ehepaar an einem Bistrotisch, als sich dann herausstellte, dass der nette Herr erst vor 2 Wochen eine neue Hüfte erhalten hatte. Da er ohne ‚Gehhilfen‘ unterwegs war, habe ich spontan auf einen der Operateure aus unserem Buch, Prof. Dr. Werner Plötz, getippt. Und ich lag richtig. Ein paar Wochen später beim Einkauf in unserem Feinkostladen, ebenfalls am schönen Tegernsee, erzählt mir der Inhaber, dass er in 3 Tagen eine neue Hüfte bekommt. Und bei wem? Prof. Dr.  Werner Plötz! Das übrigens beide ihre Reha-Maßnahme im Medical Park St. Hubertus absolvieren, hat mich dann nur noch mäßig gewundert. So klein ist also auch die ‚Hüftwelt‘.

Frohe Weihnachten und einen bewegten Start ins Jahr 2013

Frohe Weihnachten und einen bewegten Start ins Jahr 2013

Das ‚Mut zur neuen Hüfte!‘-Team wünscht allen Lesern, Interessenten und Mitwirkenden ein friedliches Weihnachtsfest und ein frohes neues Jahr. Wir bedanken uns auf diesem Wege auch bei allen, die uns unterstützt, unser Buch gekauft, uns geschrieben und uns bei unseren Veranstaltungen persönlich besucht haben. Wir freuen uns gemeinsam mit Ihnen trotz oder gerade wegen einer neuen Hüfte auf ein bewegtes und bewegendes Jahr 2013.

Ihre Heidi Rauch und Peter Herrchen