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Markus Wasmeier: 2. Hüft-TEP mit 49 Jahren

Als wir vor fast genau einem Jahr anfragten, ob Ex-Skistar Markus Wasmeier Zeit und Lust hätte, über seine positive Hüft-OP-Erfahrung in unserem Buch „Mut zur neuen Hüfte!“ zu berichten, bekamen wir von seiner Assistentin die Antwort, dass er terminlich wg. seines Museums zu sehr eingespannt sei. Schade, dachte ich mir, und sah mir sein Schlierseer Bauernhofmuseum an, ohne ihn zu sprechen.

Kurz darauf konnten wir als Prominenten den Olympiasieger im Speerwerfen, Klaus Wolfermann, für unser Buch gewinnen, der gern bereit war über seine zwei Hüft-OPs zu sprechen (S. 206 ff im Buch). Anfang dieser Woche zierte Markus Wasmeier gleich die Titelseite der Münchner tz, da sein Operateur Dr. Robert Hube von der Münchner OCM-Klinik, ausführlich zu Hüft-OPs befragt wurde, die ja in letzter Zeit in der Diskussion sind, weil angeblich in Deutschland zu viel operiert wird (200.000 Hüft-OPs im Jahr). Wenn ich dazu befragt werde, wie jüngst im BR-Interview, kann ich nur sagen: Meine Wahrnehmung ist eine ganze andere. So eine große Operation lässt niemand machen, der nicht vorher enormen Leidensdruck hatte. Kein Operateur wird jemanden zu diesem Schritt überreden können, wenn er nicht wirklich nötig ist. Durchweg alle Hüft-TEP-Träger in unserem Buch „Mut zur neuen Hüfte!“ haben hinterher übereinstimmend gesagt: „Warum habe ich nur so lange gewartet? Wenn ich gewusst hätte, wie gut es mir hinterher geht, hätte ich die Operation viel eher machen lassen.“

Markus Wasmeier hat seine erste künstliche Hüfte mit 46 Jahren, die zweite nun mit 49 Jahren bekommen. Die Ursache seiner Schmerzen, die ihn 17 Jahre lang (!) plagten, war ein Unfall auf der Skipiste. Zu Dr. Hube kam er übrigens wie unser Grafiker Hubert Hornsteiner, der auch seinen Erfahrungsbericht als extremer Skifahrer in „Mut zur neuen Hüfte!“ beisteuert, über Dr. Ernst-Otto Münch, den Verbandsarzt des Deutschen Skiverbands (DSV). Hubert hat sich von Dr. Hubes Kollegen Dr. Michael Dienst, ebenfalls in der OCM-Klinik, operieren lassen (nachzulesen S. 136 ff in unserem Buch). Und unser Triathlet Heinz Meixner (S. 170 ff) war bei Dr. Christian Carl, der ebenfalls in der Münchner OCM-Klinik operiert.

Hubert Kirchlekar-Karwendel Dezember 2011

Hubert Kirchlekar-Karwendel Dezember 2011, 6 Monate nach seiner Hüft-OP

Angesichts der Ski-Erfahrungen von Hubert, der in diesem Winter 60 Ski- oder Skitourentage, vor allem als Freerider im Gelände, absolviert hat und zudem als Bergwachtler seine künstliche Hüfte schmerzfrei relativ großen Belastungen aussetzt, mutet es merkwürdig vorsichtig an, wenn Dr. Hube, einem topfitten Ski-Ass wie Markus Wasmeier davon abrät, die Streif wieder herunterzufahren – wg. der Stauchungsgefahr. Andererseits freut er sich, wenn sein Patient wenige Tage nach der OP schon ohne Krücken „100 Meter sprintet“.

Wir, Peter Herrchen und ich, können dazu nur sagen (auch, weil wir von Lesern unseres Buchs immer wieder gefragt werden): Nach unserer Erfahrung bringt es gar nichts, zu früh wieder ohne Gehhilfen zu gehen. Was sollen diese übermütigen „Erfolgsmeldungen“? Wozu? Lieber etwas länger mit der Vollbelastung warten (in der Regel sechs Wochen), sich täglich bewegen, die Muskeln konsequent aufbauen, stetige Dehnübungen machen, dann kann man seine Hüft-TEP umso mehr und länger belasten. Denn schließlich wollen wir in unserem Alter noch mindestens 25-30 Jahre mit unseren Titanhüften leben. Und zwar ohne Wechsel-OPs.

Heidi Rauch, 1. Mai 2013

Geballtes PR-Wochenende und interessante Menschen

Geballtes PR-Wochenende und interessante Menschen

Nachdem nun Heidi am Freitag einen sehr erfüllten PR-Tag hatte (siehe hier), habe ich ebenfalls gestern ein knapp 4-seitiges Interview für das Magazin MedicalSportsNetwork freigegeben. Erscheinungstermin ist Ende Januar. Selbstverständlich wird dieser dann auch hier zu lesen sein.

Apropos interessante ‚Hüftmenschen‘: Bei einer privaten Feier Anfang Dezember in Rottach-Egern stand ich ca. 2 Stunden neben einem sehr netten und zumindest im Tegernseer Tal bekannten Ehepaar an einem Bistrotisch, als sich dann herausstellte, dass der nette Herr erst vor 2 Wochen eine neue Hüfte erhalten hatte. Da er ohne ‚Gehhilfen‘ unterwegs war, habe ich spontan auf einen der Operateure aus unserem Buch, Prof. Dr. Werner Plötz, getippt. Und ich lag richtig. Ein paar Wochen später beim Einkauf in unserem Feinkostladen, ebenfalls am schönen Tegernsee, erzählt mir der Inhaber, dass er in 3 Tagen eine neue Hüfte bekommt. Und bei wem? Prof. Dr.  Werner Plötz! Das übrigens beide ihre Reha-Maßnahme im Medical Park St. Hubertus absolvieren, hat mich dann nur noch mäßig gewundert. So klein ist also auch die ‚Hüftwelt‘.

Frohe Weihnachten und einen bewegten Start ins Jahr 2013

Frohe Weihnachten und einen bewegten Start ins Jahr 2013

Das ‚Mut zur neuen Hüfte!‘-Team wünscht allen Lesern, Interessenten und Mitwirkenden ein friedliches Weihnachtsfest und ein frohes neues Jahr. Wir bedanken uns auf diesem Wege auch bei allen, die uns unterstützt, unser Buch gekauft, uns geschrieben und uns bei unseren Veranstaltungen persönlich besucht haben. Wir freuen uns gemeinsam mit Ihnen trotz oder gerade wegen einer neuen Hüfte auf ein bewegtes und bewegendes Jahr 2013.

Ihre Heidi Rauch und Peter Herrchen

eBook Verkaufsstart Mut zur neuen Hüfte!

eBook Verkaufsstart ‚Mut zur neuen Hüfte!‘

Rechtzeitig vor Weihnachten kann man unser Buch ‚Mut zur neuen Hüfte!‘ nun offiziell auch als eBook erwerben. Seit heute ist es im iBook-Store von Apple verfügbar. Alle anderen Shops wie Amazon (Kindle), Hugendubel, etc. folgen in ein paar Tagen.

„Mut zur neuen Hüfte!“ meets Carving Golf im Golfclub München Eichenried

Operateur trifft Doppel-Hüft-TEP – Foto: Thomas Wenning

Da sage noch jemand, dass man Golf nur bei „grünem“ Wetter spielen kann: Am verschneiten 8. Dezember haben wir unser Buch im Golfclub München Eichenried vorgestellt und sind nach dem „gemütlichen Teil“ bei ca. 0 Grad auf die Driving Range gegangen, um unter Anleitung des extra aus Tirol angereisten Golf-Pros Thomas Thöni den hüftschonenden Carving Golfschwung zu üben. Sportliche „Titanen“, die auch in „Mut zur neuen Hüfte!“ mit ihren Erfahrungen zu Wort kommen, waren ebenso dabei wie Interessierte, die demnächst eine künstliche Hüfte bekommen. Triathlet Heinz Meixner (S. 170 ff im Buch), selbst Nicht-Golfer, traf z. B. seinen Operateur Dr. Christian Carl, Hcp-12-Spieler.

 

Die Autoren haben sichtlich Spaß – Foto: Thomas Wenning

Beide waren von den raschen Erfolgen mit dem vereinfachten Carving Golfschwung sehr begeistert, ebenso übrigens wie Nicht-Golfer Peter Herrchen. Danke an dieser Stelle an den Sportfotografen Thomas Wenning.

eBook in Kürze verfügbar – nur beste Rezensionen bei Amazon

eBook in Kürze verfügbar – nur beste Rezensionen bei Amazon

Auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön an unsere Leser für die ausnahmslos sehr guten Bewertungen unseres Buches bei Amazon. Natürlich freuen wir Autoren uns über Lob! Wir rufen an dieser Stelle aber auch ausdrücklich unsere Leser dazu auf, ggf. kritische Anmerkungen zu unserem Buch zu machen. Denn nur wer sich der Kritik stellt, kann auch besser werden. Also zögern Sie nicht, uns zu schreiben. Denn in unser eBook, welches wir gerade Korrektur lesen und das in Kürze bei Amazon verfügbar sein wird, können wir Änderungen unkompliziert und relativ schnell ergänzen und einarbeiten.

Online-Shop eröffnet

Online-Shop eröffnet

Ab sofort kann die Printausgabe des Buches ‚Mut zur neuen Hüfte!‘ in unserem neuen Online-Shop ganz bequem bestellt werden. Durch Angabe der gewünschten Versand- und Zahlart können Sie selbst die Lieferzeit beeinflussen.

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