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2018 – Kleiner Jahresrückblick

Heidi Rauch und Peter Herrchen in der Medical Park-Klinik St. Hubertus in Bad Wiessee am Tegernsee: kurz vor dem Video-Dreh

Heidi Rauch und Peter Herrchen in der Medical Park-Klinik St. Hubertus in Bad Wiessee am Tegernsee: kurz vor dem Video-Dreh

Der Jahresanfang stand ganz im Zeichen der Veröffentlichung unserer komplett überarbeiteten und erweiterten Neuauflage ‚Mut zur neuen Hüfte!!‘. Am 1.2.2018 war es dann endlich so weit.

Direkt am 23.2 ging es aktiv weiter bei unserem 2. TEPFIT-Workshop in Hagen. Die filmische Aufbereitung folge direkt im Anschluss und ist auf unserem Youtube-Kanal natürlich online. Heidi und ich hatten uns vorgenommen, mehr Video-Beiträge für unsere Leser zu erstellen. Am Ende sind immerhin fünf Videobeiträge von und mit Heidi und mir, sowie vier Videos vom TEPFIT-Treffen in diesem Jahr entstanden.

Im Mai hat Heidi, zusammen mit der endogap – Klinik für Gelenkersatz, ein TEPFIT-Golftunier veranstaltet, während ich mich von April bis Juli hauptsächlich mit meiner Wiederherstellung nach einer notwendigen Hüft-Komplett-Revision beschäftigt und dies in bisher 10 Kapiteln in meinem Blog auch ausführlich dokumentiert habe.

In Juni haben wir uns entschieden, ab sofort zu Gunsten der Aktion PIT-Togohilfe e.V. zwei EUR pro verkauftem Buch, bzw. 3 EUR je verkauftem Shirt über unseren Online-Shop zu spenden. Dies ist auch als kleiner Anreiz gedacht, statt bei Amazon die Bücher direkt bei uns zu bestellen!

Die zweite Jahreshälfte war neben einigen Videoproduktionen hauptsächlich von den Vorbereitungen und der Organisation für unseren vom 5.4 – 7.4.2019 stattfindenden 3. TEPFIT-Workshop in Berlin geprägt. Alle Details zum Programm und zur Anmeldung gibt es hier.

Drei Wochen nach der Wechsel-OP: Peter Herrchen im Interview mit Heidi Rauch

Drei Wochen nach der Wechsel-OP: Peter Herrchen im Interview mit Heidi Rauch

Ansonsten haben Heidi und ich natürlich unsere eigenen Blogs (Titanhüfte und Endoprothese und Sport) mit Beiträgen gefüttert und ich habe zusammen mit meinen Admin-Kolleginnen Ulrike und Therese unsere inzwischen fast 2700 Mitglieder starke geschlossene Facebook Gruppe TEPFIT – Fit mit künstlichen Gelenken (Hüfte und Knie) intensiv betreut.
Ach ja, beinahe hätte ich es vergessen: Nebenbei arbeiten wie beide auch Vollzeit in unseren eigentlichen Berufen.

Wir wünschen allen unseren Lesern ein gutes und vor allen Dingen gesundes Jahr 2019. Mögen Sie möglichst aktiv und beschwerdefrei sein, bleiben oder wieder werden. Vielleicht sehen wir uns im April 2019 ja in Berlin.

Eure beiden „Mutmach-Autoren“ Heidi und Peter.

Drei hochkarätige Impuls-Vorträge beim 3. TEPFIT-Workshop 6. April 2019 in Berlin

Nach einem Ausflug nach Salzburg zum 1. Arthrosetag, den unsere Tiroler Blogger-Freundin Barbara Egger mitorganisiert hat, nun wieder Berlin, um die Planung für unseren 3. TEPFIT-Gesundheitsworkshop vom 5. bis 7. April 2019 abzuschließen.

Heidi Rauch übergibt Dr. Tobias Winkler in der Berliner Charité unsere beiden Mutmach-Ratgeber.

Heidi Rauch übergibt Dr. Tobias Winkler in der Berliner Charité unsere beiden Mutmach-Ratgeber.

Das persönliche Gespräch mit Dr. Tobias Winkler am Julius Wolff Institut für Biomechanik und Muskuloskeletale Regeneration im Campus Virchow-Klinikum der Charité hat ergeben, dass die Teilnehmer sich am Samstagvormittag, 6. April 2019, auf drei hochkarätige, 20-minütige Impuls-Vorträge mit anschließender Diskussion freuen können.

Probesitzen im Seminarraum 2, Virchowweg 9, Charité-Campus Mitte

Probesitzen im Seminarraum 2, Virchowweg 9, Charité-Campus Mitte

1. Vortrag zum Thema Knie: Dr. Clemens Gwinner, Facharzt am Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie der Charité, referiert über Kniechirurgie und Sporttraumatologie.

2. Vortrag zum Thema Infektiologie: Dr. Donara Margaryan, Fachärztin für Innere Medizin an der Charité, über das wichtige Thema Verhütung und Behandlung bakterieller Infektionen bei TEP-OPs.

3. Vortrag zur Zukunft: Dr. Tobias Winkler, Oberarzt an der Charité, berichtet von seinen Studien zur Stammzelltherapie, die bei der Muskelregeneration vor allem nach Revisions-OPs eingesetzt werden soll. In drei bis vier Jahren könnte es so weit sein….

Das alles findet auf dem Gelände der Charité-Mitte, Virchowweg 9, im hell-luftigen Seminarraum 2 im 1. Stock statt – unterbrochen von einer 45-minütigen Kaffee-Snack-Pause im gegenüberliegenden Café Luise, das in wenigen Wochen komplett umgebaut wird. Frische für die TEPler!

Nach den Fachvorträgen stärken wir uns gemeinsam mit einem leichten Mittagessen, voraussichtlich im nahen vietnamesischen Restaurant Minh San. Anschließend kleine Sightseeing-Tour per Trambahn, u. a. über die Hackeschen Höfe, um nachmittags im Dock 11-Tanzstudio in der Kastanienallee 79 in Prenzlauer Berg sportlich durchzustarten – mit Yoga und Zumba. Abends schließlich Erholung und Austausch in der Schöneberger „Sardinenbar“.

ZUR VERBINDLICHEN ANMELDUNG EINFACH HIER KLICKEN
Die Hotel-Buchungen muss bitte jeder selbst übernehmen. Wir empfehlen das Motel One am Hauptbahnhof, von dem aus man zu Fuß auf das Charité-Gelände laufen kann. Aber natürlich gibt es in Berlin Hotel-Auswahl genug…. Wir freuen uns auf Euch!

TEPFIT Treffen 2019 – EPRD Jahresbericht 2017 – Physiotherapie ohne ärztliches Rezept?

Heidi hat schon mal ‚angedockt‘

TEPFIT-Gesundheitsworkshop vom 5.4 – 7.4.2019 in Berlin

Nach unseren sehr erfolgreichen TEPFIT-Meetings in den Jahren 2016 und 2018, findet nun das dritte Treffen in der Bundeshauptstadt Berlin statt – und zwar vom 5.4. – 7.4.2019. Alle Programmpunkte sind bereits in groben Zügen gefixt. Im Laufe des November wird alles finalisiert und die offizielle Anmeldung freigeschaltet.

Die bisher geplanten Highlights
Der Raum, den wir für unseren „bewegten“ Programmteil gebucht haben, ist denn auch typisch Berlin: Das Ballettstudio Dock 11 liegt im Bezirk Prenzlauer Berg, Kastanienallee 79, im 2. Hinterhof eines mit Graffiti verschönerten und noch nicht gentrifizierten Backstein-Altbaus. „Coole Location“ also. Hier wird am Samstag, 6. April, für die Teilnehmer nachmittags gelenkfreundliches Yoga und Zumba angeboten.

Ulrike und Heidi vor den Sardinenbüchsen der Sardinenbar

Den ärztlichen Fachvortrag wird es in der Berliner Charité geben. Davor steht ein Besuch im Medizinhistorischen Museum der Charité auf dem Programm: Hier sind zum Thema „Arthrose“ natürlich auch Hüft- und Knie-Endoprothesen in Vitrinen ausgestellt.

Für Samstagabend haben wir uns eine weitere „coole Location“ ausgesucht, nämlich die originelle Sardinenbar in Berlin-Schöneberg. Und Sonntag, vor der Abreise, wird es optional noch eine kleine Stadtführung per Leih-Fahrrad geben. Denn es geht ja schließlich um sportliche Bewegung mit unseren künstlichen Gelenken, um sie möglichst lange „in Schuss“ zu halten.

Am Freitagabend, dem Vorabend des Hauptprogramm-Tages, können die Teilnehmer ebenfalls optional ein kulinarisches Highlight buchen: Olivenölschule in privatem Rahmen mit Heidi Rauch und ihrem Mann Michael. Es wird gemeinsam gekocht, getrunken und gegessen. Nebenbei lernt man so einiges über gesunde Ernährung und über „ehrliches Olivenöl“, wie es die beiden unter der Marke Olio Piceno aus den mittelitalienischen Marken importieren.


Deutsches Endoprothesenregister (EPRD) veröffentlicht seinen Jahresbericht 2017

Nachdem, längst überfällig, 2012 endlich der Startschuss für das deutsche Endoprothesenregister gefallen war, hat es sich nach holprigem Start trotz der Freiwilligkeit zur Datenübermittlung recht gut entwickelt. Immerhin gab es lt. Bericht im Jahre 2017 eine Abdeckungsquote von 63% und Ende 2018 wird das Register ca. eine Million erfasste Fälle dokumentiert haben.

Anm.: Bei geschätzten 400.000 Hüft- und Knie-Endoprothesen pro Jahr müssten eigentlich seit 2012 knapp drei Millionen Fälle dokumentiert sein. Andere Länder sind da wesentlich weiter.

Übrigens – für uns nicht verwunderlich – wird in der Pressemitteilung u.a. darauf hingewiesen, dass die Komplikationsraten umso geringer sind, je mehr Eingriffe das jeweilige Krankenhaus macht.
Die vollständige Pressemitteilung gibt es hier. Der komplette 80-seitige Bericht als PDF-Datei kann ebenfalls hier abgerufen werden. Viele der im Bericht veröffentlichten Zahlen und Fakten sind auf jeden Fall für Betroffene interessant.

 

Physiotherapie am See: Oben, einer der großzügigen Therapie-Räume, links das Team mit Robin, Julia und Uwe, rechts dürfen natürlich unsere Buch-Flyer auf dem Tresen nicht fehlen

Physiotherapie ohne ärztliches Rezept?

Es scheint gerade eine Diskussion in Gang zu kommen, die wir sehr begrüßen.
Die Therapeuten fordern eine Regelung für Deutschland, nach der Patienten physiotherapeutische Behandlungen ohne ein ärztliches Rezept erhalten können. Doch Ärzte sehen den Direktzugang kritisch und fürchten Behandlungsfehler und steigende Kosten, obwohl auch das in anderen Ländern bereits erfolgreich praktiziert wird. Den kompletten Artikel vom 17.10.2018 von Nina Himmer zu diesem sehr interessanten Vorstoß können Sie in hier der Apotheken-Umschau nachlesen!

Apropos Physiotherapie:
Zum Mut zur neuen Hüfte! und Mut zum neuen Knie! gehört bei jüngeren Patienten auch meist viele Jahre später der Mut zur Revision, auch wenn diese bei den heute verbauten Implantaten meist weniger aufwendig ist.
Welchen großen Anteil an dem Genesungsfortschritt unseres Autors Peter Herrchen die Physiotherapeuten, neben vielen anderen Bausteinen, nach seiner Komplett-Revision hatten, ist in seinem Blog „Endoprothese und Sport“ unter der Rubrik „Revision“ in bisher insgesamt 10 Kapiteln nachzulesen!

Persönliche Tipps in unseren TEPFIT-YouTube-Filmen

Wer uns Mutmach-Autoren einmal leib- und lebhaft in „Doppel-Moderation“ erleben möchte, der hat dazu auf unserem YouTube-Kanal gute Gelegenheit. In jüngster Zeit haben wir uns drei Mal anlässlich Peters Revisions-Reha am schönen Tegernsee getroffen und je ein Video zur Revision, eines zum Hüft-OP-Zeitpunkt und eines zum Thema Knie gedreht.

Heidi Rauch und Peter Herrchen in der Medical Park-Klinik St. Hubertus in Bad Wiessee am Tegernsee: kurz vor dem Video-Dreh

Heidi Rauch und Peter Herrchen in der Medical Park-Klinik St. Hubertus in Bad Wiessee am Tegernsee: kurz vor dem Video-Dreh.

Der Siebenminüter zur Hüfte – wir haben ja beide selbst je zwei Titanhüften, Peter inzwischen sogar seine dritte – behandelt das Thema „Es gibt kein `zu jung` für eine künstliche Hüfte“. Den Orthopäden, die das sagen, sollte man mit Misstrauen begegnen. Warum? Das sagen wir Ihnen in unserem Beitrag.

Einen Fünfminüter zum Knie werden wir in Kürze ebenfalls online stellen. Im „Kniefall“ sind wir beide ja nicht selbst betroffen, haben aber inzwischen auch hier viele Erfahrungen von Betroffenen gesammelt, u. a. in der geschlossenen Facebook-TEPFIT-Gruppe. Positive Beispiele, bei denen eine Knie-TEP wieder zu sportlicher Aktivität führt – etwa bei TV-Bergsteiger Michael Pause – sind in unserem Buch „Mut zum neuen Knie!“ nachzulesen.

Durch das Abonnieren unseres TEPFIT-YouTube-Kanals wird kein neues Video mehr verpasst!

Und nach dem Dreh sind wird das Smartphone gezückt - zur Verabredung mit unseren Ehepartnern zum Abendessen!

Und nach dem Dreh wird das Smartphone gezückt – zur Verabredung mit unseren Ehepartnern zum Abendessen!

Auch in unserer Neuauflage von „Mut zur neuen Hüfte!!“ kommt ein prominenter Betroffener zu Wort: Fußball-Legende Klaus Augenthaler.

Wir freuen uns übrigens über amazon-Rezensionen. Die Erstauflage hat 49 Rezensionen, die Neuauflage erst 2. Schreibfreudige vor!

An dieser Stelle wünschen wir allen Lesern einen bewegungsfreudigen Sommer 2018!

Spenden für Hüft-TEPs in Togo – pro Polo 3 Euro und pro Buch 2 Euro

Wir wissen es ja längst: Mit wenig Geld kann man in ärmeren Ländern viel Gutes tun.

Der Münchner Hüft-Spezialist Dr. Raimund Völker trägt das schön bestickte Polo-Hemd gern - und macht seinen Patienten damit "Mut zur neuen Hüfte".

Der Münchner Hüft-Spezialist Dr. Raimund Völker trägt das schön bestickte Polo-Hemd gern – und macht seinen Patienten damit „Mut zur neuen Hüfte“.

Deshalb wollen auch wir spenden, und zwar für Hüft-TEP-OPs im westafrikanischen Togo, genauer gesagt in der Hauptstadt Lomé, denn nur dort gibt es ein entsprechendes Krankenhaus. Pro verkauftem „Mut zur neuen Hüfte“ oder „TEPFIT“ Polo-Hemd gehen ab sofort 3 EUR an die Aktion PiT-Togohilfe e. V. mit Sitz in Maisach bei München. Die schönen blauen Polos aus Bio-Baumwolle gibt es in allen Größen für Damen und Herren.
Auch für jedes unserer aktuellen Mutmach-Bücher, dass wir über unseren ONLINE-Shop verkaufen, werden wir ab sofort 2 EUR spenden. Ein guter Grund, unseren Shop statt Amazon zu nutzen.

Die Vereinsvorsitzende Margret Kopp schreibt uns: „Vielen Dank für Ihr Angebot. Das wäre eine großartige Hilfe. Pro Hüft-OP benötigen wir in Togo ca. 750,- €. Das sind die reinen Sachkosten, die togoischen und die bayerischen Ärzte arbeiten ehrenamtlich, das bayerische Team reist auf eigene Kosten nach Togo. Der nächste Ärzteeinsatz mit Hüft-OP’s findet voraussichtlich im November 2018 statt.“

Die Abkürzung PiT steht übrigens für „Patenschaften in Togo“, denn so fing es bei der ehemaligen Gymnasiallehrerin für Deutsch und Französisch und Mutter von zwei Kindern einst an – mit Patenschaften für Kinder in Togo.

Dr. Joachim Deuble, links, implantiert die Hüft-TEPs in Togo; Margret Kopp, Vorsitzende der Aktion PiT-Togohilfe e. V. und Dr. Michel Kodom, Klinikleiter in Lomé freuen sich über diesen ehrenamtlichen Einsatz.

Dr. Joachim Deuble, links, implantiert die Hüft-TEPs in Togo; Margret Kopp, Vorsitzende der Aktion PiT-Togohilfe e. V., und Dr. Michel Kodom, Klinikleiter in Lomé, freuen sich über diesen ehrenamtlichen Einsatz.

Bei dem bayerischen Ärzteteam handelt es sich um die Chirurgen Dr. Stephanie und Joachim Deuble aus Trostberg, die zusammenarbeiten mit Dr. Michel Kodom, Internist und Klinikleiter in Lomé. Er ist auch Gründer der Hilfsorganisation „Aimes-Afrique“, deren Ziel „Santé pour tous –Gesundheit für alle“ ist.

Die Hilfe für Togo begann bereits 1980 mit einer Privatinitiative des Apothekers Gerhard Reichert im Gesundheitsbereich, aber schon bald auch im Bereich Schulen und Kinderhilfe und seit einigen Jahren im Brunnenbau. Dank der beständig wachsenden Unterstützung durch Spender und Förderer ist daraus der wohl größte Togo-Hilfsverein Deutschlands geworden: Aktion PiT – Togohilfe e. V., gemeinnützig anerkannt und Mitglied im Eine Welt-Netzwerk Bayern.

Selbstverständlich kann man auch unabhängig vom Kauf unserer Polos für den Verein spenden. Auch Sachspenden, z. B. Gehhilfen, sind willkommen!

Spendenkonto:

IBAN: DE34700530700031039910
BIC: BYLADEM1FFB
Sparkasse Fürstenfeldbruck

Hintergrund zur Gesundheitshilfe in Togo: Das Krankenhaus zu den Menschen bringen

In Togo wie in Gesamtafrika der Subsahara-Region sind die ländlichen Kommunen nahezu völlig von qualifizierter medizinischer Versorgung ausgeschlossen. Arztpraxen und Krankenstationen sind für die Bevölkerung auf dem Land unerreichbar, Krankenversicherungen existieren nicht, Medizin ist für die Familien unbezahlbar. Erschwerend kommt hinzu, dass es am notwendigen Wissen fehlt und die Menschen noch Vorstellungen von Hexerei und Fluch anhängen, denen sie ihre Leiden als unabänderlich zuschreiben.

Dr. Michel Kodom freut sich auch über Sachspenden wie Gehhilfen z. B.

Dr. Michel Kodom freut sich auch über Sachspenden wie Gehhilfen z. B.

Der Ansatz von Aimes-Afrique, gegründet 2005 von Dr. Michel Kodom, Internist mit Ausbildung an der Pierre-und-Marie-Curie-Universitätsklinik in Paris, trägt diesen Herausforderungen Rechnung. Es ist ein sehr niederschwelliges, für jeden zugängliches Angebot, wenn sich Dr. Kodom mit einem ganzen Team aus mindestens sieben verschiedenen Fachärzten, fast alle in Europa ausgebildet, auf den Weg in die Dörfer macht. Unter dem Motto „Das Krankenhaus zu den Menschen bringen“ werden pro einwöchigem Einsatz 2.500 Menschen erstmals von einem Arzt untersucht, sofort vom richtigen Facharzt behandelt, über Präventivmaßnahmen aufgeklärt und für die Bedeutung von Hygiene sensibilisiert, natürlich kostenlos. Bei diesen ärztlichen Erstuntersuchungen werden bis zu 250 Krankheitsbilder gefunden, die einen chirurgischen Eingriff erforderlich machen.

Wechsel-OP-Video und Dr. TEP rät – nicht zu AMIS!

Drei Wochen nach der Wechsel-OP: Peter Herrchen im Interview mit Heidi Rauch

Drei Wochen nach der Wechsel-OP: Peter Herrchen im Interview mit Heidi Rauch

Dritte Hüfte für Buchautor Peter Herrchen – 21 Jahre nach der ersten und 10 Jahre nach der zweiten Hüft-OP:

Er hat sich am 25. April 2018 einer Wechsel-OP seiner „Hamburger Hüfte“ unterziehen müssen und hat nun links und rechts „Garmischer Hüften“. Über seine Erfahrungen schreibt Peter in seinem Blog und in der geschlossenen Facebook-TEPFIT-Gruppe.
Wer nicht so viel lesen mag, der kann sich das neue nachfolgende Video anschauen:

Die beiden Autoren der Mutmach-Ratgeber „Mut zur neuen Hüfte!!“ und „Mut zum neuen Knie!“ sprechen am Tegernsee über Polyethylen-Abrieb, Zement-Entfernung und Sportverrücktheit.

Inzwischen ist Dr. Raimund Völker auch mit einem "Mut zur neuen Hüfte!"-Polo ausgestattet.

Inzwischen ist Dr. Raimund Völker auch mit einem „Mut zur neuen Hüfte!“-Polo ausgestattet. Zu bestellen in unserem Online-Shop!

Beim 2. TEPFIT-Golfturnier im GC Karwendel war der Münchner Hüft-Spezialist Dr. Raimund Völker dabei. Er ist ein Kritiker des in den Medien sehr gepushten AMIS-Zugangs und sagt hier auf unserer Website, warum. In der Rubrik „Dr. TEP rät ergänzt er die Ausführungen von Dr. Christian Fulghum, Chefarzt der endogap-Klinik in Garmisch-Partenkirchen.

Übrigens hatten wir viel Spaß bei dem Turnier, das nebenbei dem grenzübergreifenden Erfahrungsaustausch über künstliche Hüften und Knie diente. Denn mit dabei war auch die Tiroler Bloggerin Barbara Egger mit ihrem Mann, dem Fotografen Erich Spiess: Sie ist zwar „nur“ von Rhizarthrose betroffen, aber ihr Mann spielt mit einer Knie-TEP wieder schmerzfrei Golf – und fährt als Tiroler natürlicher auch wieder Ski damit.

2. TEPFIT-Golfturnier am 5. Mai im GC Karwendel bei Garmisch-Partenkirchen

Mit künstlicher Hüfte oder künstlichem Knie wieder Golf spielen? Aber sicher doch! Drei Monate nach der OP steht dem Vergnügen nichts mehr im Weg, sagt Dr. Björn Michel, Oberarzt an der endogap-Klinik für Gelenkersatz in Garmisch-Partenkirchen.

Frühlingsgolf: Heidi Rauch am Abschlag

Frühlingsgolf: Heidi Rauch am Abschlag

Wie das geht, beweisen Tausende von Golfern mit TEPs, Totalendoprothesen, darunter auch Heidi Rauch, Autorin der Mutmach-Ratgeber „Mut zur neuen Hüfte!!“ und „Mut zum neuen Knie!“. Sie selber spielt seit 2012 mit zwei Titanhüften wieder schmerzfrei Golf.

Deshalb veranstalten die Edition Rauchzeichen von Heidi Rauch und die endogap-Klinik gemeinsam das 2. TEPFIT-9-Loch-Turnier im Golfclub Karwendel, Wallgau, und zwar zum Abschluss des endofit-Golfkurses am Samstag, 5. Mai 2018. Alle fitten TEP-Träger, Hüfte und/oder Knie, nicht nur die Kursteilnehmer, sind aufgerufen, dabei zu sein, wenn es ab 14 Uhr losgeht über den offenen, weitgehend flachen Platz mit den herrlichen Ausblicken zu Karwendel, Wetterstein und Zugspitze.

Für Noch nicht-Golfer mit Gelenkproblemen oder auch schon künstlichen Gelenken ist die Möglichkeit geboten, von 10 bis 12 Uhr den sogenannten „Healthy Swing“ mit Pro Jody Morris kennenzulernen und bei Interesse mit ihm eine individuelle Stunde auszumachen – jody.morris@t-online.de.

Die Startgebühr für das 9-Loch-Turnier inklusive Tee-Geschenk, Abendessen und Preisen beträgt 48 Euro bzw. 20 Euro für Mitglieder. Golfer ohne künstliche Gelenke können gern außer Konkurrenz teilnehmen.

Hauptpreis: ein individuell handgefertigter Golf- und Freizeitschuh aus Bella Italia

Hauptpreis: ein individuell handgefertigter Golf- und Freizeitschuh aus Bella Italia

Preise: Dem Hauptgewinner winkt ein handgefertigtes Paar Golfschuhe im Wunschdesign aus Bella Italia mit stabilisierender Sohle: Schuhmacher Enrico Belleggia aus Fermo in den Marken, selbst Handicap 9-Golfer mit Fußproblemen, macht es möglich! Außerdem zu gewinnen: Die Anfang 2018 erschienene Neuauflage von „Mut zur neuen Hüfte!!“ oder das Mutmach-Buch „Mut zum neuen Knie!“, beide geschrieben von Heidi Rauch und Peter Herrchen, der leider nicht Golf spielt!

Anmeldungen entweder über Veranstalterin Heidi Rauch pr@heidi-rauch.de oder direkt im Golfclub.

Turnier-Adresse: Golfclub Karwendel, Risser Str. 14, 82499 Wallgau, info@golfclub-karwendel.de; Turnierleiter: Peter Köhne

Unterkunft: Boutique-Hotel WERDENFELSEREI, Alleestr. 28, 82467 Garmisch-Partenkirchen, 30 Minuten vom Golfclub entfernt. Das Hotel feiert just am 4. Mai seine Eröffnung.

Facebook – Nützliches Hüft-Netzwerk oder Zeitfresser?

Facebook – Nützliches Hüft-Netzwerk oder Zeitfresser?
von Heidi Rauch, 23.10.2015

Wer unser Buch „Mut zur neuen Hüfte!“ gelesen hat, der weiß, dass Peter Herrchen und ich einiges gemeinsam haben: Wir sind derselbe Jahrgang, 1957, und sind beide mit zwei künstlichen Hüften sportlich wieder sehr aktiv. Der aufmerksame Leser merkt aber auch, dass wir grundverschieden sind: Ich bin alternativen Heilmethoden gegenüber sehr aufgeschlossen, er folgt doch mehrheitlich lieber der Schulmedizin; ich bin eher die Genuss-Sportlerin, er ist der Sportversessene, der seinen Körper schon auch gern schindet – äh, herausfordert.

Auch in puncto soziale Medien sind wir grundverschieden: Während ich den guten alten e-mails treu bleibe und schon beim Beantworten (müssen) von SMS-Nachrichten aufstöhne, (hass)liebt Peter vor allem Facebook sehr. Ich dagegen bin eine Facebook-Verweigerin. Aber ich muss zugeben: Peters Hüft-Facebook-Gruppe , die er zusammen mit Ulrike Steyer gegründet hat und betreibt und seit dieser Woche noch von Therese Schreiber, einer ehemaligen Hochleistungssportlerin, unterstützt wird, hat offensichtlich vielen Betroffenen sehr geholfen. Auch finden viele Facebook-Freunde nachweislich dadurch unser Buch eher. Das ist natürlich sehr erfreulich! Es lebe das virale Marketing!

Peter Herrchen und Heidi Rauch

Erinnerungen an ein Sommertreffen von Peter und Heidi

Andererseits hat sich Peter jüngst in seinem Blog das entschleunigte Leben einer Schnecke gewünscht und leise darüber gestöhnt, dass die Administration und Moderation der Seite doch sehr zeitaufwändig sei (die Mitgliederzahl hat sich diese Woche schon wieder um 20 erhöht). Ja, das ist es wohl. Aber ich möchte mich an dieser Stelle doch sehr dafür bedanken, dass er diese Zeit investiert – und das bei einem Fulltime-Job. Als freischaffende Autorin bin ich sicher näher an der Entschleunigung als er. Aber im Beantworten von e-mails unserer Leser oder Betroffener sind wir beide sicher gleich schnell!

Auf so ein MTB-Fully wie auf dem Foto würde sich Heidi Rauch nie schwingen, dafür schwingt sie lieber den Golfschläger.

Weihnachtsgrüße an alle TEP-Träger und die, die es noch werden wollen/müssen

Weihnachts-Bundle

Weihnachts-Bundle

Kennen Sie Bundle-Preise? Nein, das hat nichts mit dem Bayerischen Anbandeln (= Flirten) zu tun, sondern mit dem Zusammenschnüren (to bundle) von zwei Dingen. In unserem Fall könnten wir zwei Bücher zusammenschnüren und zu einem attraktiveren Preis verkaufen. Aber ganz ehrlich: So viele Menschen, die sowohl eine Hüft- als auch eine Knie-Endoprothese brauchen oder haben, kennen wir nicht. In unseren Büchern kommt immerhin einer davon zu Wort. Sollten Sie aber doch Bedarf an beiden Büchern haben, machen wir Ihnen hier anlässlich des bevorstehenden Weihnachtsfests 2014 einen Hüft-Knie-Buch-Bundle-Preis von 40 Euro geradeheraus. Eine Mail an uns mit dem Stichwort:Bundle-Weihnachtsgeschenk genügt. Dieses Angebot endet mit dem 24. Dezember. Da sollten Sie ja auch schon alle Geschenke unter dem Christbaum haben.

Apropos Christbaum: Das Schmücken ist ein hervorragendes ADL-Training. Sie wissen nicht, was das ist? Ein Freund, der gerade in der Hüft-Reha in der Medical Park-Klinik St. Hubertus am Tegernsee war, hat das absolviert. Dahinter verbirgt sich: „Activities of daily living“, übersetzt „Aktivitäten des täglichen Lebens“. Man könnte auch ganz ohne Anglizismus „Alltagstraining“ sagen. Nun gut.

Zum Abschluss noch eine erfreuliche Nachricht: Das Endoprothesen-Register in Deutschland, dieses Jahr endlich eingeführt, wird hervorragend angenommen. Schon jetzt seien mehr als 50.000 Operationen dokumentiert, gab der Geschäftsführer des Registers (EPRD), Prof. Dr. Joachim Hassenpflug, erst kürzlich bekannt. Hassenpflug: „Inzwischen haben sich schon mehr als 400 Kliniken zur Teilnahme am Register angemeldet. Das ist immerhin ein Drittel aller infrage kommenden Krankenhäuser. Damit sind unsere Erwartungen für das erste Jahr des Echtbetriebs deutlich übertroffen.

Wir freuen uns mit ihm und allen Operierten, denn schließlich dient die Datensammlung zu OPs und Nachsorge dazu, in Zukunft mehr zu wissen über gewisse Produkte, die offensichtlich eher verschleißen. Auf der EPRD-Homepage heißt es: „Im Mittelpunkt steht dabei insbesondere, mehr über die Standzeit künstlicher Gelenke zu erfahren, also die Zeit, in der Implantate bis zu einer Wechseloperation im Körper funktionstüchtig sind.“ Bis man also in Zukunft beim EPRD nachfragen kann, empfehlen wir natürlich die Lektüre unserer Bücher, denn insgesamt kommen hier 33 Betroffene zu Wort, 8 Ärzte geben ihr Fachwissen kund, rund 50 Physio-Übungen werden gezeigt uvm.

Ach, und wenn Sie ein größeres Weihnachtsgeschenk brauchen, sei an dieser Stelle eine begeisterte Patientin zitiert, die das im Hüft-Buch empfohlene und von Heidi Rauch fast täglich genutzte Bellicon-Trampolin betrifft: „Es macht Spaß, es gibt endlich wieder ein schwungvolles Körpergefühl, die Hüfte schmerzt bei richtiger Dosierung nicht, und die Folgen der Schmerzen und des Ausweichens (die gesamte Rückenmuskulatur und bei mir speziell Schulter-/Nackenverspannungen) bis hin zu häufigen Kopfschmerzen werden völlig entspannt. Ein ganz anderes Wohlfühlgefühl im Körper. Vielen Dank auch für diesen Hinweis!

In diesem Sinne wünschen wir schwungvolle, bewegungsfreudige und gesunde Weihnachtstage! Ihre Heidi Rauch & Peter Herrchen

SkiReha Tegernsee-Schliersee: 15.-21. März, u. a. mit Buchautorin Heidi Rauch

Mit Hüft- oder Knie-TEP wieder auf den Pisten unterwegs

15.-21. März 2014 erstmals „SkiReha“ am Tegernsee-Schliersee

Hubert und Sieglinde tun es, Michael und Erika ebenfalls – das sind nur vier Betroffene aus den beiden Mutmach-Ratgebern „Mut zur neuen Hüfte!“ und „Mut zum neuen Knie!“, die mit ihren künstlichen Gelenken wieder Ski fahren. Damit auch andere TEP-Träger sich wieder auf die Pisten trauen, bietet die Alpenregion Tegernsee-Schliersee vom 15. bis 21. März 2014 erstmals eine professionell betreute Ski-Woche an.

Hubert Hornsteiner, Titelfotograf von "Mut zur neuen Hüfte!" und "Mut zum neuen Knie!" fährt mit Hüft-TEP längst wieder im Tiefschnee.

Hubert Hornsteiner, Titelfotograf von „Mut zur neuen Hüfte!“ und „Mut zum neuen Knie!“ fährt mit Hüft-TEP längst wieder im Tiefschnee.

Ein Expertenteam aus Ärzten, Physiotherapeuten und speziell geschulten Skilehrern betreut die kleine Gruppe, die nach einer Hüft- oder Knie-OP beim Wiedereinstieg in den Schnee auf Nummer Sicher gehen will. Mit dabei ist auch Buchautorin Heidi Rauch, die mit ihren beiden künstlichen Hüftgelenken längst wieder Ski fährt. Nach zwei Alpin-Tagen im Skigebiet Spitzingsee geht es auch auf die Loipe nach Kreuth ins Tegernseer Tal.

Check-up, Fitnesstraining und Schonskilauf

Ideengeber ist der leitende Verbandsarzt Ski Alpin des DSV (Deutscher Skiverband), Dr. med. Hubert Hörterer, der die Patienten einem ersten Check-up unterzieht. Zum Programm gehört eine theoretische Schulung zum Thema Schonskilauf ebenso wie Fitnesstraining in der Vitalwelt Schliersee. Zur Entspannung geht es in die Saunawelt der Vitaltherme oder zur Naturkäserei Tegernseer Land e.G.

Michael Pause, TV-Journalist, fährt mit seiner Knie-TEP sowohl Alpinski als auch Langlauf.

Michael Pause, TV-Journalist, fährt mit seiner Knie-TEP sowohl Alpinski als auch Langlauf.

 

Das 7-Tages-Paket „Zurück zum Sport – SkiReha“ kostet ab 799 Euro pro Person zuzüglich Übernachtung und Verpflegung. Es kann ab sofort gebucht werden über den Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V., Tel. 08022/9273890 oder unter www.tegernsee-schliersee.de.