Archiv für Knie

Herzliche Autorenwünsche für ein bewegungsfreudiges Jahr 2016

Unser Jahresendessen am Tegernsee ist zur liebgewordenen Tradition geworden seit wir 2012 unser Buch „Mut zur neuen Hüfte!“ herausgebracht haben: Zum vierten Mal haben Peter Herrchen und ich uns also mit unseren lieben Ehepartnern in den letzten Tagen des „alten“ Jahres zum Mittagessen getroffen und das Jahr 2015 ein bisschen Revue passieren lassen. Wie man das halt so macht zum Jahreswechsel. Wie bestellt – und zu unserer großen Freude – kamen just zwischen Forelle und Schnitzel zwei Bestellungen unseres Großhändlers KNV herein: 90 Hüft-Bücher insgesamt! Wow! Offensichtlich haben viele Menschen ihren Lieben mit Hüftproblemen unser Buch unter den Weihnachtsbaum gelegt.

Herzliche Neujahrswünsche von Heidi Rauch und Peter Herrchen!

Herzliche Neujahrswünsche von Heidi Rauch und Peter Herrchen!

Vielen Dank an dieser Stelle unseren treuen Lesern und allen, die unsere Bücher, auch „Mut zum neuen Knie!“, weiterempfehlen. Wir freuen uns immer noch, wenn wir hören, dass unsere Erfahrungsberichte und Tipps anderen Menschen weitergeholfen haben. 2016 werden wir übrigens verstärkt Material für eine zweite, aktualisierte Auflage unseres Hüft-Buchs sammeln. Aber eigentlich stellen wir immer wieder fest, dass sich bei allem Medizin-Fortschritt das meiste nicht geändert hat.

Immer noch kommt es auf die Wahl des individuell „richtigen“ Operateurs und eine gesunde Fitness rund um die OP an. Dazu gehört vor allem die tägliche, ja wirklich tägliche Bewegung! Nehmen Sie sich also für 2016 am besten vor, dass Sie mindestens 10 Minuten Gymnastik mit Kräftigungs- und Dehnübungen in Ihren Morgenablauf einplanen. Das sollte in Fleisch und Blut übergehen wie das morgendliche Zähneputzen. Ausreden gelten nicht! Inzwischen ist nämlich erwiesen, dass sogenannte neuronale Verknüpfungen im Gehirn erst nach etwa einem halben Jahr eines täglichen Rituals eintreten. Erst dann lernt der Körper – und will die tägliche Morgen-Gymnastik nie, nie wieder vermissen!

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein gutes, friedvolles, gesundes und vor allem bewegungsfreudiges Jahr 2016!

Facebook – Nützliches Hüft-Netzwerk oder Zeitfresser?

Facebook – Nützliches Hüft-Netzwerk oder Zeitfresser?
von Heidi Rauch, 23.10.2015

Wer unser Buch „Mut zur neuen Hüfte!“ gelesen hat, der weiß, dass Peter Herrchen und ich einiges gemeinsam haben: Wir sind derselbe Jahrgang, 1957, und sind beide mit zwei künstlichen Hüften sportlich wieder sehr aktiv. Der aufmerksame Leser merkt aber auch, dass wir grundverschieden sind: Ich bin alternativen Heilmethoden gegenüber sehr aufgeschlossen, er folgt doch mehrheitlich lieber der Schulmedizin; ich bin eher die Genuss-Sportlerin, er ist der Sportversessene, der seinen Körper schon auch gern schindet – äh, herausfordert.

Auch in puncto soziale Medien sind wir grundverschieden: Während ich den guten alten e-mails treu bleibe und schon beim Beantworten (müssen) von SMS-Nachrichten aufstöhne, (hass)liebt Peter vor allem Facebook sehr. Ich dagegen bin eine Facebook-Verweigerin. Aber ich muss zugeben: Peters Hüft-Facebook-Gruppe , die er zusammen mit Ulrike Steyer gegründet hat und betreibt und seit dieser Woche noch von Therese Schreiber, einer ehemaligen Hochleistungssportlerin, unterstützt wird, hat offensichtlich vielen Betroffenen sehr geholfen. Auch finden viele Facebook-Freunde nachweislich dadurch unser Buch eher. Das ist natürlich sehr erfreulich! Es lebe das virale Marketing!

Peter Herrchen und Heidi Rauch

Erinnerungen an ein Sommertreffen von Peter und Heidi

Andererseits hat sich Peter jüngst in seinem Blog das entschleunigte Leben einer Schnecke gewünscht und leise darüber gestöhnt, dass die Administration und Moderation der Seite doch sehr zeitaufwändig sei (die Mitgliederzahl hat sich diese Woche schon wieder um 20 erhöht). Ja, das ist es wohl. Aber ich möchte mich an dieser Stelle doch sehr dafür bedanken, dass er diese Zeit investiert – und das bei einem Fulltime-Job. Als freischaffende Autorin bin ich sicher näher an der Entschleunigung als er. Aber im Beantworten von e-mails unserer Leser oder Betroffener sind wir beide sicher gleich schnell!

Auf so ein MTB-Fully wie auf dem Foto würde sich Heidi Rauch nie schwingen, dafür schwingt sie lieber den Golfschläger.

Hüft- und Knie-Begegnungen – in China, am Tegernsee und auf dem Golfplatz

Unsere Leserin, die garantiert am weitesten entfernt wohnt, ist Cory aus Hong Kong. Sie wohnt mit ihrem Mann aus beruflichen Gründen in China und hat sich in Hong Kong auch beide Hüften auf einmal operieren lassen (mit einer McMinn-Prothese). Ich habe in meinem Blog über unsere Begegnung auf dem Victoria Peak geschrieben – am 28. Mai noch mit Krücken.

Heidi und Peter treffen Cory, Mitte, am Tegernsee neben der Reha-Klinik St. Hubertus.

Heidi und Peter treffen Cory, Mitte, am Tegernsee neben der Reha-Klinik St. Hubertus.

Nun haben Peter Herrchen und ich sie im sommerlichen Oberbayern getroffen – inzwischen längst ohne Gehhilfen und bestens umsorgt in der Reha der Medical Park St. Hubertus-Klinik in Bad Wiessee.
Sie wollte nach der Lektüre unseres Buchs „Mut zur neuen Hüfte!“ unbedingt dorthin – und ist hochzufrieden. Es gab ja einige kritische Bewertungen im Internet zur Reha dort, und diese scheint man sich zu Herzen genommen zu haben. Chefarzt Dr. Thomas Wessinghage kümmert sich täglich um seine (Privat-)Patientin, alle Mitarbeiter grüßen freundlich, es gibt sogar eine per Video gestützte Ganganalyse, Osteopathie etc.
Einen Tag vorher habe ich mit einem Knie-Patienten ein Matchplay ausgetragen, der dreieinhalb Monate nach seiner Knie-TEP-OP wieder Golf gespielt hat. Respekt! Wie in unserem Buch „Mut zum neuen Knie!“ beschrieben, spielt er mit leicht nach außen gestelltem Fuß, um eine größere Rotation und damit eine unnötige Belastung zu vermeiden. Und er machte mir den knappen Sieg nicht leicht!

Nur das Spielen aus dem Bunker war für meinen Matchplay-Gegner mit Knie-TEP kein Vergnügen.

Nur das Spielen aus dem Bunker war für meinen Matchplay-Gegner mit Knie-TEP kein Vergnügen.

Übrigens lohnt sich der Weg in die Apotheke in diesem Monat besonders: Die Apotheken Umschau vom 15. Juli widmet sich ausführlich dem Thema Golf mit Hüft-TEP – mit unserem zuverlässigen Dr. Christian Fulghum, Chefarzt der endogap-Klinik in Garmisch-Partenkirchen (S. 22-26).
Außerdem wird Professor Volker Ewerbeck von der Uniklinik Heidelberg zitiert mit einem Satz, der vielen Menschen vielleicht weiterhilft, die nicht wissen, woher ihre vielfältigen Beschwerden kommen: „Kann das Gelenk die Drehbewegungen nicht mehr machen, müssen die Wirbelsäule, die Kreuzdarmbeinfuge oder das Knie sie ausgleichen.“ Deshalb treten bei einer Hüftarthrose nicht nur typische Schmerzen in der Leiste auf. Vielen Patienten tun dann beispielsweise der Rücken und die Knie weh, die mit der Zeit ebenfalls geschädigt werden. Schade nur, dass die Apotheken Umschau unser Buch nicht empfiehlt. Aber unsere Leser finden uns ja glücklicherweise auch so – über Internet-Recherchen und Empfehlungen. Danke dafür!

Facebook Experiment TEPFIT, junge Patienten und Haltbarkeit von Implantaten

Vor zwei Monaten wurde die geschlossene Facebook-Gruppe TEPFIT – Fit mit künstlichen Gelenken (Hüfte und Knie) ins Leben gerufen. Anders als in Blogs oder auf WEB-Seiten wie diese, wollten wir noch enger in den Dialog mit Betroffenen treten. Mit dem Wissen, dass es viele Vorbehalte gegen Facebook gibt und die Zielgruppe vermutlich eher jüngeren Alters ist, wurde dieses dennoch Experiment gestartet. Die Administratoren dieser Gruppe (Ulrike Steyer und Peter Herrchen) haben sich zudem zum Ziel gesetzt, diese Gruppe aktiv zu begleiten, zu moderieren und unseriöse oder unsinnige Beiträge ggf. zu löschen. Diese Praxis wird in der TEPFIT-Gruppenbeschreibung auch offen kommuniziert. Wirklich überrascht hat uns der große Zulauf in der kurzen Zeit. Die Gruppe hat jetzt fast 200 Mitglieder, darunter neben den Betroffenen auch Fachärzte und Physiotherapeuten, sowie Ernährungsexperten, Sportfachleute und Medizinjournalisten. Diese sorgen zusätzlich für die überwiegend gute Qualität der Beiträge. Sehr erstaunt hat uns die große Anzahl der sehr jungen Patienten, die ein künstliches Hüftgelenk erhalten haben oder kurz davor stehen. Es sind etwa 10 Personen unter 30 Jahren, davon sogar zwei unter 20! Hoffentlich ist dies kein Trend, sondern der oben erwähnten jüngeren Zielgruppe geschuldet.

Ebenfalls in dieser Gruppe ist eine ausführliche Diskussion um einen TV-Beitrag des NDR in der Sendung Visite. Darin wird behauptet, dass die Test- und Prüfkriterien für Implantate nicht mehr den heutigen Anforderungen genügen würden und in Anbetracht der heute aktiveren Patienten eigentlich nur wenige Jahre halten dürften.
Dazu haben wir wie schon so oft den Chefarzt der endogap – Klinik für Gelenkersatz Dr. Christian Fulghum befragt und folgende Antwort erhalten:
„Lieber Herr Herrchen,
bezüglich Ihrer Frage Prüfnormen/Belastungstests künstlicher Gelenke:
Es ist völlig korrekt, dass die derzeitigen offiziellen Prüfnormen unzureichend sind und den tatsächlichen Belastungsgrößen nicht entsprechen. Daher führen alle renommierten Hersteller wesentlich umfangreichere Tests und Belastungen durch, die weit über die bisherigen Prüfungen hinausgehen. Das tun sie allein schon aus Selbstschutz um sich vor eventuellen späteren Regressforderungen möglichst zu schützen, die heute zum Teil riesige Ausmaße annehmen können, besonders wenn die USA involviert sind. Trotzdem kommt es immer wieder einmal zu Problemen und Versagern. Allerdings sind diese viel seltener als früher geworden und stellen die absolute Ausnahme dar.
Heute wird von den renommierten Herstellern sehr aktiv an der Weiterentwicklung der Testnormen gearbeitet, sowohl was die Forschung auf diesem Gebiet angeht, als auch die Testmaschinen, die ja nicht den Laborzustand sondern möglichst die Bedingungen im Körper unter natürlichen Belastungen und in den verschiedensten Situationen simulieren sollen. Und das über viele, viele Jahre. Da ist man wirklich schon sehr weit und bei den „guten“ Firmen intensiv bemüht. Ich habe gerade wieder ein Testlabor bei der Firma Aesculap in Tuttlingen besucht, sowie Testeinrichtungen der Firmen DePuy und Zimmer in Leeds und Winterthur: Da wird intensiv und ernsthaft geforscht und entwickelt um die Implantate so haltbar wie möglich zu machen.
Ein zukünftiger Implantatträger sollte seinen Operateur fragen, wie lange es die geplante Prothese schon gibt, wie die Langzeiterfahrungen sind und, wenn es eine relative Neuentwicklung ist, ob sie sich auf bereits bewährte Prinzipien stützt und nur geringfügige Veränderungen zum bewährten Vormodell aufweist. Außerdem sollten die Firmen erfragt werden, die die Implantate herstellen. Diese sollten ja möglichst viele Jahre halten und wenn nach 20 Jahren ein eventueller Austausch ansteht, sollte es die Herstellerfirma auch noch geben …. das ist zwar nicht immer garantiert, aber die „Großen“ gibt’s dann hoffentlich wohl noch eher. So verfahren zumindest wir in der endogap bei der Implantatauswahl.
Bei aller gerechtfertigten Vorsicht nicht vergessen: Die Ergebnisse der Hüft- und Knieendoprothetik sind wirklich hervorragend und die weitaus meisten Patienten haben mit ihren Implantaten viele Jahre überhaupt keine Probleme.
Ich hoffe das hilft weiter.
Beste Grüße und schönes Wochenende aus Garmisch-Partenkirchen,
Christian Fulghum“

Hierzu passt übrigens auch die ebenfalls von der endogap mitinitiierte Kooperation endogroup. „Fünf auf dem Gebiet der Endoprothetik führenden Kliniken bilden endogroup. Durch die Kooperation soll ein Zugewinn in der Qualität und Sicherheit der Patientenversorgung, der Mitarbeiterzufriedenheit und der Organisation unserer Abteilungen erreicht werden.“, ist auf der Webseite zu lesen. Ein Besuch der Seite lohnt sich in jedem Fall, besonders die Rubrik Knowledge-Center. Dort werden Fachbegriffe von A-Z erklärt und Antworten zu den häufigsten Fragen liefert.

Neuer „Dr. TEP rät“-Beitrag zu den verschiedenen Hüft-OP-Zugängen

In unseren beiden Büchern haben einige wenige Patienten tatsächlich sowohl ein künstliches Hüft- als auch ein künstliches Kniegelenk – und leben sportlich aktiv damit. Einem unserer Knie-Patienten steht nun tatsächlich auch eine Hüft-OP bevor – und er informiert sich dazu nicht nur in unseren Büchern, sondern auch im Internet. Er stieß bei der Suche nach dem richtigen OP-Zugang auf die AMIS-Methode und fragte bei uns nach – und wir fragten beim Facharzt unseres Vertrauens nach, Dr. Christian Fulghum, Chefarzt der endogap-Klinik in Garmisch-Partenkirchen. Lesen Sie seine Antwort in unserer Rubrik „Dr. TEP rät“.

Inzwischen hat uns auch eine Patientin, die sehr zufrieden mit dieser OP-Methode ist, angeboten, dass wir Interessenten gern an sie verweisen können. Wer also dieses Angebot nutzen möchte, schreibe uns einfach eine e-mail; wir geben die Mail-Adresse der Patientin gern weiter. Sechs Monate nach der OP spielt sie übrigens wieder Tennis, macht Fitness, Yoga und gönnt sich alle 14 Tage Alexandertechnik.

 

Fragen? Antwort hat Dr. TEP

Eigentlich denken wir als Autorenteam immer, dass wir in unseren beiden Büchern alle Fragen rund um Hüft- und Knie-TEP-OP ausreichend beantwortet haben. Aber dann belehren uns unsere Leser doch eines Besseren. Als wir das erkannten, haben wir unseren Menüpunkt „Dr. TEP rät“ ins Leben gerufen. Hier reagieren wir stets aktuell auf drängende Fragen bzw. holen uns Antworten von unseren Fachärzten. Seit unserem letzten Fall ist schon einige Zeit vergangen, aber nun hat uns ein Leser dringend auf das Problem der möglichen Infektionen hingewiesen. In Zeiten, in denen Krankenhaus-Keime für Schlagzeilen sorgen, keine unbegründete Sorge. Jenseits dieser Keime am Ort der Operation gibt es für TEP-Träger aber noch post-operative Risiken. Dazu haben wir Dr. Christian Fulghum, Chefarzt der endogap-Klinik in Garmisch-Partenkirchen befragt – und e-mail-wendend eine Antwort erhalten, die Sie hier lesen können.

Vorbildlicher Hüft-Aufklärungsfilm und Mut machender Knie Performer

Sobald wir über unseren Online-Shop plötzlich sehr viele Buchbestellungen bekommen, ist unsere Neugier geweckt – und wir fragen ab und an per e-mail nach, auf welchem Weg ein Buchkäufer unsere Seite und unsere Bücher gefunden hat. Und manchmal machen wir dank unserer Leser ganz besondere Entdeckungen. Im Januar gab es je eine für die Hüfte und eine für die Knie, die wir Ihnen hier unbedingt mitteilen wollen.

Hüfte: Werner D., ein Läufer auf Olympia-Niveau, dessen Leistungen meinen Mitautor Peter Herrchen vor Neid erblassen lassen, braucht demnächst eine Hüft-TEP und hat einen Operateur gefunden, der wirklich vorbildliche Hüft-Aufklärung leistet: Prof. Dr. Christian Hendrich im Orthopädischen Krankenhaus Schloss Werneck in Nordbayern. „Die verständnisvolle Aufklärung auf der Website und das Gesamtkonzept gefallen mir sehr gut“, schreibt unser ausführlich recherchierender Buchkäufer. Tatsächlich findet man bei YouTube einen Aufklärungsfilm, der auf ästhetische und anschauliche Weise über die Hüft-OP informiert und anhand von Modellen auch die Bewegungsabläufe von Golfern und Läufern zeigt. Beeindruckend auch der Blick in den OP-Saal, in dem die Operateure mit Astronauten-Helmen agieren, die die Atemluft der Chirurgen filtern.

Spezielle Infektionsschutzhelme ("Astronauten-Helme") sorgen bei der OP für Keimfreiheit.

Spezielle Infektionsschutzhelme („Astronauten-Helme“) sorgen bei der OP für Keimfreiheit.

Begeistert haben wir Prof. Hendrich kontaktiert und er hat uns nicht nur sehr gern die Verlinkung zu seinem Film gestattet, sondern mir auch gleich sein Buch geschickt: „Achtung OP. Was Sie Ihren Orthopäden fragen sollten…“ Hier geht es neben den Hüft- und Knie-TEP-OPs u. a. auch um chirurgische Eingriffe an der Wirbelsäule und der Schulter sowie um sein besonderes Anliegen, nämlich die Injektionen von Stammzellen und plättchenreichem Plasma, etwa zur Linderung von Beschwerden im ISG (Iliosakralgelenk) nach einer Hüft-OP.

Knie: Aufgrund meines Artikels im DAV-Panorama-Magazin über Sport mit Hüft- und Knie-TEP kam der im Landkreis München wohnende Bernhard Schwarz auf mich zu. Er ist der Knie Performer, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, vor allem Unternehmerinnen und Unternehmern mit Knie-Verletzungen zu helfen – und damit eine Knie-TEP zu vermeiden. Als einziger zertifizierter Personal Fitness Trainer ist er Mitglied der Deutschen Kniegesellschaft e. V., in der er sich stets mit Fachärzten austauscht, u. a. auch mit Dr. Robert Hube, der in unserem Mutmach-Ratgeber „Mut zum neuen Knie“ mit einem Interview zu Wort kommt.

Bernhard Schwarz trainiert gern auch outdoor mit TRX-Bändern bzw. lässt seine Kunden trainieren.

Bernhard Schwarz trainiert gern auch outdoor mit TRX-Bändern bzw. lässt seine Kunden trainieren.

Neben Übungen zum Muskelaufbau, die man auch zu Hause auf der Gymnastikmatte machen kann, setzt Bernhard Schwarz u. a. Medi-Tapes am betroffenen Knie ein, die stabilisierend und entzündungshemmend wirken sowie den Blutfluss anregen. Er trainiert u. a. mit der Blackroll, dem TRX Suspension Trainer und verschiedenen Balance-Tools (Ballkissen, BOSU, dem halben Ball, Pad). Dazu gibt es Empfehlungen für natürliche Nahrungsergänzungsmittel.

Die begeisterten Patienten-Dankesschreiben, die er auf seiner Homepage veröffentlicht, sprechen für sich. So schreibt der Münchner K. F. etwa: „Nach einem Skiunfall saß ich im Rollstuhl und musste das Laufen erst wieder mühsam lernen. Nach vielen Monaten lernte ich zufällig im Fitnessstudio Bernhard Schwarz kennen. Erst nach einer ausführlichen Anamnese hat er das “Projekt Zugspitze” für mich entworfen, um jemals wieder uneingeschränkt Sport treiben zu können. Sein ganzheitliches Konzept inkl. Ernährungsberatung und Medi-Taping hat mich überzeugt! Dank seiner unermüdlichen Motivation und Hilfestellung kann ich heute wieder zum Wandern gehen. Herzlichen Dank!“

Wir danken auch: Für die Kontaktaufnahmen und die vielen guten Tipps und Adressen, die wir an dieser Stelle gern an alle Betroffenen weitergeben.

Ein glückliches, gesundes und bewegtes Jahr 2015

Wir wünschen Ihnen, unseren treuen Buch- und Webseitenlesern ein glückliches, bewegtes, sportliches und vor allen Dingen gesundes Jahr 2015. Bleiben Sie uns auch 2015 gewogen. Seien Sie neugierig, stellen Sie uns Ihre Fragen, kritisieren Sie uns und bleiben Sie mit uns in Kontakt!
Herzlichst Ihr Autorenteam Heidi Rauch und Peter Herrchen vom Jahrestreffen am Tegernsee, Dezember 2014!

Weihnachtsgrüße an alle TEP-Träger und die, die es noch werden wollen/müssen

Weihnachts-Bundle

Weihnachts-Bundle

Kennen Sie Bundle-Preise? Nein, das hat nichts mit dem Bayerischen Anbandeln (= Flirten) zu tun, sondern mit dem Zusammenschnüren (to bundle) von zwei Dingen. In unserem Fall könnten wir zwei Bücher zusammenschnüren und zu einem attraktiveren Preis verkaufen. Aber ganz ehrlich: So viele Menschen, die sowohl eine Hüft- als auch eine Knie-Endoprothese brauchen oder haben, kennen wir nicht. In unseren Büchern kommt immerhin einer davon zu Wort. Sollten Sie aber doch Bedarf an beiden Büchern haben, machen wir Ihnen hier anlässlich des bevorstehenden Weihnachtsfests 2014 einen Hüft-Knie-Buch-Bundle-Preis von 40 Euro geradeheraus. Eine Mail an uns mit dem Stichwort:Bundle-Weihnachtsgeschenk genügt. Dieses Angebot endet mit dem 24. Dezember. Da sollten Sie ja auch schon alle Geschenke unter dem Christbaum haben.

Apropos Christbaum: Das Schmücken ist ein hervorragendes ADL-Training. Sie wissen nicht, was das ist? Ein Freund, der gerade in der Hüft-Reha in der Medical Park-Klinik St. Hubertus am Tegernsee war, hat das absolviert. Dahinter verbirgt sich: „Activities of daily living“, übersetzt „Aktivitäten des täglichen Lebens“. Man könnte auch ganz ohne Anglizismus „Alltagstraining“ sagen. Nun gut.

Zum Abschluss noch eine erfreuliche Nachricht: Das Endoprothesen-Register in Deutschland, dieses Jahr endlich eingeführt, wird hervorragend angenommen. Schon jetzt seien mehr als 50.000 Operationen dokumentiert, gab der Geschäftsführer des Registers (EPRD), Prof. Dr. Joachim Hassenpflug, erst kürzlich bekannt. Hassenpflug: „Inzwischen haben sich schon mehr als 400 Kliniken zur Teilnahme am Register angemeldet. Das ist immerhin ein Drittel aller infrage kommenden Krankenhäuser. Damit sind unsere Erwartungen für das erste Jahr des Echtbetriebs deutlich übertroffen.

Wir freuen uns mit ihm und allen Operierten, denn schließlich dient die Datensammlung zu OPs und Nachsorge dazu, in Zukunft mehr zu wissen über gewisse Produkte, die offensichtlich eher verschleißen. Auf der EPRD-Homepage heißt es: „Im Mittelpunkt steht dabei insbesondere, mehr über die Standzeit künstlicher Gelenke zu erfahren, also die Zeit, in der Implantate bis zu einer Wechseloperation im Körper funktionstüchtig sind.“ Bis man also in Zukunft beim EPRD nachfragen kann, empfehlen wir natürlich die Lektüre unserer Bücher, denn insgesamt kommen hier 33 Betroffene zu Wort, 8 Ärzte geben ihr Fachwissen kund, rund 50 Physio-Übungen werden gezeigt uvm.

Ach, und wenn Sie ein größeres Weihnachtsgeschenk brauchen, sei an dieser Stelle eine begeisterte Patientin zitiert, die das im Hüft-Buch empfohlene und von Heidi Rauch fast täglich genutzte Bellicon-Trampolin betrifft: „Es macht Spaß, es gibt endlich wieder ein schwungvolles Körpergefühl, die Hüfte schmerzt bei richtiger Dosierung nicht, und die Folgen der Schmerzen und des Ausweichens (die gesamte Rückenmuskulatur und bei mir speziell Schulter-/Nackenverspannungen) bis hin zu häufigen Kopfschmerzen werden völlig entspannt. Ein ganz anderes Wohlfühlgefühl im Körper. Vielen Dank auch für diesen Hinweis!

In diesem Sinne wünschen wir schwungvolle, bewegungsfreudige und gesunde Weihnachtstage! Ihre Heidi Rauch & Peter Herrchen

Viele dankbare Leser – und erstes Laufevent von Knie-Patientin Claudia

Claudia glücklich im Ziel nach 5 km Power Walking
Knie-Patientin Claudia am Start des Craft Women`s Run.

Knie-Patientin Claudia am Start des Craft Women`s Run.

Viele Berufstätige klagen über e-mail-Fluten, die ihnen das Leben angeblich schwer machen. Wir Autoren, Heidi Rauch und Peter Herrchen, lieben e-mails, vor allem, wenn sie von dankbaren Leserinnen und Lesern kommen. Wir freuen uns wirklich sehr, wenn wir lesen, dass unser Buch Mut gemacht hat, dass wir helfen konnten. Und wir antworten auch gern und sofort. Vielen Dank für diese durchweg positive Resonanz! Außergewöhnlich viele Leserbriefe kamen auch auf Heidi Rauchs Beitrag im Panorama-Magazin des Deutschen Alpenvereins.

Unter Leserstimmen veröffentlichen wir einige dieser lobenden Worte – nach Zustimmung natürlich -, und bleiben oft weiterhin mit vielen Betroffenen in Kontakt. Spezielle Fragen reichen wir an „unsere“ Fachärzte weiter, die sich, wie z. B. Dr. Christian Fulghum in der endogap in Garmisch-Partenkirchen, sehr intensiv auch mit komplizierten Fällen auseinandersetzen und ausführlich Stellung nehmen. Vielen Dank dafür an dieser Stelle!

Claudia glücklich im Ziel nach 5 km Power Walking

Claudia glücklich im Ziel nach 5 km Power Walking

Wunderbar finden wir auch die positive Einstellung „unserer“ Knie-Patientin Claudia Groppler (S. 95 ff in unserem Mutmach-Ratgeber „Mut zum neuen Knie!“). Nicht nur, dass sie mit einem konsequenten Bewegungsprogramm über 15 Kilo abgenommen hat, sie hat auch am 13. September 2014 an ihrem allerersten Laufevent teilgenommen: 5 Kilometer walken beim brombeer-rosa Frauenlauf „Craft Women`s Run“ in München. Stolz schickt sie uns zwei Fotos und schreibt dazu, dass sie mit dem PowerWalking erst am 1. Juni 2014 begonnen hat. Respekt und Gratulation, liebe Claudia!